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Ficus carica Bornholm – Winterharte Feige aus Dänemark

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Die Ficus carica Bornholm stammt aus Dänemark und gilt als eine der winterhärtesten Feigensorten überhaupt. Mit ihrer beeindruckenden Frostresistenz bis -20°C ermöglicht sie auch Gärtnern in kälteren Regionen den erfolgreichen Feigenanbau. Obwohl der Ertrag geringer ausfällt als bei mediterranen Sorten, überzeugt die Bornholm durch ihre Zuverlässigkeit und die süßen, rot gefärbten Früchte. Diese robuste Sorte bevorzugt sonnige Standorte und zeigt einen schwachen bis mittleren Wuchs. Für alle, die eine pflegeleichte und klimaresistente Feige suchen, ist die Bornholm eine ausgezeichnete Wahl.

Sorte aus Dänemark mit sehr guten Eigenschaften bezüglich Winterhärte. Allerdings weniger Ertrag als andere Sorten.

UrsprungDänemark
Synonym
Standortbevorzugt sonnige Standorte, kann auch an etwas unpassenderen
Wuchsschwach bis mittel
Ertragwenig bis mittel, August bis September
FruchtSchale: Erste Ernte grün – rot, klein bis mittelgroße Früchte, Ertrag eher niedrig
Fruchtfleisch: rot, süß
Winterhartfrosthart bis -20°C

Update 01.10.2023:

Interessant war, dass sich die Bornholm Feige dieses Jahr mit intensiverer Farbe präsentiert hatte, als das Jahr davor. In den vergangenen Jahren hatte ich zwar auch auf den Reifezeitpunkt geachtet, doch es ist durchaus erstaunlich, wie sich die Frucht unterscheidet. Ich bin auf jeden Fall auf die anderen Früchte gespannt.

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Feigenfrüchte Farben: Warum Feigen 2024 anders aussehen

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Feigenfrüchte Farben weichen 2024 stark von den gewohnten sortentypischen Merkmalen ab – viele Hobbygärtner beobachten dieses Phänomen bei ihren Feigenbäumen. Statt der charakteristischen Färbung zeigen sich die Früchte in ungewöhnlichen Tönen, reifen zu schnell oder platzen sogar auf, bevor sie genießbar sind. Diese Veränderungen bei Feigenbäumen haben konkrete Ursachen, die mit den besonderen Wetterbedingungen dieses Jahres zusammenhängen. Der verzögerte Sommerstart, gefolgt von extremer Trockenheit, hat die natürlichen Wachstumszyklen der Feigenpflanzen erheblich durcheinandergebracht.

Nicht sortentypisch zeigen sich dieses Jahr die Feigenpflanzen bezogen auf das Erscheinungsbild der Früchte.

Habt Ihr das dieses Jahr auch? Zum einen stelle ich fest, dass die Früchte zu schnell reif werden oder gar aufplatzen, bevor sie überhaupt genießbar sind. Der optimale Reifezeitpunkt wird offensichtlich auch nicht erreicht, denn die sortentypischen Merkmale wie Farbe der Schale wird nicht von jeder Feige richtig getroffen.

Daher frage ich mich, woran das liegen kann. Dieses Jahr begann der Sommer recht verzögert, was meiner Einschätzung nach für eine spätere Blüte sorgte, dann gab es eine sehr lange und trockene Sommerphase, dadurch haben die Feigen erst einmal eine Pause eingelegt und erst als es wieder etwas kühler wurde, setzte das Wachstum der Feigen wieder ein und damit auch die Fruchtbildung.

Gefühlt sind die Früchte dieses Jahr auch deutlich kleiner. Selbst bei den ausgepflanzten Feigenbäumen, die nun schon mindestens 2 Jahre ausgepflanzt sind, war die Fruchtgröße hinter den Jahren davor.

Auch hatte ich bei einzelnen Sorten den Eindruck, dass sich die Farbe des Fruchtfleisches extrem von den Vorjahren und auch im Vergleich zu Fotos aus dem Internet stark unterschieden haben. Meine Bornholm Feige hatte eine derart intensiv gefärbte Frucht gehabt, dass ich fast gezweifelt hatte, ob es wirklich diese Feigensorte ist. Auch was meine Madeleine de deux Saison betraf, war ich echt überrascht. Normalerweise sind die Früchte der Madeleine de deux Saison grün mit rötlicher Überfärbung und Fruchtfleisch ist ebenfalls rötlich gefärbt. Dieses Jahr liefert die Feige gelbe, fast farblose Früchte. Das Interessante dabei ist, dass die Fruchtqualität und der Geschmack kaum beeinflusst ist.

Was denkt Ihr, woran das liegt? Ist das bei Euch dieses Jahr auch so gewesen? Schreibt es mal in die Kommentare.