Feigen FAQ
Häufige Fragen rund um Feigen – Pflege, Sorten & spannende Fakten 🌿
Du liebst Feigen oder möchtest selbst einen Feigenbaum (Ficus carica) kultivieren? In unseren FAQ zu Feigen findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Feigenpflege, Standortwahl, Sortenvielfalt und Ernte.
Ob Tipps zur Überwinterung, zum Schneiden von Feigenbäumen oder wissenswerte Fakten über die Frucht und ihre Herkunft – hier bist du richtig.
✅ Wie pflege ich meinen Feigenbaum richtig?
✅ Welche Feigensorten eignen sich für mein Klima?
✅ Wann ist die beste Zeit für die Ernte?
✅ Sind Feigen winterhart?
✅ Warum trägt mein Feigenbaum keine Früchte?
📌 Entdecke jetzt alles Wissenswerte über Feigen – kompakt, verständlich und praxisnah!
Kurz gesagt: Wenn ganze Blätter angefressen sind, sind es meist die Raupen des Feigenspreizflügelfalters. Bei kleinen Löchern eher Schnecken, Käfer oder Wespen. Manchmal frisst auch der Dickmaulrüssler nachts an den Blatträndern.
Bei mir in Berglen ist der Feigenspreizflügelfalter (Choreutis nemorana) das größte Problem geworden. Vor 10 Jahren noch eine Rarität, ist er heute fast überall in Süddeutschland anzutreffen. Hier die Übersicht:
- Feigenspreizflügelfalter (Raupe): Frisst große Löcher, oft an Triebspitzen, manchmal komplette Blätter und auch Triebe. Erkennbar an feinen Gespinsten und kleinen schwarzen Kotkrümeln. Befallene Triebe großzügig zurückschneiden und im Restmüll entsorgen.
- Schnecken: Vor allem bei jungen Pflanzen am Boden. Glatte, runde Fraßstellen am Blattrand, Schleimspuren als Beweis. Schneckenkorn oder abendliches Absammeln.
- Dickmaulrüssler: Buchtenfraß an Blatträndern, oft im Nachtwerk. Larven fressen an Wurzeln (besonders gefährlich im Kübel). Nematoden im Spätsommer ausbringen, Käfer abends absammeln.
- Wespen: Nagen manchmal an reifen Früchten, gelegentlich auch an Blattadern – meist harmlos.
- Maikäfer / Junikäfer: Fressen lochförmig an Blättern, meist im Frühsommer.
Mein Tipp: Genau hinschauen. Foto an mich, wenn du unsicher bist – ich helfe gern bei der Bestimmung. Und vorbeugend: Eine kräftige, gesunde Pflanze steckt Schäden viel besser weg als eine geschwächte.
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Kurz gesagt: Wenn ganze Blätter angefressen sind, sind es meist die Raupen des Feigenspreizflügelfalters. Bei kleinen Löchern eher Schnecken, Käfer oder Wespen. Manchmal frisst auch der Dickmaulrüssler nachts an den Blatträndern.
Bei mir in Berglen ist der Feigenspreizflügelfalter (Choreutis nemorana) das größte Problem geworden. Vor 10 Jahren noch eine Rarität, ist er heute fast überall in Süddeutschland anzutreffen. Hier die Übersicht:
- Feigenspreizflügelfalter (Raupe): Frisst große Löcher, oft an Triebspitzen, manchmal komplette Blätter und auch Triebe. Erkennbar an feinen Gespinsten und kleinen schwarzen Kotkrümeln. Befallene Triebe großzügig zurückschneiden und im Restmüll entsorgen.
- Schnecken: Vor allem bei jungen Pflanzen am Boden. Glatte, runde Fraßstellen am Blattrand, Schleimspuren als Beweis. Schneckenkorn oder abendliches Absammeln.
- Dickmaulrüssler: Buchtenfraß an Blatträndern, oft im Nachtwerk. Larven fressen an Wurzeln (besonders gefährlich im Kübel). Nematoden im Spätsommer ausbringen, Käfer abends absammeln.
- Wespen: Nagen manchmal an reifen Früchten, gelegentlich auch an Blattadern – meist harmlos.
- Maikäfer / Junikäfer: Fressen lochförmig an Blättern, meist im Frühsommer.
Mein Tipp: Genau hinschauen. Foto an mich, wenn du unsicher bist – ich helfe gern bei der Bestimmung. Und vorbeugend: Eine kräftige, gesunde Pflanze steckt Schäden viel besser weg als eine geschwächte.