Feigen als Lebensmittel

13 g Zucker

Eines darf nicht vergessen werden, Zucker in Früchten ist kein raffinierter Zucker aus der Verpackung. Denn Zucker aus der Fabrik ist ein reines Material, dass nicht mehr in Kombination mit den restlichen Inhaltsstoffen steht.

Feigen kann man komplett essen. Je nach Reifegrad kann es auch sein, dass man nur das Fruchtfleisch ist, da die Schale verzögert reif wird.

Bei meinen Feigen passiert es hin und wieder, dass noch nicht ganz ausgereifte Früchte abfallen. Das Fruchtfleisch ist schon süßlich, die Schale jedoch noch zu grün. Hier empfiehlt es sich, die Schale nicht zu essen. Bei reifen Früchte stellt die Schale jedoch kein Problem dar, enthält im Gegensatz zum Fruchtfleich auch wichtige Nährstoffe. Daher lohnt es sich die ganze Frucht zu essen.

Feigen ungeschält, also mit Haut, zu genießen ist ohne weitere möglich und dem Auslöffeln vorzuziehen. Denn direkt unter der Schale befinden sich Nährstoffe und Vitamine, die im Fruchtinneren nicht oder nur sehr wenig vorhanden sind. Du profitierst also vom Verzehr der Schale.

Es gibt nichts besseres als eine frische, saftige und süße Feige zu genießen.
Nur so bekommst Du das Beste aus der Feigenfrucht für deine Gesundheit.

Du kannst die frische Feigenfrucht auch toll in Salaten oder Joghurt verwenden.

Im unreifen Zustand gelten Feigen, wie auch alle anderen Pflanzenbestandteile der Feige, als schwach giftig. Es ist daher nicht ratsam unreife Früchte zu essen.

In der Türkei und Griechenland werden jedoch unreife Feigen in Sirup verarbeitet und so genießbar gemacht. Wie das geht, erkläre ich Euch im Rezepte-Bereich

Ja, wenn man zu viele Feigen ist oder die Feigen auch zu unreif waren. Es ist jedoch wie bei allen Lebensmitteln, auf die Menge und den eigenen Organismus kommt es an. Der eine muss Feigen nur anschauen, der andere verdrückt den ganzen Baum.

Nährwerttabelle: Feige (pro 100 Gramm)
Energie
kcal61
Fett
gesamt (g)Spuren
Kohlenhydrate
gesamt (g)13
Mineralstoffe (mg)
Natrium (Na)2
Kalium (K)250
Calcium (Ca)55
Magnesium (Mg)20
Phosphat (P)30
Eisen (Fe)0,6
Zink (Zn)0,3
Vitamine
Beta-Carotin ( µg)50
Vitamin E (mg)0,5
Vitamin B1 (mg)0,05
Vitamin B2 (mg)0,05
Vitamin B6 (mg)0,11
Folsäure (µg)7
Vitamin C (mg)3

Sind Feigen gesund für den Darm?

Frische Feigen sind MEGA. 100 Gramm frische Feigen enthalten 63 Kilokalorien. Das klingt zunächst viel, doch ein Kilo Feigen muss man erst einmal schaffen.

Feigen liefern zahlreiche Nährstoffe, die wichtigstens sind für die gute Stimmung, den Feigen enhalten viele B-Vitamine. Also B1, B2, B3, B5, B6 & B9. Feigen regulieren den Stoffwechsel und sorgen nicht nur wegen des guten Geschmacks für positive Stimmung. Sobald die ersten Feigen im Handel oder an meinen Pflanzen hängen gönne ich mir die Früchte auch gerne als ganze Mahlzeit. Kein Scherz Feigen sind einfach fantastisch.

Feigen enhalten darüberhinaus Blutdruck senkendes Kalium. Das enthaltene Eisen unterstützt die Blutbildung. Die Abwehrkäfte werden durch Vitamin E, Vitamin C und Zink gestärkt. Für die Knochen ist das enthaltene Vitamin K und Kalzium gut und so kann auf den Verzehr von Milch verzichtet werden.

Außerdem reguliert der Verzehr von Feigen den Säurehaushalt im Darm.

Frische Feigen vom eigenem Baum im Garten sind am Besten und man weiß woran man ist.

Die Frage habe ich im Internet gefunden, das ist wirklich interessant. Den bei dem Artikel ging es darum, wenn man sich über die Weihnachts-/Winterzeit mit Sachen vollstopft, die in der Form eigentlich ohnehin nicht gesund sind.

Betrachtet man die positiven Eigenschaften der Feigenfrucht auf unsere Gesundheit, dann wird die Leber sicher auch profitieren. Denn warum sollte sie es nicht, wenn der rest vom Körper einen Nutzen hat. Doch der Artikel im Internet war so hohl, da der Ansatz bezogen auf zu fettiges, zucker- und alkoholreiches Essen ohnehin nicht gut für die Gesundheit ist.

Bei allem essbaren geht heutzutage direkt die Frage einher, macht dieses Lebensmittel fett?

Feigen haben zwar mit 63 Kilokalorien auf 100g frische Feigenfrucht relativ viele Kalorien, doch gemessen am geringe Fettanteil, dem hohen Wasser- und Ballaststoffanteil jedoch einige positive EIgenschaften für die Gesundheit. Ob ein Lebensmittel bei der Diät hilft oder fett macht ist nicht nur vom Lebensmittel selbst abhängig. Viel mehr zählen hier auch die Lebensumstände eine große Rolle. Wer sich viel bewegt und allgemein gut ernährt kann von der Feigenfrucht nur profitieren.

Hilft sie also beim Abnehmen? Im Grunde ja, denn durch ihre guten Inhaltsstoffe unterstützt Sie uns beim gesund und aktiv bleiben. Wer nicht aktiv ist, kann auch nicht abnehmen.

Im Grunde ist das Rezept ganz einfach.

Ihr sammelt unreife Feigenfrüchte.

Die unreifen Früchte kocht Ihr für etwa 15 Minuten zweimal in leicht gesalzenem Wasser.

Auf die Menge Früchte kommt die gleiche Menge Zucker, oder süßer.
Also auf ein Kilo Früchte kommt ein bis ein einhalb Kilo Zucker.
Den Zucker kochst Du mit etwa 300 ml Wasser zu einem Sirup und darin die vorbereiteten Früchte für 15 Minuten.

Lasse die Masse so nun für einen Tag ziehen.

Am nächsten Tag nimmst Du die Feigen aus dem Sirup und kochst den Sirup erneut auf. Je nach Geschmack kannst Du Zimt, Zitronenschale oder auch Vanille hinzufügen oder nach eingenem Vorlieben abrunden. Den Sirup kochst Du nun solang bis er sich verdickt. Dann fügst Du die Feigen mit etwas Zitronensaft hinzu, kochst es für weitere fünf Minuten und füllst alles dann in Gläser ab.

So kannst Du Feigen, die nicht mehr reif werden, dennoch verwehrten.

Hierbei muss man zwischen Feigen aus dem Laden und frisch vom Baum unterscheiden.

Feigen aus dem Laden dürfen nicht matschig sein. Auch darf kein Schimmel vorhanden sein.

Bei Feigen direkt vom Feigenbaum, darf auch kein Schimmel vorhanden sein. Die Frucht kann jedoch durchaus weicher sein, als Früchte aus dem Handel. Das liegt daran, dass Früchte im Handel meist nicht vollreif geerntet werden und schneller „alt“ werden. Früchte direkt vom Baum können vollreif geernet werden, sind dann meist weicher und deutlich intensiver vom Geschmack.

Für beide gilt, dass wenn ein vergohrener oder gammeliger Geruch zu riechen ist, dann sollte diese Feige nicht mehr gegessen werden.

Das stimmt so nicht. Denn wie Ihr wisst gibt es auch Feigen, die ganz ohne Bestäubung Früchte bilden.
Aber, die Feigen im Handel enthalten in der Tat tote Insekten. Doch was komisch oder für den einen oder anderen eklig klingt, ist weit weniger dramatisch. Der Grund hierfür ist im Bestäubungsmechanismus der Feigeblüten zu finden.
In diesem Beitrag erfährst Du mehr:

Einige

Vitamine
Beta-Carotin ( µg)50
Vitamin E (mg)0,5
Vitamin B1 (mg)0,05
Vitamin B2 (mg)0,05
Vitamin B6 (mg)0,11
Folsäure (µg)7
Vitamin C (mg)3

Feigen haben gleich einen mehrfachen Nutzen.

Zum Einen sind Feigen für uns sehr gesund, siehe FAQ Eintrag: Sind Feigen gesund für den Körper?

Darüber hinaus verbreiten Feigen ein mediterranes Urlaubsflair wie kaum ein anderes Obstgehölz.

Am besten frisch vom eigenen ungespritzen Feigenbaum oder im Urlaub von einem freiwachsenen, wilden Baum. Wichtig ist das die Frucht vollreif sein muss, was man daran erkennt, dass sie weich ist, süß riecht und meist schon leicht aufgeplatzt ist.

Gekaufte Früchte sollten immer gewaschen werden. Kommerziell angebaute Pflanzen werden häufig gespritzt oder mit irgendwelchen Mitteln behandelt, dass sie den Transport gut überstehen.

Grundsätzlich gilt, dass die ganze Frucht samt Schale gegessen wird, nur so kann gewährleistet sein, dass man von allen enthaltenen Nährstoffen profitieren kann. Der Fruchtstiel sollte abgeschnitten werden, denn dieser enthält gerade bei noch nicht ganz reifen Früchten noch den für Feigen typischen Milchsaft. Der ist in kleinen Mengen zwar unbedenklich, doch entfernt ist dieser schnell.

Zwei bis drei Feigen gelten bereits als sanftes Anführmittel. Getrocknete Feigen sollen die Verdauerung noch stärker anregen.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich dies so nicht bestätigen. Frische und vor allem richtig reife Früchte sind reich an Nährstoffen und liefern viel Energie. Zwei bis drei Feigen sind, wenn der Baum vollhängt echt wenig.

Der Grund weshalb Feigen die Verdauung anregen ist der hohe Ballaststoffanteil von 5 (frische Feigen) bis 10% (getrocknete Feigen). Diese unverdaulichen Bestandteile sorgen dafür, dass die Verdauung geregelt ablaufen kann.

Gerade für uns Menschen ist das wichtig zu wissen, denn in Deutschland nehmen rund 3/4 der Bevölkerung zu wenig Ballaststoffe zu sich. Der Richtwert liegt bei 30 g pro Tag. Ballaststoffe beugen einer Vielzahl ernährungsmitbedingter Krankheiten vor.

Pflege der Feige

Nicht jede Feigensorte ist winterhart. Auch ist es abhängig vom Alter der Pflanze. Der winterhärteste Teil ist der Wurzelstock. Aus diesem können selbst nach starken Frösten immernoch neue Triebe wachsen. Dies gilt auch für eher empfindlichere Sorten, wobei dies mit Vorsicht zu genießen ist.

Ja das funktionier und habe ich Euch auch schon auf meinem Youtube Kanal gezeigt. Allerdings handelt es sich dann dabei um Pflanzen, die auf die Feigengallwespe angewiesen sind und eine Ernte daher eher ausgeschlossen ist. Interessant ist es dennoch, wenn auch Zeitaufwand hoch ist bis die Samen keimen.

Ja, dass funktioniert auf verschiedenen Wegen. Der einfachste ist, die Feigen eher trockener und bezogen auf die Nährstoffe an der kurzen Leine zu halten. Ein vollsonniger Standort sorgt ebenfalls für einen kompakteren Wuchs. Auch durch Schnittmaßnahmen kann ein Feigenbaum klein gehalten werden. Es zählen dann jedoch auch die oben genannten Punkte.

Blaukorn würde ich für Feigen nicht einsetzen. Blaukorn® Classic 12-8-16(+3+TE) hat, wie an der NPK Formel zu erkennen ist, einen hohen Stickstoffanteil. Zu viel Stückstoff ist für Feigen nicht gut. Fazit: Feigen mit Blaukorn zu düngen ist nicht optimal.

Das kommt ganz darauf an, wo Du dich befindest und um welche Feigensorte es sich handelt. Im Schnitt beginnt es mit den warmen Tagen Anfang Juli. Je nach Witterung kann die Ernte auch schon früher einsetzen. Mit der dunklen und kalten Jahreszeit ist die Feigensaison zu enden. Auch kommt es darauf an, wie oft die Feigensorte im Jahr trägt.

In der tropischen und subtropen Heimat der Feige erstreckt sich die Verfügbarkeit der Früchte über einen deutlich längeren Zeitraum. Auch dort haben die Feigenbäume jedoch zu bestimmten Phasen mehr und mal weniger Früchte.

Wie bei allen Pflanzen ist das Frühjahr die beste Zeit. Hier kann der Feigenbaum direkt von Anfang an und bis zum Jahresende ohne Unterbrechung einwurzeln. Im Grunde geht auch der Herbst, allerdings kommt es hier auf die Anzahl warmer Tage an. Auch weißt Du nie, wie schnell der Winter kommt. Eine nicht gut eingewachsene Feige bekommt bei Kälte schnell probleme. Die Pflanze daher im Kübek überwintern.

Diese Frage kann sich an sich nur auf durch Samen gezogene Pflanzen beziehen. Den aus Stecklingen vermehrte Feigenbäume können ohne weiteres im ersten Jahr schön Früchte ausbilden.

Ein genaues Zeitfenster kann man bei dem aktuellen Wetter nicht mehr definieren. Wir hatten bisher jedes Jahr im Januar und Februar so hohe Temperaturen, dass die Feigen ausgetrieben sind. Meist kam dann wieder eine Kaltphase, dass die neuen Triebe alle abgestorben sind. Wichtig für den optimalen Zeitpunkt ist es, dass der Feigenbaum noch nicht ausgetrieben hat und in den kommenden Wochen kein Frost in Sicht ist. Wenn es von der Witterung nicht anders ging, kann der Schnitt auch erst im Mai nach den Eisheiligen erfolgen. So geschehen bei uns im Jahr 2020.

Als Substrat würde ich eine Kübelpflanzenerde oder eine normele Pflanzerde empfehlen. Eine Blumenerde hat einen zu hohen Stickstoffanteil, was dazu führt, dass die Pflanze zwar sehr stark wächst, was jedoch für den Feigenbaum nicht gut ist. Auch wenn so eine Erde natürlich auch geht. Optimal sind nährstoffarme Substrate mit einem hohen mineralischen Anteil.

Ein Feigenbaum darf nicht zu nass stehen und benötigt wenige, dafür auf die Pflanze abgestimmte Nährstoffe. Kalium und Phosphor sind gut, Stickstoff nur in ganz geringen Mengen. Ein sonniger und warmer Standort ist wichtig.

Die beste Feige ist die mit dem größten Ertrag und den besten Eigenschaften und dort zu überleben, wo sie angepflanzt werden soll.

Weit verbreitet ist die Sorte Ronde de Bordeaux, Brown Turkey und Madeleine de dex Saison.

Die Ronde de Bordeaux ist sehr genügsam und kann auch unter eher widrigen Bedingungen wachsen. Die Brown Turkey hat ähnliche Eigenschaften und ebenfalls weit verbreitet. Aber wie eingangs gesagt ist die beste, die die für den Standort passt. Bei weit über 1000 unterschiedlichen Arten mit einer Vielzahl an Möglichkeiten würde ich fast sagen, suche Dir eine Farbe aus. Alleine bei meinen über 50 Sorten, die bei uns problemlos wachsen könnte ich nicht sagen, welches die beste ist. Jede hat ihre Vorzüge in Form, Farbe, Blatt, Geschmack und Größe.

Der beste Standort für deinen Feigenbaum ist ein sonniger und möglichst windgeschützer Platz. Die besten Ergebnisse habe ich bei mir auf der Südseite des Hauses unter vollsonnigen Bedingungen.

Inzwischen immer häufiger anzutreffen ist der Feigen-Spreizflügelfalter.
Dieser Schmetterling aus der Familie der Spreizflügelfalter stammt ursprünglich aus wärmeren Ländern, den Kanaren, Madeira, dem Mittelmeerraum, Nordafrika in Asien und auch Mitteleuropa.

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Feige ein der ersten Kulturpflanzen der Menschen war. Sie hat sich über tausende von Jahren mit dem Menschen in immer nördlichere Regionen angesiedelt. Durch diese Entwicklung ist es unvermeidlich, dass sich auch Tiere wie der Feigen-Spreizflügelfalter bis in unsere Gefilde ausbreiten. Allerdings konnten die kalten Winter eine starke Ausbreitung noch verhindern. Dadurch, dass das Klima immer wärmer, die Winter milder und die seit vielen Jahrenausgepflanzten Feigenbäume, immer bessere Möglichkeiten bieten auch frostige Phasen gut zu überstehen. Wird der Feigen-Spreizflügelfalter für uns nun zu einem ständigen Begleiter werden.

Wie stark dies in Zukunft noch Einfluss darauf hat, dass wir etwas gegen dieses Insekt unternehmen müssen, muss abgewartet werden. Auch wenn die Fraßspuren nicht schön sind, tendiere ich mehr dazu den Schädling abzusammeln, statt mit Gift zu Leibe zu rücken.

Feigenbäume können mehr von der Weltgeschichte sehen, als fünf Generationen Mensch. Allerdings werden sie im Schnitt um die 100 Jahre alt und erreichen Größen bis etwa 10 m. Dazu muss gesagt werden, dass es wie bei anderen Lebewesen auch ist, dass unter optimalen Bedingungen diese Zahlen deutlich höher liegen können.

Bei selbstfruchtenden Feigen ist eine Bestäubung nicht erforderlich. Bei Feigen, die auf einen Bestäuber angewiesen sind, ist es wie im folgenden Video

Feigen werden Kalium betont gedüngt, gefolgt von Phosphor. Stickstoff sollte nur in geringen Mengen verabreicht werden. Herbstrasendünger wäre ein Tipp. Oder eben alle Dünger mit niedriger Stickstoffkonzentration.

Ein ausgepflanzter Feigenbaum kann im Garten, je nach Sorte, problemlos vier Meter und höher werden.

Das kommt ganz auf den Kübel an. Je mehr Wurzelraum eine Feige einnehmen kann umso größer kann die Pflanze werden. Eine Größe zwischen 2-3 Meter ist machbar ab 40 Liter Pflanzencontainer Volumen. In einem Kübel macht es meist jedoch weniger Sinn eine zu große Pflanze zu haben. Große Pflanzen im Kübel sind sehr windanfällig. Auch sind große Pflanzen eher unhandlich für den Transport.

Ein Feigenbaum ist im Grunde immer am Wachsen, außer in der Ruhephase im Winter. Die Temperatur ist der entscheidene Faktor wie stark ein Feigenbaum gerade wächst und wie er sich entwickelt. Es gibt Feigensorten die starkwüchsig sind z.B. die Jannot, aber auch schwachwüchsige Feigen wie die Little Miss Figgy. Das Wachstum kann mit den Düngergaben gesteuert werden. Zu viel Stickstoff sorgt dafür, dass die Pflanze ein extrem starkes Wachstum zeigt, was jedoch für die Pflanzengesundheit nicht gut ist.

Das ist stark von der Sorte abhängig. Es gibt Feigensorten, die nur einmal tragen. Es gibt auch welche die zweimal tragend sind. Es gibt jedoch auch die „di tre volte“ oder in Spanien die „de três esplets“. Diese bilden im Jahresverlauf drei Fruchtfolgen, die letztere ist eher nicht von Bedeutung. Die dritte Fruchtfolge ist geschmacklich nicht zu empfehlen und wird in unseren Breiten nicht reif.

Es gibt Entdeckungen, woe Feigenbäume in der Natur ein Wurzelsystem bis in eine Tiefe von 120 Meter gebildet haben. Der überwiegende Teil der Wurzeln ist jedoch an der Bodenoberfläche um der Pflanze Stabilität zu bieten. Die Wurzeln, welche nacht unten wächst, dient der Feige das Grundwasser zu erreichen. Je nach Standort ist die Tiefe unterschiedlich.

Das kommt ganz darauf an, ob die Feige im Kübel steht oder ausgepflanzt ist. Feigen im Kübel stellt man am besten an einen kühlen und dunklen Ort. Licht benötigt die Feige nicht, da sie die Blätter abwirft. Hat man nur einen warmen Ort, dann muss die Feige so hell wie möglich stehen. Ist der Feigenbaum ausgepflanzt, dann muss nicht wirklich etwas gemacht werden. Ältere Exemplare überstehen den Winter problemlos. Kleinere Feigenbäume können mit einem Vlies eingewickelt werden. Bei empfindlichen Feigensorten empfehle ich die Pflege im Kübel.

Das kommt auf die Feigensorte, die Triebstärke und das Alter des Feigenbaums an. Es gibt viele Sorten, die bis -15°C problemlos aushalten können. Auch tiefere Temperaturen sind möglich. Am empfindlichsten sind junge dünne Triebe oder Neuaustriebe, da ihnen die schützende Stärke fehlt. Hier entstehen im Frühjahr meist auch die größten Schäden, wenn nach einer Warmphase ein Spätfrost folgt.

Feigen benötigen deutlich weniger Wasser, als die meisten denken. Schaut man sich in den Mediterranen Ländern um, wo die Feigenbäume wachsen. Erkenn man sofort, dass sie auf eher trockenen Böden stehen. Allerdings darf dies nicht in die Irre führen, denn die Wurzeln der Feigen reichen tief in den Boden. Für uns heißt es, dass wir ausgepflanzte Feigenbäume nicht so viel gießen müssen, außer wenn es über Tage trocken geblieben ist. Dann schadet es nicht den Feigenbaum zusätzlich zu gießen. Im Pflanzencontainer schaut es wieder anders aus. Hier muss man genau darauf achten, dass die Feigen nicht zu nass stehen. Aber gleichzeitig nicht austrocknen. Denn die Feige hat nur diese begrenzte Wassermenge zur Verfügung. Steht die Feige zu nass, nehmen die Wurzeln schaden, steht sie zu lange zu trocken, stirbt der Sproß. Ein guter Tipp ist, die Feige erst dann wieder zu gießen, wenn die Blätter langsam anfangen zu hängen.

Bei mir im Garten und wenn Du Feigen bei mir kaufst, auch bald bei Dir.

Inzwischen sind Feigenbäume sehr oft anzutreffen. Es gibt mittlerweile sogar schon verwilderte Feigen. Woher die ihren Ursprung jedoch haben, ist noch nicht ganz geklärt.

Tatsache ist, dass auf Grund der großen Anzahl an Feigensorten, inzwischen für fast jede Region in Deutschland eine passende Sorte verfügbar ist.

Aber das ganze hat natürlich seine Grenzen, denn an Orten wo es sehr kalt ist und auch starke Fröste vorkommen, dort wachsen Feigen praktisch nicht.

Rezepte mit Feigen

Im Grunde ist das Rezept ganz einfach.

Ihr sammelt unreife Feigenfrüchte.

Die unreifen Früchte kocht Ihr für etwa 15 Minuten zweimal in leicht gesalzenem Wasser.

Auf die Menge Früchte kommt die gleiche Menge Zucker, oder süßer.
Also auf ein Kilo Früchte kommt ein bis ein einhalb Kilo Zucker.
Den Zucker kochst Du mit etwa 300 ml Wasser zu einem Sirup und darin die vorbereiteten Früchte für 15 Minuten.

Lasse die Masse so nun für einen Tag ziehen.

Am nächsten Tag nimmst Du die Feigen aus dem Sirup und kochst den Sirup erneut auf. Je nach Geschmack kannst Du Zimt, Zitronenschale oder auch Vanille hinzufügen oder nach eingenem Vorlieben abrunden. Den Sirup kochst Du nun solang bis er sich verdickt. Dann fügst Du die Feigen mit etwas Zitronensaft hinzu, kochst es für weitere fünf Minuten und füllst alles dann in Gläser ab.

So kannst Du Feigen, die nicht mehr reif werden, dennoch verwehrten.

Unnützes Feigenwissen

Diese Frage habe ich ernsthaft im Internet gefunden.
Datteln wachsen auf Palmen. Feigen hingegen nicht.

Die Antwort zu dieser spannenden Frage könnt Ihr in folgendem Artikel der Max-Planck-Geselschaft nachlesen. Doch eine Warnung vorweg, das wird Euer Bild der Feigenfrucht vollkommen verändern.

Zitat aus dem Text, der die Feige in einem anderen Licht erscheinen lässt:

Die kleine Feigenfrucht erweist sich damit als ein hochkomplexes, ko-evolviertes Ökosystem, das über die Feigenwespe von zahlreichen Bakterien, Hefen und anderen Einzellern sowie offenbar auch von diversen Fadenwurmarten besiedelt wird.

https://www.mpg.de/9814093/fadenwurm-pristionchus-borbonicus

Aber jetzt kommt die andere Seite der Wahrheit. Das was die Forscher herausgefunden haben, funktioniert nur in Abhängigkeit der Feigenwespe. Bei Feigen, die ohne die Bestäubung Früchte ausbilden, ist dies nicht der Fall.

Feigenbäume können mehr von der Weltgeschichte sehen, als fünf Generationen Mensch. Allerdings werden sie im Schnitt um die 100 Jahre alt und erreichen Größen bis etwa 10 m. Dazu muss gesagt werden, dass es wie bei anderen Lebewesen auch ist, dass unter optimalen Bedingungen diese Zahlen deutlich höher liegen können.

Bei mir im Garten und wenn Du Feigen bei mir kaufst, auch bald bei Dir.

Inzwischen sind Feigenbäume sehr oft anzutreffen. Es gibt mittlerweile sogar schon verwilderte Feigen. Woher die ihren Ursprung jedoch haben, ist noch nicht ganz geklärt.

Tatsache ist, dass auf Grund der großen Anzahl an Feigensorten, inzwischen für fast jede Region in Deutschland eine passende Sorte verfügbar ist.

Aber das ganze hat natürlich seine Grenzen, denn an Orten wo es sehr kalt ist und auch starke Fröste vorkommen, dort wachsen Feigen praktisch nicht.

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    Feigen als Lebensmittel

    13 g Zucker

    Eines darf nicht vergessen werden, Zucker in Früchten ist kein raffinierter Zucker aus der Verpackung. Denn Zucker aus der Fabrik ist ein reines Material, dass nicht mehr in Kombination mit den restlichen Inhaltsstoffen steht.

    Feigen kann man komplett essen. Je nach Reifegrad kann es auch sein, dass man nur das Fruchtfleisch ist, da die Schale verzögert reif wird.

    Bei meinen Feigen passiert es hin und wieder, dass noch nicht ganz ausgereifte Früchte abfallen. Das Fruchtfleisch ist schon süßlich, die Schale jedoch noch zu grün. Hier empfiehlt es sich, die Schale nicht zu essen. Bei reifen Früchte stellt die Schale jedoch kein Problem dar, enthält im Gegensatz zum Fruchtfleich auch wichtige Nährstoffe. Daher lohnt es sich die ganze Frucht zu essen.

    Feigen ungeschält, also mit Haut, zu genießen ist ohne weitere möglich und dem Auslöffeln vorzuziehen. Denn direkt unter der Schale befinden sich Nährstoffe und Vitamine, die im Fruchtinneren nicht oder nur sehr wenig vorhanden sind. Du profitierst also vom Verzehr der Schale.

    Es gibt nichts besseres als eine frische, saftige und süße Feige zu genießen.
    Nur so bekommst Du das Beste aus der Feigenfrucht für deine Gesundheit.

    Du kannst die frische Feigenfrucht auch toll in Salaten oder Joghurt verwenden.

    Im unreifen Zustand gelten Feigen, wie auch alle anderen Pflanzenbestandteile der Feige, als schwach giftig. Es ist daher nicht ratsam unreife Früchte zu essen.

    In der Türkei und Griechenland werden jedoch unreife Feigen in Sirup verarbeitet und so genießbar gemacht. Wie das geht, erkläre ich Euch im Rezepte-Bereich

    Ja, wenn man zu viele Feigen ist oder die Feigen auch zu unreif waren. Es ist jedoch wie bei allen Lebensmitteln, auf die Menge und den eigenen Organismus kommt es an. Der eine muss Feigen nur anschauen, der andere verdrückt den ganzen Baum.

    Nährwerttabelle: Feige (pro 100 Gramm)
    Energie
    kcal61
    Fett
    gesamt (g)Spuren
    Kohlenhydrate
    gesamt (g)13
    Mineralstoffe (mg)
    Natrium (Na)2
    Kalium (K)250
    Calcium (Ca)55
    Magnesium (Mg)20
    Phosphat (P)30
    Eisen (Fe)0,6
    Zink (Zn)0,3
    Vitamine
    Beta-Carotin ( µg)50
    Vitamin E (mg)0,5
    Vitamin B1 (mg)0,05
    Vitamin B2 (mg)0,05
    Vitamin B6 (mg)0,11
    Folsäure (µg)7
    Vitamin C (mg)3

    Sind Feigen gesund für den Darm?

    Frische Feigen sind MEGA. 100 Gramm frische Feigen enthalten 63 Kilokalorien. Das klingt zunächst viel, doch ein Kilo Feigen muss man erst einmal schaffen.

    Feigen liefern zahlreiche Nährstoffe, die wichtigstens sind für die gute Stimmung, den Feigen enhalten viele B-Vitamine. Also B1, B2, B3, B5, B6 & B9. Feigen regulieren den Stoffwechsel und sorgen nicht nur wegen des guten Geschmacks für positive Stimmung. Sobald die ersten Feigen im Handel oder an meinen Pflanzen hängen gönne ich mir die Früchte auch gerne als ganze Mahlzeit. Kein Scherz Feigen sind einfach fantastisch.

    Feigen enhalten darüberhinaus Blutdruck senkendes Kalium. Das enthaltene Eisen unterstützt die Blutbildung. Die Abwehrkäfte werden durch Vitamin E, Vitamin C und Zink gestärkt. Für die Knochen ist das enthaltene Vitamin K und Kalzium gut und so kann auf den Verzehr von Milch verzichtet werden.

    Außerdem reguliert der Verzehr von Feigen den Säurehaushalt im Darm.

    Frische Feigen vom eigenem Baum im Garten sind am Besten und man weiß woran man ist.

    Die Frage habe ich im Internet gefunden, das ist wirklich interessant. Den bei dem Artikel ging es darum, wenn man sich über die Weihnachts-/Winterzeit mit Sachen vollstopft, die in der Form eigentlich ohnehin nicht gesund sind.

    Betrachtet man die positiven Eigenschaften der Feigenfrucht auf unsere Gesundheit, dann wird die Leber sicher auch profitieren. Denn warum sollte sie es nicht, wenn der rest vom Körper einen Nutzen hat. Doch der Artikel im Internet war so hohl, da der Ansatz bezogen auf zu fettiges, zucker- und alkoholreiches Essen ohnehin nicht gut für die Gesundheit ist.

    Bei allem essbaren geht heutzutage direkt die Frage einher, macht dieses Lebensmittel fett?

    Feigen haben zwar mit 63 Kilokalorien auf 100g frische Feigenfrucht relativ viele Kalorien, doch gemessen am geringe Fettanteil, dem hohen Wasser- und Ballaststoffanteil jedoch einige positive EIgenschaften für die Gesundheit. Ob ein Lebensmittel bei der Diät hilft oder fett macht ist nicht nur vom Lebensmittel selbst abhängig. Viel mehr zählen hier auch die Lebensumstände eine große Rolle. Wer sich viel bewegt und allgemein gut ernährt kann von der Feigenfrucht nur profitieren.

    Hilft sie also beim Abnehmen? Im Grunde ja, denn durch ihre guten Inhaltsstoffe unterstützt Sie uns beim gesund und aktiv bleiben. Wer nicht aktiv ist, kann auch nicht abnehmen.

    Im Grunde ist das Rezept ganz einfach.

    Ihr sammelt unreife Feigenfrüchte.

    Die unreifen Früchte kocht Ihr für etwa 15 Minuten zweimal in leicht gesalzenem Wasser.

    Auf die Menge Früchte kommt die gleiche Menge Zucker, oder süßer.
    Also auf ein Kilo Früchte kommt ein bis ein einhalb Kilo Zucker.
    Den Zucker kochst Du mit etwa 300 ml Wasser zu einem Sirup und darin die vorbereiteten Früchte für 15 Minuten.

    Lasse die Masse so nun für einen Tag ziehen.

    Am nächsten Tag nimmst Du die Feigen aus dem Sirup und kochst den Sirup erneut auf. Je nach Geschmack kannst Du Zimt, Zitronenschale oder auch Vanille hinzufügen oder nach eingenem Vorlieben abrunden. Den Sirup kochst Du nun solang bis er sich verdickt. Dann fügst Du die Feigen mit etwas Zitronensaft hinzu, kochst es für weitere fünf Minuten und füllst alles dann in Gläser ab.

    So kannst Du Feigen, die nicht mehr reif werden, dennoch verwehrten.

    Hierbei muss man zwischen Feigen aus dem Laden und frisch vom Baum unterscheiden.

    Feigen aus dem Laden dürfen nicht matschig sein. Auch darf kein Schimmel vorhanden sein.

    Bei Feigen direkt vom Feigenbaum, darf auch kein Schimmel vorhanden sein. Die Frucht kann jedoch durchaus weicher sein, als Früchte aus dem Handel. Das liegt daran, dass Früchte im Handel meist nicht vollreif geerntet werden und schneller „alt“ werden. Früchte direkt vom Baum können vollreif geernet werden, sind dann meist weicher und deutlich intensiver vom Geschmack.

    Für beide gilt, dass wenn ein vergohrener oder gammeliger Geruch zu riechen ist, dann sollte diese Feige nicht mehr gegessen werden.

    Das stimmt so nicht. Denn wie Ihr wisst gibt es auch Feigen, die ganz ohne Bestäubung Früchte bilden.
    Aber, die Feigen im Handel enthalten in der Tat tote Insekten. Doch was komisch oder für den einen oder anderen eklig klingt, ist weit weniger dramatisch. Der Grund hierfür ist im Bestäubungsmechanismus der Feigeblüten zu finden.
    In diesem Beitrag erfährst Du mehr:

    Einige

    Vitamine
    Beta-Carotin ( µg)50
    Vitamin E (mg)0,5
    Vitamin B1 (mg)0,05
    Vitamin B2 (mg)0,05
    Vitamin B6 (mg)0,11
    Folsäure (µg)7
    Vitamin C (mg)3

    Feigen haben gleich einen mehrfachen Nutzen.

    Zum Einen sind Feigen für uns sehr gesund, siehe FAQ Eintrag: Sind Feigen gesund für den Körper?

    Darüber hinaus verbreiten Feigen ein mediterranes Urlaubsflair wie kaum ein anderes Obstgehölz.

    Am besten frisch vom eigenen ungespritzen Feigenbaum oder im Urlaub von einem freiwachsenen, wilden Baum. Wichtig ist das die Frucht vollreif sein muss, was man daran erkennt, dass sie weich ist, süß riecht und meist schon leicht aufgeplatzt ist.

    Gekaufte Früchte sollten immer gewaschen werden. Kommerziell angebaute Pflanzen werden häufig gespritzt oder mit irgendwelchen Mitteln behandelt, dass sie den Transport gut überstehen.

    Grundsätzlich gilt, dass die ganze Frucht samt Schale gegessen wird, nur so kann gewährleistet sein, dass man von allen enthaltenen Nährstoffen profitieren kann. Der Fruchtstiel sollte abgeschnitten werden, denn dieser enthält gerade bei noch nicht ganz reifen Früchten noch den für Feigen typischen Milchsaft. Der ist in kleinen Mengen zwar unbedenklich, doch entfernt ist dieser schnell.

    Zwei bis drei Feigen gelten bereits als sanftes Anführmittel. Getrocknete Feigen sollen die Verdauerung noch stärker anregen.

    Aus persönlicher Erfahrung kann ich dies so nicht bestätigen. Frische und vor allem richtig reife Früchte sind reich an Nährstoffen und liefern viel Energie. Zwei bis drei Feigen sind, wenn der Baum vollhängt echt wenig.

    Der Grund weshalb Feigen die Verdauung anregen ist der hohe Ballaststoffanteil von 5 (frische Feigen) bis 10% (getrocknete Feigen). Diese unverdaulichen Bestandteile sorgen dafür, dass die Verdauung geregelt ablaufen kann.

    Gerade für uns Menschen ist das wichtig zu wissen, denn in Deutschland nehmen rund 3/4 der Bevölkerung zu wenig Ballaststoffe zu sich. Der Richtwert liegt bei 30 g pro Tag. Ballaststoffe beugen einer Vielzahl ernährungsmitbedingter Krankheiten vor.

    Pflege der Feige

    Nicht jede Feigensorte ist winterhart. Auch ist es abhängig vom Alter der Pflanze. Der winterhärteste Teil ist der Wurzelstock. Aus diesem können selbst nach starken Frösten immernoch neue Triebe wachsen. Dies gilt auch für eher empfindlichere Sorten, wobei dies mit Vorsicht zu genießen ist.

    Ja das funktionier und habe ich Euch auch schon auf meinem Youtube Kanal gezeigt. Allerdings handelt es sich dann dabei um Pflanzen, die auf die Feigengallwespe angewiesen sind und eine Ernte daher eher ausgeschlossen ist. Interessant ist es dennoch, wenn auch Zeitaufwand hoch ist bis die Samen keimen.

    Ja, dass funktioniert auf verschiedenen Wegen. Der einfachste ist, die Feigen eher trockener und bezogen auf die Nährstoffe an der kurzen Leine zu halten. Ein vollsonniger Standort sorgt ebenfalls für einen kompakteren Wuchs. Auch durch Schnittmaßnahmen kann ein Feigenbaum klein gehalten werden. Es zählen dann jedoch auch die oben genannten Punkte.

    Blaukorn würde ich für Feigen nicht einsetzen. Blaukorn® Classic 12-8-16(+3+TE) hat, wie an der NPK Formel zu erkennen ist, einen hohen Stickstoffanteil. Zu viel Stückstoff ist für Feigen nicht gut. Fazit: Feigen mit Blaukorn zu düngen ist nicht optimal.

    Das kommt ganz darauf an, wo Du dich befindest und um welche Feigensorte es sich handelt. Im Schnitt beginnt es mit den warmen Tagen Anfang Juli. Je nach Witterung kann die Ernte auch schon früher einsetzen. Mit der dunklen und kalten Jahreszeit ist die Feigensaison zu enden. Auch kommt es darauf an, wie oft die Feigensorte im Jahr trägt.

    In der tropischen und subtropen Heimat der Feige erstreckt sich die Verfügbarkeit der Früchte über einen deutlich längeren Zeitraum. Auch dort haben die Feigenbäume jedoch zu bestimmten Phasen mehr und mal weniger Früchte.

    Wie bei allen Pflanzen ist das Frühjahr die beste Zeit. Hier kann der Feigenbaum direkt von Anfang an und bis zum Jahresende ohne Unterbrechung einwurzeln. Im Grunde geht auch der Herbst, allerdings kommt es hier auf die Anzahl warmer Tage an. Auch weißt Du nie, wie schnell der Winter kommt. Eine nicht gut eingewachsene Feige bekommt bei Kälte schnell probleme. Die Pflanze daher im Kübek überwintern.

    Diese Frage kann sich an sich nur auf durch Samen gezogene Pflanzen beziehen. Den aus Stecklingen vermehrte Feigenbäume können ohne weiteres im ersten Jahr schön Früchte ausbilden.

    Ein genaues Zeitfenster kann man bei dem aktuellen Wetter nicht mehr definieren. Wir hatten bisher jedes Jahr im Januar und Februar so hohe Temperaturen, dass die Feigen ausgetrieben sind. Meist kam dann wieder eine Kaltphase, dass die neuen Triebe alle abgestorben sind. Wichtig für den optimalen Zeitpunkt ist es, dass der Feigenbaum noch nicht ausgetrieben hat und in den kommenden Wochen kein Frost in Sicht ist. Wenn es von der Witterung nicht anders ging, kann der Schnitt auch erst im Mai nach den Eisheiligen erfolgen. So geschehen bei uns im Jahr 2020.

    Als Substrat würde ich eine Kübelpflanzenerde oder eine normele Pflanzerde empfehlen. Eine Blumenerde hat einen zu hohen Stickstoffanteil, was dazu führt, dass die Pflanze zwar sehr stark wächst, was jedoch für den Feigenbaum nicht gut ist. Auch wenn so eine Erde natürlich auch geht. Optimal sind nährstoffarme Substrate mit einem hohen mineralischen Anteil.

    Ein Feigenbaum darf nicht zu nass stehen und benötigt wenige, dafür auf die Pflanze abgestimmte Nährstoffe. Kalium und Phosphor sind gut, Stickstoff nur in ganz geringen Mengen. Ein sonniger und warmer Standort ist wichtig.

    Die beste Feige ist die mit dem größten Ertrag und den besten Eigenschaften und dort zu überleben, wo sie angepflanzt werden soll.

    Weit verbreitet ist die Sorte Ronde de Bordeaux, Brown Turkey und Madeleine de dex Saison.

    Die Ronde de Bordeaux ist sehr genügsam und kann auch unter eher widrigen Bedingungen wachsen. Die Brown Turkey hat ähnliche Eigenschaften und ebenfalls weit verbreitet. Aber wie eingangs gesagt ist die beste, die die für den Standort passt. Bei weit über 1000 unterschiedlichen Arten mit einer Vielzahl an Möglichkeiten würde ich fast sagen, suche Dir eine Farbe aus. Alleine bei meinen über 50 Sorten, die bei uns problemlos wachsen könnte ich nicht sagen, welches die beste ist. Jede hat ihre Vorzüge in Form, Farbe, Blatt, Geschmack und Größe.

    Der beste Standort für deinen Feigenbaum ist ein sonniger und möglichst windgeschützer Platz. Die besten Ergebnisse habe ich bei mir auf der Südseite des Hauses unter vollsonnigen Bedingungen.

    Inzwischen immer häufiger anzutreffen ist der Feigen-Spreizflügelfalter.
    Dieser Schmetterling aus der Familie der Spreizflügelfalter stammt ursprünglich aus wärmeren Ländern, den Kanaren, Madeira, dem Mittelmeerraum, Nordafrika in Asien und auch Mitteleuropa.

    Wir dürfen nicht vergessen, dass die Feige ein der ersten Kulturpflanzen der Menschen war. Sie hat sich über tausende von Jahren mit dem Menschen in immer nördlichere Regionen angesiedelt. Durch diese Entwicklung ist es unvermeidlich, dass sich auch Tiere wie der Feigen-Spreizflügelfalter bis in unsere Gefilde ausbreiten. Allerdings konnten die kalten Winter eine starke Ausbreitung noch verhindern. Dadurch, dass das Klima immer wärmer, die Winter milder und die seit vielen Jahrenausgepflanzten Feigenbäume, immer bessere Möglichkeiten bieten auch frostige Phasen gut zu überstehen. Wird der Feigen-Spreizflügelfalter für uns nun zu einem ständigen Begleiter werden.

    Wie stark dies in Zukunft noch Einfluss darauf hat, dass wir etwas gegen dieses Insekt unternehmen müssen, muss abgewartet werden. Auch wenn die Fraßspuren nicht schön sind, tendiere ich mehr dazu den Schädling abzusammeln, statt mit Gift zu Leibe zu rücken.

    Feigenbäume können mehr von der Weltgeschichte sehen, als fünf Generationen Mensch. Allerdings werden sie im Schnitt um die 100 Jahre alt und erreichen Größen bis etwa 10 m. Dazu muss gesagt werden, dass es wie bei anderen Lebewesen auch ist, dass unter optimalen Bedingungen diese Zahlen deutlich höher liegen können.

    Bei selbstfruchtenden Feigen ist eine Bestäubung nicht erforderlich. Bei Feigen, die auf einen Bestäuber angewiesen sind, ist es wie im folgenden Video

    Feigen werden Kalium betont gedüngt, gefolgt von Phosphor. Stickstoff sollte nur in geringen Mengen verabreicht werden. Herbstrasendünger wäre ein Tipp. Oder eben alle Dünger mit niedriger Stickstoffkonzentration.

    Ein ausgepflanzter Feigenbaum kann im Garten, je nach Sorte, problemlos vier Meter und höher werden.

    Das kommt ganz auf den Kübel an. Je mehr Wurzelraum eine Feige einnehmen kann umso größer kann die Pflanze werden. Eine Größe zwischen 2-3 Meter ist machbar ab 40 Liter Pflanzencontainer Volumen. In einem Kübel macht es meist jedoch weniger Sinn eine zu große Pflanze zu haben. Große Pflanzen im Kübel sind sehr windanfällig. Auch sind große Pflanzen eher unhandlich für den Transport.

    Ein Feigenbaum ist im Grunde immer am Wachsen, außer in der Ruhephase im Winter. Die Temperatur ist der entscheidene Faktor wie stark ein Feigenbaum gerade wächst und wie er sich entwickelt. Es gibt Feigensorten die starkwüchsig sind z.B. die Jannot, aber auch schwachwüchsige Feigen wie die Little Miss Figgy. Das Wachstum kann mit den Düngergaben gesteuert werden. Zu viel Stickstoff sorgt dafür, dass die Pflanze ein extrem starkes Wachstum zeigt, was jedoch für die Pflanzengesundheit nicht gut ist.

    Das ist stark von der Sorte abhängig. Es gibt Feigensorten, die nur einmal tragen. Es gibt auch welche die zweimal tragend sind. Es gibt jedoch auch die „di tre volte“ oder in Spanien die „de três esplets“. Diese bilden im Jahresverlauf drei Fruchtfolgen, die letztere ist eher nicht von Bedeutung. Die dritte Fruchtfolge ist geschmacklich nicht zu empfehlen und wird in unseren Breiten nicht reif.

    Es gibt Entdeckungen, woe Feigenbäume in der Natur ein Wurzelsystem bis in eine Tiefe von 120 Meter gebildet haben. Der überwiegende Teil der Wurzeln ist jedoch an der Bodenoberfläche um der Pflanze Stabilität zu bieten. Die Wurzeln, welche nacht unten wächst, dient der Feige das Grundwasser zu erreichen. Je nach Standort ist die Tiefe unterschiedlich.

    Das kommt ganz darauf an, ob die Feige im Kübel steht oder ausgepflanzt ist. Feigen im Kübel stellt man am besten an einen kühlen und dunklen Ort. Licht benötigt die Feige nicht, da sie die Blätter abwirft. Hat man nur einen warmen Ort, dann muss die Feige so hell wie möglich stehen. Ist der Feigenbaum ausgepflanzt, dann muss nicht wirklich etwas gemacht werden. Ältere Exemplare überstehen den Winter problemlos. Kleinere Feigenbäume können mit einem Vlies eingewickelt werden. Bei empfindlichen Feigensorten empfehle ich die Pflege im Kübel.

    Das kommt auf die Feigensorte, die Triebstärke und das Alter des Feigenbaums an. Es gibt viele Sorten, die bis -15°C problemlos aushalten können. Auch tiefere Temperaturen sind möglich. Am empfindlichsten sind junge dünne Triebe oder Neuaustriebe, da ihnen die schützende Stärke fehlt. Hier entstehen im Frühjahr meist auch die größten Schäden, wenn nach einer Warmphase ein Spätfrost folgt.

    Feigen benötigen deutlich weniger Wasser, als die meisten denken. Schaut man sich in den Mediterranen Ländern um, wo die Feigenbäume wachsen. Erkenn man sofort, dass sie auf eher trockenen Böden stehen. Allerdings darf dies nicht in die Irre führen, denn die Wurzeln der Feigen reichen tief in den Boden. Für uns heißt es, dass wir ausgepflanzte Feigenbäume nicht so viel gießen müssen, außer wenn es über Tage trocken geblieben ist. Dann schadet es nicht den Feigenbaum zusätzlich zu gießen. Im Pflanzencontainer schaut es wieder anders aus. Hier muss man genau darauf achten, dass die Feigen nicht zu nass stehen. Aber gleichzeitig nicht austrocknen. Denn die Feige hat nur diese begrenzte Wassermenge zur Verfügung. Steht die Feige zu nass, nehmen die Wurzeln schaden, steht sie zu lange zu trocken, stirbt der Sproß. Ein guter Tipp ist, die Feige erst dann wieder zu gießen, wenn die Blätter langsam anfangen zu hängen.

    Bei mir im Garten und wenn Du Feigen bei mir kaufst, auch bald bei Dir.

    Inzwischen sind Feigenbäume sehr oft anzutreffen. Es gibt mittlerweile sogar schon verwilderte Feigen. Woher die ihren Ursprung jedoch haben, ist noch nicht ganz geklärt.

    Tatsache ist, dass auf Grund der großen Anzahl an Feigensorten, inzwischen für fast jede Region in Deutschland eine passende Sorte verfügbar ist.

    Aber das ganze hat natürlich seine Grenzen, denn an Orten wo es sehr kalt ist und auch starke Fröste vorkommen, dort wachsen Feigen praktisch nicht.

    Rezepte mit Feigen

    Im Grunde ist das Rezept ganz einfach.

    Ihr sammelt unreife Feigenfrüchte.

    Die unreifen Früchte kocht Ihr für etwa 15 Minuten zweimal in leicht gesalzenem Wasser.

    Auf die Menge Früchte kommt die gleiche Menge Zucker, oder süßer.
    Also auf ein Kilo Früchte kommt ein bis ein einhalb Kilo Zucker.
    Den Zucker kochst Du mit etwa 300 ml Wasser zu einem Sirup und darin die vorbereiteten Früchte für 15 Minuten.

    Lasse die Masse so nun für einen Tag ziehen.

    Am nächsten Tag nimmst Du die Feigen aus dem Sirup und kochst den Sirup erneut auf. Je nach Geschmack kannst Du Zimt, Zitronenschale oder auch Vanille hinzufügen oder nach eingenem Vorlieben abrunden. Den Sirup kochst Du nun solang bis er sich verdickt. Dann fügst Du die Feigen mit etwas Zitronensaft hinzu, kochst es für weitere fünf Minuten und füllst alles dann in Gläser ab.

    So kannst Du Feigen, die nicht mehr reif werden, dennoch verwehrten.

    Unnützes Feigenwissen

    Diese Frage habe ich ernsthaft im Internet gefunden.
    Datteln wachsen auf Palmen. Feigen hingegen nicht.

    Die Antwort zu dieser spannenden Frage könnt Ihr in folgendem Artikel der Max-Planck-Geselschaft nachlesen. Doch eine Warnung vorweg, das wird Euer Bild der Feigenfrucht vollkommen verändern.

    Zitat aus dem Text, der die Feige in einem anderen Licht erscheinen lässt:

    Die kleine Feigenfrucht erweist sich damit als ein hochkomplexes, ko-evolviertes Ökosystem, das über die Feigenwespe von zahlreichen Bakterien, Hefen und anderen Einzellern sowie offenbar auch von diversen Fadenwurmarten besiedelt wird.

    https://www.mpg.de/9814093/fadenwurm-pristionchus-borbonicus

    Aber jetzt kommt die andere Seite der Wahrheit. Das was die Forscher herausgefunden haben, funktioniert nur in Abhängigkeit der Feigenwespe. Bei Feigen, die ohne die Bestäubung Früchte ausbilden, ist dies nicht der Fall.

    Feigenbäume können mehr von der Weltgeschichte sehen, als fünf Generationen Mensch. Allerdings werden sie im Schnitt um die 100 Jahre alt und erreichen Größen bis etwa 10 m. Dazu muss gesagt werden, dass es wie bei anderen Lebewesen auch ist, dass unter optimalen Bedingungen diese Zahlen deutlich höher liegen können.

    Bei mir im Garten und wenn Du Feigen bei mir kaufst, auch bald bei Dir.

    Inzwischen sind Feigenbäume sehr oft anzutreffen. Es gibt mittlerweile sogar schon verwilderte Feigen. Woher die ihren Ursprung jedoch haben, ist noch nicht ganz geklärt.

    Tatsache ist, dass auf Grund der großen Anzahl an Feigensorten, inzwischen für fast jede Region in Deutschland eine passende Sorte verfügbar ist.

    Aber das ganze hat natürlich seine Grenzen, denn an Orten wo es sehr kalt ist und auch starke Fröste vorkommen, dort wachsen Feigen praktisch nicht.

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