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Feigen auspflanzen: Winterharte Sorten im Garten-Rundgang

Ausgepflanzte Feigen Rundgang 29.10.2024 Feigenhof.de

Feigen auspflanzen im eigenen Garten ist auch in Deutschland möglich – dieser Rundgang zeigt Ihnen wie! Am 29.10.2024 nehmen wir Sie mit durch unseren Feigengarten und zeigen Ihnen, wie sich ausgepflanzte Feigenbäume entwickelt haben. Erfahren Sie, welche winterharten Sorten sich bewährt haben und welche Standortbedingungen für gesundes Wachstum sorgen. Von der Pflanzung bis zur Ernte – hier erhalten Sie wertvolle Praxistipps für Ihren eigenen Feigenbaum im Garten.


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Feigen und Dein Garten-Glück ist vollkommen.

Grüße
Bernd
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Feigenbaum pflanzen im Herbst – beste Zeit September/Oktober

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Feigenbaum pflanzen im Herbst – jetzt ist die perfekte Zeit dafür! Der September und Oktober bieten ideale Bedingungen, damit Ihr Feigenbaum stressfrei am neuen Standort anwächst. Während die heißen Sommertage vorbei sind und die Temperaturen angenehm fallen, können Feigenbäume ihre Energie voll in die Wurzelentwicklung stecken. Diese Herbstpflanzung sorgt für bessere Winterhärte und einen kräftigen Start in die nächste Gartensaison. Erfahren Sie, warum September und Oktober die besten Monate für die Feigenbaum-Pflanzung sind.

Servus und Hallo liebe Feigenfreundinnen und -freunde,

viele von Euch haben den Herbst sicher schon intensiv bemerkt. So auch wir, denn die Temperaturen sind deutlich gefallen. Nahezu über nach waren die heißen Sommertage vorbei und die kühlen Temperaturen holen die Pullover wieder aus dem Schrank.

Doch jetzt ist die Zeit gekommen, noch schnell Feigenbäume einzupflanzen. Zwar kannst Du getopfte Pflanzen fast das ganze Jahr problemlos auspflanzen, aber die bei zu großer Hitze oder frostigen Böden, haben es die Pflanzen deutlich schwerer.

In den Übergangszeiten Herbst und Frühling sieht man es den Pflanzen regelrecht an, dass sie regelrecht motiviert anwachsen. Genau das ist, was deine Pflanze will, motiviert und stressfrei am neuen Wohnort einzuziehen. Dies sorgt auch dafür, dass sie für den Winter besser gerüstet ist.

Die besten Monate sind jetzt im September und Oktober. Meist geht auch noch der November, doch dieser Monat ist bekannt für seine kalten Nächte und es kann in diesem Monat durchaus winterlich werden, weshalb die Monate davor für die Pflanzung genutzt werden sollten. Im September haben die Feigenbäume noch ausreichend zeit ihre Wurzeln in alle Richtungen zu strecken bevor der Winter den Herbst verdrängt.

Schaut am Besten im Shop vorbei und schnappt Euch eine der Feigensorten mit leckeren Früchten.

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Feigen pflanzen nach Eisheilige 2025: Jetzt perfekte Zeit!

Feigen pflanzen nach den Eisheiligen war noch nie so entspannt wie 2025! Die traditionell gefürchteten Frosttage vom 11.-15. Mai blieben dieses Jahr außergewöhnlich mild und feucht. Statt der üblichen Nachtfröste gab es lediglich etwas Regen – ein Segen für alle Feigenliebhaber. Diese seltenen Wetterbedingungen schaffen optimale Voraussetzungen, um endlich den lang ersehnten Feigenbaum in den Garten zu pflanzen. Die Kombination aus bereits aufgewärmtem Boden, ausreichend Feuchtigkeit und stabilen Temperaturen macht Mai 2025 zur perfekten Pflanzzeit für Ficus carica.

In diesem Jahr zeigen sich die Eisheiligen von ihrer ungewohnt milden Seite. Während sie in der Vergangenheit oft mit Nachtfrost und Kälteeinbrüchen für Verunsicherung bei Hobbygärtnern sorgten, blieben 2025 Schnee und Frost vollständig aus. Zwar war es an den bekannten Tagen etwas kühler – doch Frost? Fehlanzeige!

Wer sind die Eisheiligen?

Die Eisheiligen sind eine traditionelle Bauernregel, die vor späten Kälteeinbrüchen im Mai warnt. Diese fünf Heiligen stehen symbolisch für die letzte Frostgefahr im Frühjahr:

  • Mamertus (11. Mai)
  • Pankratius (12. Mai)
  • Servatius (13. Mai)
  • Bonifatius (14. Mai)
  • Kalte Sophie (15. Mai)

Doch dieses Jahr waren die Eisheiligen 2025 eher feucht als frostig. Statt gefährlicher Nächte mit Minusgraden gab es bestenfalls etwas Regen – das macht sie für Gärtner dieses Mal fast zu Verbündeten.


🌱 Was bedeutet das für Feigenfreunde?

Feigenliebhaber können jetzt aufatmen – und zugreifen! Denn: Wann, wenn nicht jetzt, ist der perfekte Zeitpunkt, um Feigen zu kaufen oder zu pflanzen? Das Frühjahr verlief bisher ausgesprochen mild. Bereits im März und April waren viele Regionen fast sommerlich warm. Die klassischen Kälterückschläge blieben aus.

👉 Feigen im Mai pflanzen ist dieses Jahr so sicher wie selten – die jungen Pflanzen profitieren von der feuchten Witterung und milden Temperaturen. Der Boden ist bereits aufgewärmt, die Gefahr von Spätfrost gebannt.


🌦️ Wetterprognosen vs. Realität – bitte nicht verunsichern lassen

Einige Wetterportale versuchten auch dieses Jahr wieder, die Eisheiligen dramatischer darzustellen, als sie tatsächlich waren. Doch statt Panik ist Realismus gefragt. Schließlich geht es nicht um jahrhundertealte Kalenderweisheiten – sondern um das echte Wetter vor Ort.

Unser Tipp:

Setzt auf klare Beobachtung statt Panikmache. Und vor allem: Setzt Feigen!


🛒 Jetzt Feigen kaufen und erste Ernte sichern

Dank des perfekten Starts in die Saison ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um robuste Feigensorten zu pflanzen. Die milden Temperaturen und ausreichende Feuchtigkeit fördern das Wurzelwachstum und sichern eine gute Anwachsphase.

👉 Schau gleich bei uns im Shop vorbei und sichere dir deine erste eigene Feigenernte im Garten oder auf der Terrasse. Der beste Zeitpunkt ist jetzt – noch vor dem Sommer.

  • Warum dieser Hinweis auf der Startseite wichtig ist

  • Meine aktuellen Feigenempfehlungen – Turkish Gold, Tauro, Kodato & mehr | feigenhof.de

  • Limitierte Feigen-Einzelstücke 2025 – Nur 1 bis 2 Pflanzen je Sorte | feigenhof.de

  • Feige Magnifica Dry: Die perfekte Feige zum Trocknen

  • Feige Turkish Gold: Leuchtend goldgelbe Feigen aus der Türkei

  • Feige Izmir: Mediterrane Feige aus der Feigenmetropole der Türkei

  • Feige Mavri Polyphori: Die schwarze Ertragskönigin aus Griechenland

  • Feige Hardy Yellow: Goldgelbe Feigen für Garten und Kübel

  • Feige Tauro: Das winterharte Kraftpaket unter den San Pedro-Feigen

  • Feige Abicou: Historische Süße aus Südfrankreich

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Beste Feigensorte: Geschmack, Vielfalt & Geheimtipps

Die beste Feigensorte der Welt – diese Frage beschäftigt jeden Feigenliebhaber und Gartenfreund. Doch eine eindeutige Antwort gibt es nicht, denn der wahre Reiz der Feige liegt in ihrer unglaublichen Vielfalt. Von süßen Kreta-Schätzen bis zu winterharten Gartensorten bietet jede Feigensorte ihre ganz eigenen Vorzüge. In diesem Artikel teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit verschiedenen Feigensorten und verrate Ihnen echte Geheimtipps für den perfekten Feigengenuss. Besonders überraschend: die oft übersehene Ficus palmata Punjab, die geschmacklich absolut überzeugt.

Wer mich fragt, welche Feigensorte die beste der Welt ist, dem kann ich keine eindeutige Antwort geben. Denn der wahre Reiz der Feige (Ficus) liegt in ihrer Vielfalt – geschmacklich, optisch und auch botanisch.


🍑 Ein unvergesslicher Moment auf Kreta

Vielleicht ist es die Feige aus einer abgelegenen Schlucht auf Kreta, die mir bis heute nicht aus dem Kopf geht. Es war Oktober, und während alle anderen Bäume längst abgeerntet oder leer waren, trug genau dieser eine Feigenbaum noch reife Früchte. Der Geschmack? Intensiv nach getrockneten Aprikosen und Pfirsichen – ein echtes WOW-Erlebnis!

Doch macht sie das automatisch zur besten Feige der Welt?


🍇 Jede Feigensorte hat ihren Moment

Viele Feigensorten werden übersehen, nur weil sie optisch unauffällig oder kleiner sind. Andere wiederum werden überbewertet – wegen ihrer Farbe, Winterhärte oder Ertrag – obwohl sie geschmacklich kaum überzeugen. Doch am Ende zählt, was auf der Zunge begeistert.

Ein echter Genussbaum sollte nicht nur im Garten, sondern vor allem im Gaumen punkten.


🌍 Entdeckung: Ficus palmata ‚Punjab‘ – unterschätzt und großartig

Eine Sorte hat mich besonders überrascht: Ficus palmata ‚Punjab‘. Diese aus dem Punjab (Indien) stammende Feige bringt kleine, kirschgroße Früchte hervor – eher unscheinbar für viele, aber geschmacklich absolut überzeugend.

Was diese Sorte besonders macht:

  • Dekoratives Laub: rund statt handförmig

  • Sehr früh reifend (bifère) – oft schon im Frühsommer

  • Winterhart bis -15 °C – ideal für kältere Klimazonen

  • ✅ Erfolgreich kultiviert – z. B. in Straßburg seit Jahren

  • ✅ Geschmacklich top – trotz (oder gerade wegen) ihrer Schlichtheit


🌳 Fazit: Die beste Feigensorte ist… individuell

Ob Ficus carica, Ficus palmata oder eine andere Feigensorte – jede hat ihren Reiz. Die beste Feige ist oft jene, die überrascht, begeistert und im eigenen Garten unter den gegebenen Bedingungen am besten gedeiht.

🌱 Tipp: Wer eine besondere, robuste und geschmacklich spannende Feigensorte sucht, sollte Ficus palmata ‚Punjab‘definitiv in Betracht ziehen.


📦 Jetzt besondere Feigensorten entdecken – im Feigenhof Onlineshop

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Feigen pflanzen: Frühjahr ist die beste Pflanzzeit!

Warum Feigen Abmoosen Genial Ist – Www.feigenhof.de #feigen #feigenvermehren

Feigen pflanzen gelingt am besten im Frühjahr, wenn die letzten Fröste vorbei sind und die Pflanzen langsam austreiben. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Ihren Feigenbaum (Ficus carica) dauerhaft im Garten zu etablieren oder getopfte Exemplare ins Freie zu stellen. Während viele Gartenfreunde noch auf die Eisheiligen warten, können Sie Ihren Feigenbäumen bereits jetzt etwas Gutes tun. Die frische Luft und das natürliche Licht fördern das Wachstum deutlich besser als ein Standort hinter dem Fenster. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen wie Gartenvlies überstehen auch frisch gepflanzte Feigen die letzten kühlen Nächte problemlos.

Jetzt im Frühjahr mit dem Blick Richtung Sommer, ist es an sich die beste Zeit für Feigen, dass diese ausgepflanzt werden. Dies ist natürlich auch von der jeweiligen Region abhängig. Feigen, die getopft kultiviert werden, können auch einfach an einen geschützten Platz gestellt werden.

Wenn wir hier in der Region spazieren gehen, kommen wir öfter an einem Haus vorbei, wo eine getopfte Feige in einem Wohnraum steht. Die Pflanze steht direkt am Fenster, bei den Temperaturen der letzten Tage ist dies jedoch genau falsch. Ich frage mich hierbei immer, warum stellt man die Pflanze nicht einfach raus? Feigen sich Pflanzen für den Garten und bei Temperaturen, die nicht mehr unter die Null-Grad-Grenze fallen, ist es der beste Platz draußen an der frische Luft.

Die beste Zeit für Feigen ist jetzt im Frühjahr, sobald die Pflanzen, wenn auch langsam, beginnen neu auszutreiben. Viele von Euch warten sicher auf die Eisheiligen, was bezüglich frischen Austrieben sinnvoll ist, jedoch nicht wenn es darum geht der Pflanze etwas gutes zu tun. Denkt hierbei an die Feige hinter dem Fenster, diese würde sich deutlich besser fühlen, wenn sie draußen stehen würde. Ich habe bereits seit Wochen meine Zitruspflanzen draußen stehen und sie genießen es.

Für Pflanzen, die jetzt den Weg in den Gartenboden gefunden haben, gibt es übrigens Gartenvlies, dass schützend über die Pflanze gelegt werden kann. Außerdem gehe ich davon aus, dass keine extremen Wintereinbrüche mehr eintreten werden. Was auch nicht vergessen werden darf ist, dass die Pflanzen sich ständig anpassen, heißt, sind die Nächte kühl, dann sorgt die Pflanze davor, die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz einzuleiten und das wichtigste, je früher sie ausgepflanzt wird, umso schneller und stärker wächst sie an.

Der beste Zeitpunkt für Feigen ist jetzt.

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Ficus carica Settimo: Robuste Feigensorte für den Garten

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Die Ficus carica Settimo ist eine außergewöhnliche Feigensorte, die sich durch ihre hohe Winterhärte und Robustheit auszeichnet. Diese italienische Sorte hat sich in deutschen Gärten bewährt und liefert zuverlässig süße, aromatische Früchte. Mit ihrer kompakten Wuchsform eignet sich die Settimo sowohl für den Garten als auch für die Kübelhaltung. Die Sorte ist besonders für Einsteiger geeignet, da sie pflegeleicht ist und auch in weniger optimalen Standorten gute Erträge erzielt. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über Anbau, Pflege und die besonderen Eigenschaften dieser bemerkenswerten Feigensorte.


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Emerald Strawberry Feige: Grüne Feigensorte mit Erdbeergeschmack

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Die Emerald Strawberry Feige (Ficus carica ‚Emerald-Strawberry‘) ist eine außergewöhnliche Feigensorte, die Gartenliebhaber mit ihrem einzigartigen Geschmacksprofil begeistert. Während die Früchte äußerlich grün und unscheinbar wirken, verbirgt sich im Inneren ein wahres Geschmackswunder: Das intensive erdbeerrote Fruchtfleisch schmeckt süß und aromatisch mit einer deutlichen Kokosnote. Diese winterharte Feigensorte verträgt Temperaturen bis -12°C und ist damit ideal für den Anbau in deutschen Gärten geeignet. Die grüne Schale bietet zudem einen natürlichen Vogelschutz, da die Früchte unreif wirken.

Heute (29.10.2023) habe ich zum ersten Mal die Ficus carica „Emerald-Strawberry“ probieren können. Die Frucht hat einen excellenten Geschmack mit einem deutlichen Kokosaroma im Abgang.

„Smaragd-Erdbeere“ umschreibt die Frucht dieser Feigensorte vortrefflich. Denn diese es ist in der Tat ein Edelstein der Genüsse. Außen ist die Frucht grün und wirkt so uninteressant für Vögel, da diese denken, die ist noch nicht reif. Im Inneren ist die Frucht intensiv Erdbeerfarben, schmeckt sehr gut und hat eine intensive Kokosnote.

Ursprung
Synonym
StandortSonniger, geschützter Standort, ausgepflanzt oder im Kübel.
Trockenheitsresistent, kommen aber auch mit Wasser gut zurecht.
Wuchs3-4 m, mittelstarker Wuchs
ErtragErste Ernte ab Anfang Juli und dann September, Oktober
Feigenbäume vertragen Trockenheit, produzieren aber mit etwas Wasser mehr.
FruchtGrüne Feigen schmecken sehr gut.
Das Fruchtfleisch ist mehr oder weniger rot und hat einen Erdbeergeschmack.
Bei Herbstfeigen sehen sie so sehr aus wie Marmelade, dass die Konsistenz schmelzend und süß ist.
WinterhartDieser Feigenbaum verträgt einige Spätfröste: Bei guter Sonneneinstrahlung kann er auch in etwas kälterem Klima Früchte tragen.
-10 -12°C, darunter im Alter sicher mehr, bisher jedoch noch nicht getestet.
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Ficus carica Ravin de Calce – Winterharte schwarze Feige

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Die Ficus carica ‚Ravin de Calce‘ ist eine außergewöhnliche schwarze Feigensorte aus der französischen Provence, die auch in deutschen Gärten hervorragend gedeiht. Diese robuste Feigensorte überzeugt nicht nur durch ihre Winterhärte bis -17°C, sondern auch durch ihre außergewöhnlich süßen, honigartigen Früchte mit leuchtend rotem Fruchtfleisch. Mit ihrer hohen Produktivität und Widerstandsfähigkeit gegen Wettereinflüsse ist die Ravin de Calce sowohl für die Auspflanzung im Garten als auch für die Kübelhaltung bestens geeignet. Die mittelgroße Wuchsform und zwei jährliche Erntezeiten machen sie zu einer idealen Wahl für Hobbygärtner und Feigenliebhaber.

Ravin de Calce ist eine ausgezeichnete schwarze Feige, sehr duftend.

UrsprungProvence, Frankreich
Synonym
StandortSonniger, geschützter Standort, ausgepflanzt oder im Kübel.
Trockenheitsresistent, kommen aber auch mit Wasser gut zurecht.
Wuchs3-4 m, mittelstarker Wuchs
Mittelgroßer Baum
ErtragErste Ernte ab Anfang Juli
Zweite Ernte ab Mitte August, je nach Witterung auch deutlich später
FruchtSehr süße lila Feigen, mit Honiggeschmack, sehr duftend. Das Innenfleisch ist leuchtend rot. Die Haut ist dünn.
Beständig gegen Platzen und Feuchtigkeit.
Winterhartfrostbeständig bis -17 °C, außer in windigen Situationen (-10 -12°C). Produktiv und widerstandsfähig.
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Feigenfrüchte Farben: Warum Feigen 2024 anders aussehen

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Feigenfrüchte Farben weichen 2024 stark von den gewohnten sortentypischen Merkmalen ab – viele Hobbygärtner beobachten dieses Phänomen bei ihren Feigenbäumen. Statt der charakteristischen Färbung zeigen sich die Früchte in ungewöhnlichen Tönen, reifen zu schnell oder platzen sogar auf, bevor sie genießbar sind. Diese Veränderungen bei Feigenbäumen haben konkrete Ursachen, die mit den besonderen Wetterbedingungen dieses Jahres zusammenhängen. Der verzögerte Sommerstart, gefolgt von extremer Trockenheit, hat die natürlichen Wachstumszyklen der Feigenpflanzen erheblich durcheinandergebracht.

Nicht sortentypisch zeigen sich dieses Jahr die Feigenpflanzen bezogen auf das Erscheinungsbild der Früchte.

Habt Ihr das dieses Jahr auch? Zum einen stelle ich fest, dass die Früchte zu schnell reif werden oder gar aufplatzen, bevor sie überhaupt genießbar sind. Der optimale Reifezeitpunkt wird offensichtlich auch nicht erreicht, denn die sortentypischen Merkmale wie Farbe der Schale wird nicht von jeder Feige richtig getroffen.

Daher frage ich mich, woran das liegen kann. Dieses Jahr begann der Sommer recht verzögert, was meiner Einschätzung nach für eine spätere Blüte sorgte, dann gab es eine sehr lange und trockene Sommerphase, dadurch haben die Feigen erst einmal eine Pause eingelegt und erst als es wieder etwas kühler wurde, setzte das Wachstum der Feigen wieder ein und damit auch die Fruchtbildung.

Gefühlt sind die Früchte dieses Jahr auch deutlich kleiner. Selbst bei den ausgepflanzten Feigenbäumen, die nun schon mindestens 2 Jahre ausgepflanzt sind, war die Fruchtgröße hinter den Jahren davor.

Auch hatte ich bei einzelnen Sorten den Eindruck, dass sich die Farbe des Fruchtfleisches extrem von den Vorjahren und auch im Vergleich zu Fotos aus dem Internet stark unterschieden haben. Meine Bornholm Feige hatte eine derart intensiv gefärbte Frucht gehabt, dass ich fast gezweifelt hatte, ob es wirklich diese Feigensorte ist. Auch was meine Madeleine de deux Saison betraf, war ich echt überrascht. Normalerweise sind die Früchte der Madeleine de deux Saison grün mit rötlicher Überfärbung und Fruchtfleisch ist ebenfalls rötlich gefärbt. Dieses Jahr liefert die Feige gelbe, fast farblose Früchte. Das Interessante dabei ist, dass die Fruchtqualität und der Geschmack kaum beeinflusst ist.

Was denkt Ihr, woran das liegt? Ist das bei Euch dieses Jahr auch so gewesen? Schreibt es mal in die Kommentare.

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Ficus hircana: Winterharte Feigensorte aus Aserbaidschan

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Ficus hircana gehört zu den winterhärtesten und zuverlässigsten Feigensorten für deutsche Gärten. Diese ursprünglich aus Aserbaidschan stammende Sorte begeistert Hobbygärtner mit ihrer robusten Natur und dem süßen, aromatischen Geschmack ihrer Früchte. Dank ihrer außergewöhnlichen Kältetoleranz von bis zu -15°C eignet sich diese Feigensorte perfekt für das mitteleuropäische Klima. Die grünen Früchte mit ihrem charakteristischen roten Fruchtfleisch reifen selbst unter weniger optimalen Bedingungen zuverlässig ab und machen Ficus hircana zu einer idealen Wahl für Gartenneulinge und erfahrene Feigenliebhaber gleichermaßen.

Beliebte Sorte aus Italien, Stecklinge stammen von einer italienischen Gärtnerei.

UrsprungAserbaidschan
Synonym
Standortbevorzugt sonnige Standorte, wächst auch unter nicht vollsonnigen Standorten zuverlässig und das wichtigste, diese Feige liefert fleißig Früchte.
Wuchskräftig
ErtragErnte im Herbst
FruchtSchale: grün, wird als blaugrau beschrieben, kann ich bisher nicht bestätigen, eventuell liegt es am späten Reifezeitpunkt (Ende Oktober)
Fruchtfleisch: rot, aromatisch
WinterhartMit -15 °C ist sie beschrieben, hat jedoch schon deutlich kältere Nächte bei uns ausgehalten, die Pflanze ist seit 2020 ausgepflanzt.