Feigen im Garten anzubauen ist der Traum vieler Hobbygärtner, die mediterrane Früchte direkt vor der Haustür ernten möchten. Diese exotischen Obstbäume sind robuster als viele denken und können mit der richtigen Sortenwahl auch in deutschen Klimazonen erfolgreich kultiviert werden. Winterharte Feigensorten wie ‚Brown Turkey‘ oder ‚Violette de Bordeaux‘ überstehen selbst strengere Winter problemlos. Der Feigenabhof zeigt Ihnen in diesem Beitrag, worauf es beim erfolgreichen Feigenanbau ankommt. Von der Standortwahl über die richtige Pflanzzeit bis hin zur optimalen Pflege erhalten Sie hier alle wichtigen Informationen für Ihren eigenen Feigentraum im Garten.
Die Feigen Pflege im April erfordert besondere Aufmerksamkeit und die richtigen Werkzeuge. In unserem aktuellen Update vom Feigenhof Berglen teilen wir bewährte Gartentipps und stellen Ihnen professionelle Tools vor, die Ihre Feigenbäume optimal unterstützen. Von der perfekten Gartenschere bis zum mediterranen Pflanzendünger – hier finden Sie alles für erfolgreiche Feigenzucht. Diese sorgfältig ausgewählten Empfehlungen basieren auf jahrelanger Erfahrung im Anbau von Feigen und mediterranen Pflanzen.
Feigen pflanzen gelingt am besten im Frühjahr, wenn die letzten Fröste vorbei sind und die Pflanzen langsam austreiben. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Ihren Feigenbaum (Ficus carica) dauerhaft im Garten zu etablieren oder getopfte Exemplare ins Freie zu stellen. Während viele Gartenfreunde noch auf die Eisheiligen warten, können Sie Ihren Feigenbäumen bereits jetzt etwas Gutes tun. Die frische Luft und das natürliche Licht fördern das Wachstum deutlich besser als ein Standort hinter dem Fenster. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen wie Gartenvlies überstehen auch frisch gepflanzte Feigen die letzten kühlen Nächte problemlos.
Jetzt im Frühjahr mit dem Blick Richtung Sommer, ist es an sich die beste Zeit für Feigen, dass diese ausgepflanzt werden. Dies ist natürlich auch von der jeweiligen Region abhängig. Feigen, die getopft kultiviert werden, können auch einfach an einen geschützten Platz gestellt werden.
Wenn wir hier in der Region spazieren gehen, kommen wir öfter an einem Haus vorbei, wo eine getopfte Feige in einem Wohnraum steht. Die Pflanze steht direkt am Fenster, bei den Temperaturen der letzten Tage ist dies jedoch genau falsch. Ich frage mich hierbei immer, warum stellt man die Pflanze nicht einfach raus? Feigen sich Pflanzen für den Garten und bei Temperaturen, die nicht mehr unter die Null-Grad-Grenze fallen, ist es der beste Platz draußen an der frische Luft.
Die beste Zeit für Feigen ist jetzt im Frühjahr, sobald die Pflanzen, wenn auch langsam, beginnen neu auszutreiben. Viele von Euch warten sicher auf die Eisheiligen, was bezüglich frischen Austrieben sinnvoll ist, jedoch nicht wenn es darum geht der Pflanze etwas gutes zu tun. Denkt hierbei an die Feige hinter dem Fenster, diese würde sich deutlich besser fühlen, wenn sie draußen stehen würde. Ich habe bereits seit Wochen meine Zitruspflanzen draußen stehen und sie genießen es.
Für Pflanzen, die jetzt den Weg in den Gartenboden gefunden haben, gibt es übrigens Gartenvlies, dass schützend über die Pflanze gelegt werden kann. Außerdem gehe ich davon aus, dass keine extremen Wintereinbrüche mehr eintreten werden. Was auch nicht vergessen werden darf ist, dass die Pflanzen sich ständig anpassen, heißt, sind die Nächte kühl, dann sorgt die Pflanze davor, die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz einzuleiten und das wichtigste, je früher sie ausgepflanzt wird, umso schneller und stärker wächst sie an.
Feigenblatt-Formen zeigen eine erstaunliche Vielfalt, die jeden Gartenliebhaber begeistert. Die charakteristischen Blätter der Feigenbäume (Ficus carica) variieren je nach Sorte erheblich – von tief gelappten, handförmigen Blättern bis hin zu herzförmigen oder ovalen Varianten. Diese Blattvielfalt macht Feigenbäume nicht nur wegen ihrer süßen Früchte, sondern auch als dekorative Gartenpflanzen so wertvoll. Besonders wildwachsende Feigenarten entwickeln oft spektakuläre Blattformen, die sich deutlich von den klassischen Kulturfeigen unterscheiden. Die Blattform kann sogar Hinweise auf die Fruchtqualität und Reifezeit der jeweiligen Feigensorte geben.
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Die Fruchtreife ist Ende Sommer.
Neue Beiträge: Schaut mal auf der Webseite vorbei. https://feigenabhof.de/wie-pflege-ich-einen-feigenbaum/ Feigen eine echte Leidenschaft die dich ereilt sobald Du die erste Frucht probiert hast. Aber nicht nur die Früchte sind faszinierend. Sondern auch die unterschiedlichen Blätter der Feigenbäume.
Über meine Webseite https://www.feigenabhof.de/ und den dazugehörigen Youtube Kanal habe ich mich dazu entschlossen Euch zukünftig noch intensiver in die Welt der Feigen (Ficus) eintauchen zu lassen.
Auch Euch auch die große Familie der Maulbeergewächse zu welchen die Feigenbäum zählen. Alleine in der Familie sich auszutoben würden mehrere Leben erfordern.
Der Feigenbaum (Ficus carica) ist weit mehr als nur ein gewöhnlicher Obstbaum – er vereint köstliche, süße Früchte mit außergewöhnlich dekorativen, großen Blättern zu einem wahren Gartenjuwel. Als botanische Rarität aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) blickt dieser mediterrane Baum auf eine beeindruckende Geschichte zurück: Archäologische Funde belegen, dass Feigen bereits vor über 11.000 Jahren kultiviert wurden und damit zu den allerersten Kulturpflanzen der Menschheit gehören. Die Gattung Ficus umfasst weltweit bis zu 1.000 verschiedene Arten, doch Ficus carica sticht als die bekannteste und ertragreichste Art hervor. Besonders bemerkenswert ist, dass Feigenbäume bereits in jungen Jahren zuverlässig Früchte tragen und somit auch für Hobbygärtner eine lohnende Investition darstellen.
Der Feigenbaum ist in Obstgehölz der neben seinen schmackhaften und köstlichen Früchten mit wunderschönen Blättern zu beeindrucken weiß.
Botanisch wird der echte Feigenbaum mit Ficus carica bezeichnet. Die Gattung Ficus umfasst bis zu 1000 Arten, die weltweit in subtropischen bis tropischen Regionen beheimatet sind. Die Art carica ist eine stellt die bekannteste Feigenart innerhalb dieser Gattung dar. Dies liegt ausschliesslich daran, dass diese Feigenart auf Grund ihrer Früchte, zur ersten Kulturpflanze der Menschen zählt. Denn es gibt Funde, die zeigen, dass bereits vor über 11000 Jahren Feigen kultiviert wurden.
Botanisch wird der echte Feigenbaum mit Ficus carica bezeichnet. Die Gattung Ficus umfasst bis zu 1000 Arten, die weltweit in subtropischen bis tropischen Regionen beheimatet sind. Die Art carica ist eine stellt die bekannteste Feigenart innerhalb dieser Gattung dar. Dies liegt ausschliesslich daran, dass diese Feigenart auf Grund ihrer Früchte, zur ersten Kulturpflanze der Menschen zählt. Denn es gibt Funde, die zeigen, dass bereits vor über 11000 Jahren Feigen kultiviert wurden.
Ficus carica ist nicht die einzige Art der Gattung die Früchte ausbildet, dies machen praktisch alle Arten. Nur die Art carica bildet am zuverlässigsten Früchte aus und das auch an jungen und frisch vermehrten Pflanzen.
Die Gattung Ficus gehört in die Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Die Feigen sind immergrüne Pflanzen, aber nur dann, wenn das Wetter das ganze Jahr über warm ist und es keine kalten Jahreszeiten gibt.
Feigen können eine Größe zwischen fünf bis zehn Meter erreichen. Sie bevorzugen sonnige Standorte, können jedoch auch an halbschattigen Orte wachsen, entwickeln sich dann allerdings nicht gut.
In unseren Klimabereichen von Westeuropa sind die Echten Feigen sommergrün und lassen das Laub im Winter fallen.
Die Fruchtbildung findet von Mai bis September statt, kann sich jedoch auch in andere Monate hineinziehen, was jedoch stark vom Wetter und Standort abhängig ist.
Die Ernte findet in den Sommermonaten und warmen Herbsttagen statt. Noch feste und junge Früchte, die den Winter gut überstehen, können sehr früh im Jahr eine erste Ernte liefern.
Der Standort, die Pflege und ein gezielter Rückschnitt sorgen für einen gesunden Feigenbaum und so für eine gute und regelmäßige Ernte.
Der Feigenbaum (Ficus carica) ist die Trendpflanze schlechthin für alle Gartenliebhaber, die mediterrane Früchte selbst anbauen möchten. Dank zunehmend milder werdender Winter und speziell gezüchteter winterharter Sorten lassen sich Feigenbäume heute problemlos in deutschen Gärten kultivieren. Die richtige Sortenwahl ist dabei entscheidend – sie muss zu den örtlichen Klimabedingungen passen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Feigenbaum auch im Kübel ziehen und bei Bedarf frostfrei überwintern. Als eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit bringt der Feigenbaum nicht nur köstliche Früchte hervor, sondern auch ein Stück mediterranes Flair in Ihren Garten.
Kaum eine Pflanze ist aktuell mehr im Trend als die Feigenbäume.
Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass unsere Winter milder werden und es Feigensorten gibt, die problemlos im Freiland kultiviert werden können. Je nach Wohnort sollte jedoch darauf geachtet werden wie die durchschnittlichen Winterbedingungen vor Ort sind und hier besonders die unteren Werte. Hierfür muss die Sorte geeignet sein, so dass sie auch bei den untersten Werten den Witterungen gewachsen ist. Andernfalls muss die gewählte Sorte in einem entsprechenden Pflanzgefäß kultiviert werden, dass sobald die Temperaturen zu kalt sind, an einer geschützten Stelle zum Überwintern platziert werden kann.
Der Fruchtfeigenbaun gehört zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen. Eine natürliche Herkunft kann nicht genannt genannt werden, vermutlich stammen Feigen ursprünglich Südwestasien. Jedoch deuten Untersuchungen daraufhin, dass sie im gesamten Mittelmeerraum heimisch ist. Dort wird sie bis heute zum Überwiegenden Teil auch kommerziell angebaut.
Feigenbäume wie wir sie kennen, als Pflanzen wo ohne eine Blüte deutlich zu erkennen, einfach Früchte wachsen, sind erst über längere Zeit entstanden. Den die ursprünglichen Pflanzen müssen von einer Gallwespenart bestäubt werden, die nur in bestimmten Regionen vorkommen. Solche “natürliche” Sorten können zwar auch bei uns nördlich der Alpen angepflanzt werden, bilden jedoch keine Essfeigen aus.
Wie die Bestäubung durch die Gallwespe funktioniert zeige ich Euch hier:
Selbstfruchtende Feigensorten sind hier die Lösung. Diese bilden Früchte ganz ohne Insektenbestäubung. Inzwischen gibt es unzählige Sorten, wo jede ihre typischen Eigenschaften hat. Egal ob bezogen auf die Winterhärte, die Fruchtform, Fruchtfarbe oder die Geschmacksvielfalt. Es gibt Feigen die intensiv nach Honig schmecken und andere die ein intensives Kokosaroma besitzen.
Es gibt unzählige Feigensorten. Einige habe ich davon bereits n Kultur und werde die Liste in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
Derzeit kultiviere ich folgende Sorten: – Ronde de Bordeaux – Jannot – Madeleine de deux Saison – Sultan – Ice Cristal – Honey Heart – Col de Dame – Brown Turkey
Einen großen Teil meiner Feigen habe ich direkt im Garten ausgepflanzt. Hier zeigen die Feigen was in Ihnen steckt. Denn sie legen ausgepflanzt deutlich schneller an Größe zu als im Kübel. Gerade die Kultur im Topf birgt einige Punkte, die Pflege etwas schwieriger machen. Doch dazu später im Bereich Düngen mehr.
Ausgepflanzte Feigen sind in wintermilden Regionen sehr einfach in der Pflege und selten muss man sich sorgen machen, dass der Winter den Pflanzen schadet. Der Standort sollte so gewählt werden, dass die Pflanze schon von Anfang an in einem Boden steht, wo Wasser zügig versickern kann. Jedoch sollte der Boden auch so sein, dass er ausreichend Wasser speichern kann, wenn die Sommer sehr heiß sind. Feigenbäume halten zwar Trockenphase leicht aus, im Topf kann dies jedoch kritisch sein. Minus 10 bis 12°C stellt für kaum eine Feige ein Problem dar. Gut angewachsene und etablierte Pflanzen können locker auch deutlich niedrigere Temperaturen aushalten. Selbst wenn der oberirdische Trieb komplett erfrieren würden, treiben ältere Feigen problemlos wieder aus dem Wurzelstock aus.
Bei jungen Feigen ist dies meist schwieriger. Zwar haben auch diese mit niedrigen Temperaturen wenig Probleme, doch wenn es einmal zu kalt wird, dann ist meist die gesamte Pflanze zu sehr beschädigt.
Weitere Sorten werden nach und nach sicher ihren Weg in meine Sammlung finden, die es gibt noch die eine oder andere interessante Sorte.
Anbei eine Aufzählung bekannter Sorten. Die mit * gekennzeichneten Sorten sind empfehlenswert, die mit # gekennzeichneten habe ich aktuell in Kultur
Bayernfeige*
#Bornholmfeige*
#Brogiotto Nero / Burjasotte noire
#Brogiotto Bianco / Burjasotte Bianco
#Brown Turkey / Brown Naples
#Brunswick/Braunschweig
Columbaro Bianco
Columbaro Nero
#Cuello de Dama / Col de Dame / Higuera Napolitana
Dalmatie*
#Dalmatiner
#Dauphine*
#DESERT KING*
#Gottato / Dottao / Kadota
#Gota de Miel
#Grise de Saint-Jean
#Grise de Tarascon
Hardy Chicago / Mongibello
#Ice Crystal
#Jannot
#Kadota*
Bananenfeige
#Madeleine Des 2 Saisons
Melanzana
Mere Veronique
schwarze Bergfeige
Morena
Napolitana
#Negronne
Noire de Caromb*
Nordland Bergfeige
#Osborn Prolific
#Panachee*
#Perretta / Peretta
Petite Negri
Pfälzer Fruchtfeige*
#Précoce de Dalmatie*
#Ronde de Bordeaux
Rouge de Bordeaux
#Sultane
Turka
Valle Negra
Violetta
#Violette Dauphine*
Violette de Bordeaux
Substrat
Bei der Substratwahl gilt, dass Feigen einen gute drainierten Boden möchten. Also sollte der Boden eine ausreichende Wasserhaltefähigkeit besitzen, so dass heiße Phasen gut überbrückt werden können und gleichzeitig muss das überschüssige Wasser schnell abgeleitet werden. Das Substrat sollte locker sein und gleichzeitig der Pflanze einen festen Stand bieten.
Für die Kultur im Pflanzkübel empfehle ich die das Kübelpflanzensubstrat von TerraBRILL, dieses hat sich bei mir bereits im ersten Anbaujahr bewährt und ist auch für andere Kübelpflanzen einfach empfehlenswert.
Kübelpflanzenerde Erprobte und besonders strukturstabile Erde zum Bepflanzen von Kübeln, Trögen und Pflanzkästen, auf Terrassen oder Dachgärten und für Hochbeete. Die Nährstoffversorgung für die ersten vier Wochen und die ausgewogene Zusammensetzung aus organischen und mineralischen Komponenten wie Kiefernrinde, Substratkompost und Blähton bieten eine hervorragende Basis für kräftige Pflanzen. Dauerbepflanzungen bitte angepasst nachdüngen. Erhältlich in 45 Liter.
Soll die Feige ausgepflanzt werden kann die strukturstabile Kübelpflanzenerde ebenfalls erfolgreich genutzt werden.
Eine gute und ökologisch bessere Wahl beim Auspflanzen stellt die Bio Blumen- und Pflanzerde von TerraBRILL dar. Dieses Substrat ist, wie auch die BiO Gemüse- und Kräutererde von höchster Qualität und sorgt so für rund um gesunde Pflanzen, egal ob im Kübel oder ausgepflanzt. Die enthaltenen Pflanzennährstoffe sorgen darüber hinaus für einen guten Start für die Pflanze an ihrem neuen Standort.
BiO Blumen- und Pflanzerde Unsere klimaneutrale BiO Blumen- und Pflanzerde ist eine torffreie, organisch gedüngte Allround-Erde für drinnen und draußen. Für robuste und gesunde Blumen, Stauden, Bodendecker und Kräuter – ob in Töpfen oder Kästen, im Garten oder im Hochbeet. Auch gut geeignet zur Beetvorbereitung oder Bodenverbesserung in Pflanzlöchern im Garten. Mit einer ausgewogenen, organischen Startdüngung für die ersten ca. 3 Wochen. Danach sollte entsprechend dem Nährstoffbedarf der Pflanzen, besonders bei „Starkzehrern“ wie z. B. Geranien, Zucchini oder Petunien kräftig nachgedüngt werden. Erhältlich in 15 und 45 Liter.
Düngen
Feigen und hier gerade die Pflanzen, welche sich in Pflanzgefäßen befinden, benötigen über das Jahr gesehen ausreichend Nährstoffe. Je nach Feigensorte, können sie stark oder schwachwüchsig sein und so Nährstoffe schneller oder schwächer verbrauchen. Gerade Stickstoff stellt hier jedoch ein Problem dar. Stickstoff ist für eine Feige wie für uns Sahnetorte. Beide stürzen sich regelrecht auf diesen Stoff und sehen am Ende genau so aus, die Feige riesengroß und viel schwaches Gewebe, wir ebenfalls riesengroß und schwabbeliges Gewebe. Dies gilt es zu verhindern. Ausgepflanzte Exemplare können mit einem Dünger versorgt werden wo die Betonung auf Phosphor und Kalium liegt und der Stickstoff deutlich niedrig ist. Dies ist bei zum Beispiel Herbstrasendünger und den meisten Tomaten- und Beerendüngern der Fall.
Wichtig ist stehts die NPK Formel anzuschauen und zu prüfen, dass die Zahlen klein sein NPK 3-4-6. De Dünger sollte in der Mischung unbedingt Kalium betont sein, Phosphor sollte in der Konzentration zwischen Stickstoff und Kalium liegen und somit Stickstoff die geringste Verfügbarkeit haben. Stickstoff ist zwar für die Feige in geringer Menge durchaus wichtig, zu viel Stickstoff vermindert oder verhindert sogar ganz die Fruchtbildung.
Feigen vermehren
Feigen vermehren geht im Grunde nur per Steckholz. Eine Aussaat ist theoretisch auch möglich, dafür ist jedoch Saatgut von durch die Gallwespe befruchtete Feigen erforderlich. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass man das Glück hat an keimfähiges Substrat zu kommen sind jedoch äußerst gering. Selbst dann wird die Keimrate dafür sorgen, dass es nicht von großem Erfolg sein wird. Hinzu kommt, dass wenn man eine solche Feige groß genug bekommt, dass sie Früchte ausbildet, die erforderliche Gallwespe als Bestäuber bei uns nicht vorhanden ist.
Daher ist die Vermehrung per Steckholz unumgänglich. Das Erfreuliche dabei ist, dass diese Art der Vermehrung sehr einfach ist.
Im Idealfall schneidet man den Steckling im Herbst oder zeitigen Frühjahr. Im Herbst geschnitten hat für mich den Vorteil, dass dich die Stecklinge einfach in feuchtes Substrat stecke und im Frühjahr sind die neuen Pflanzen fertig. Wenn die Stecklinge im Frühjahr gesteckt werden, sorgen die wieder aktivierten Pflanzenhormone dafür, dass die Wurzelbildung schneller erfolgen kann.
Aber im Vergleich zum Herbst können die deutlich höheren Temperaturen im Frühjahr dafür sorgen, dass die Stecklinge nicht schnell genug Wurzeln ausbilden können und so nicht ausreichend mit Wasser versorgt werden.
Beides hat somit seine Vor- und Nachteile. Insgesamt betrachtet ist die Stecklingsvermehrung sehr einfach.
Auch das direkte Abmoosen kann durchgeführt werden. Dies sollte im Frühjahr passieren, wenn die Pflanze ohnehin schon volle Motiviert ist zu wachsen. Dazu wird der gewünschte Trieb im Ansatz mit z.B. Moos oder einem anderen langfasrigen Substrat eingepackt. Das Substrat wird mittels z.B. Frischhalte Folie vor dem Austrocknen eingepackt und es muss noch noch die Wurzelbildung abgewartet werden. Nach erfolgter Wurzelbildung, kann der Trieb abgeschnitten und eingetopft werden.
Solltet Ihr eine weitere Feigensorte haben, dann freue ich mich über Stecklinge. Schreib mir dazu einfach eine Nachricht oder meldet Euch im Forum an und inseriert Eure Stecklinge in der Tauschbörse.