Ein wirksamer Feigenbaum Winterschutz entscheidet über Leben und Tod Ihrer mediterranen Pflanze. Während Feigenbäume (Ficus carica) in ihrer mediterranen Heimat milde Winter gewohnt sind, stellen deutsche Frostperioden eine echte Herausforderung dar. Bereits ab -5°C können empfindliche Triebe und Knospen Schaden nehmen. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen jedoch übersteht Ihr Feigenbaum auch härtere Winter und belohnt Sie im nächsten Jahr mit einer reichen Ernte. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Feigenbaum optimal auf die kalte Jahreszeit vorbereiten.
Der Herbst neigt sich dem Ende zu, die Nächte werden länger – und die Temperaturen fallen schneller, als vielen Feigenbesitzern lieb ist. Wer jetzt glaubt, sein Feigenbaum übersteht den Winter ganz ohne Schutz, der spielt mit dem Feuer – oder besser gesagt: mit dem Eis.
👉 Fakt ist: Ein einziger harter Frost kann Jahre an Aufbau und Wachstum zerstören. Und genau das passiert jedes Jahr tausenden Hobbygärtnern, die im Frühling fassungslos vor ihrem erfrorenen Feigenbaum stehen.
Warum brauchen Feigenbäume Winterschutz?
Feigen (Ficus carica) stammen ursprünglich aus wärmeren Regionen wie dem Mittelmeerraum. Zwar gibt es inzwischen frosthärtere Sorten, doch auch diese sind in Deutschland nicht völlig winterhart. Schon bei -5 bis -10 °C können Triebe erfrieren, und bei längeren Kälteperioden ist sogar der ganze Baum in Gefahr.
❌ Ohne Schutz riskieren Sie:
Erfrorene Triebe und Knospen
Komplette Ausfälle der Fruchtbildung im nächsten Jahr
Im schlimmsten Fall: einen abgestorbenen Baum
Typische Fehler beim Überwintern von Feigen
„Der Baum ist groß genug, der hält das schon aus.“ → Falsch! Auch ältere Feigen können erfrieren.
„Ich wohne in einer milden Region, da passiert nichts.“ → Selbst im Rheinland oder am Bodensee gibt es Winter mit Tiefsttemperaturen.
„Ein bisschen Vlies reicht aus.“ → Viele verwenden zu dünne Abdeckungen, die keinen echten Schutz bieten.
So schützen Sie Ihren Feigenbaum richtig
✅ Einwickeln: Verwenden Sie Winterschutz-Vlies, Jutesäcke oder spezielle Abdeckungen. ✅ Fußwärme: Wurzelscheibe dick mit Laub, Stroh oder Rindenmulch abdecken. ✅ Extra-Schutz: Bei Kübel-Feigen zusätzlich den Topf mit Noppenfolie oder Kokosmatten isolieren. ✅ Luftpolster: Zwischen Stamm und Abdeckung Luft lassen, damit keine Fäulnis entsteht.
Panik? Ja – handeln Sie jetzt, bevor es zu spät ist! ⏰⚠️
Die Wettervorhersagen sind unberechenbar – der erste harte Frost kommt oft plötzlich über Nacht. Wer jetzt nicht vorbereitet ist, riskiert den Verlust seiner geliebten Feige und einer ganzen Ernte.
👉 Darum sollten Sie JETZT Winterschutz-Produkte bestellen:
Damit Sie vorbereitet sind, bevor der Frost zuschlägt
Damit Ihre Feige gesund durch den Winter kommt
Damit Sie im Frühjahr voller Freude frische Feigen ernten
Fazit: Lieber einmal zu viel geschützt als einmal zu wenig!
Ein Feigenbaum ist eine Investition in viele Jahre Genuss und Freude. Doch ohne den richtigen Winterschutz kann all das in einer Nacht verloren gehen. Machen Sie nicht den Fehler, den schon so viele vor Ihnen bitter bereut haben.
Feigen überwintern will gelernt sein – ab Mitte November beginnt die entscheidende Dormant-Phase Ihrer Feigenpflanzen. Diese natürliche Ruhephase ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Überwinterung und gesundes Wachstum im kommenden Jahr. Viele Hobbygärtner unterschätzen die Bedeutung der richtigen Winterpflege und riskieren damit Frostschäden oder Wurzelfäule. Mit den bewährten Methoden vom Feigenhof Berglen bringen Sie Ihre wertvollen Feigenbäume sicher durch die kalte Jahreszeit. Hier erfahren Sie alles über die perfekte Vorbereitung, das ideale Winterquartier und die richtige Pflege während der Ruhemonate.
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist es Zeit, unsere geliebten Feigenpflanzen auf den Winter vorzubereiten. Ab Mitte November beginnt die Ruhephase – auch „Dormancy“ genannt. Was das genau bedeutet, warum sie so wichtig ist und wie du deine Feigen richtig überwinterst, erfährst du in diesem Blogbeitrag vom Feigenhof Berglen.
🌿 Was bedeutet „dormant“ bei Feigenpflanzen?
„Dormant“ beschreibt die vegetative Ruhephase einer Pflanze. Bei Feigen beginnt diese in der Regel im Spätherbst – meist ab Mitte November, wenn die Pflanze ihre Blätter verliert und das Wachstum einstellt. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die Pflanze ins Winterquartier zu bringen.
❄️ Warum ist das richtige Überwintern so wichtig?
Auch wenn viele Feigensorten als winterhart gelten, ist es für Topf-Feigen und empfindlichere Sorten entscheidend, sie vor starkem Frost und Nässe zu schützen. Ein falsches Winterquartier kann zu Frostschäden, Wurzelfäule oder Wachstumsstörungen im nächsten Frühjahr führen.
✅ Feigen richtig überwintern – unsere Tipps:
Zeitpunkt: Mitte bis Ende November – sobald alle Blätter abgefallen sind und keine starken Temperaturschwankungen mehr zu erwarten sind.
Ort:
Kühl, aber frostfrei (z. B. Garage, Keller, unbeheizter Wintergarten)
Temperaturen zwischen 0 und 10 °C sind ideal.
Dunkelheit ist kein Problem, da die Pflanze inaktiv ist.
Gießen: Nur minimal – der Wurzelballen sollte nicht austrocknen, aber Staunässe unbedingt vermeiden!
Schutz im Freien (für robuste Sorten):
Feigen im Beet mit Laub oder Stroh abdecken
Wurzelbereich mit Mulch schützen
Krone bei jungen Pflanzen mit Vlies einwickeln
🌱 Was passiert nach der Winterruhe?
Im Frühling, sobald die Temperaturen wieder stabil über 10 °C steigen, beginnt die Feige erneut auszutreiben. Jetzt kannst du sie wieder nach draußen stellen und auf die nächste Feigenernte hinfiebern.
💚 Feigenhof.de – Deine Quelle für gesunde Feigen & Tipps vom Profi
Beim Feigenhof Berglen findest du nicht nur robuste Feigensorten, sondern auch jede Menge Fachwissen rund um Anbau, Pflege und Überwinterung. Schau auf unserem Blog vorbei, abonniere unseren YouTube-Kanal oder stöbere im Shop:
Fazit: Feigen richtig zu überwintern ist der Schlüssel für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte im nächsten Jahr. Mit den richtigen Maßnahmen im November sicherst du deinem Feigenbaum einen optimalen Start in die neue Saison.
Bleib dran – dein Feigenhof-Team begleitet dich durchs ganze Gartenjahr!
Der Feigenbaum Winterversand ohne Laub verunsichert viele Käufer, dabei ist dies ein völlig natürlicher Zustand. Von Herbst bis März befinden sich Feigenbäume in der Winterruhe und verlieren ihr Laub. Diese laublose Phase ist sogar optimal für den Versand, da die Pflanzen weniger empfindlich auf Transport und Standortwechsel reagieren. Wichtig ist jedoch die richtige Pflege nach dem Erhalt, damit Ihr neuer Feigenbaum gesund durch den Winter kommt. Bei der kalten Überwinterung gibt es einige entscheidende Punkte zu beachten.
Sind damit die Versandtage gezählt? Eigentlich nicht. Es ist nur so, dass ab jetzt bis etwa März/April die Feigenbäume ohne Lauf verschickt werden.
Aber warum schreibe ich hierzu einen extra Artikel?
Über die vergangenen Jahre hat sich leider gezeigt, dass die einige Besteller in der Herbst/Winter-Zeit es nicht berücksichtigen, dass die Pflanzen laublos sind und dies reklamieren. Bisher hatte ich immer eine feste Winterpause beim Versand eingehalten, nur ist es an sich nicht wirklich notwendig.
Wobei der Besteller ein paar Punkte beachten sollte. Die Pflanzen werden bei mir kalt bis sehr kalt überwintert, was bedeutet, dass ihr die weitere Pflege nach dem Erhalt ebenfalls kalt weiterführen müsst. Denn wenn die Pflanzen zu warm gehalten werden, treiben sie schnell wieder frisch aus und können so, sofern es wieder kälter wird, schaden nehmen.
Für Euch bedeutet es, dass sofern einzelne Sorten im Shop verfügbar sind, diese immer bestellt werden können, jedoch je nach Witterung entsprechend behandelt werden sollten.
Dies sind nur allgemeine Ratschläge, denn was das Wetter macht ist schwer zu sagen und kann natürlich auch im Winter sehr mild ablaufen, von daher ist es immer eine sehr individuelle Sache.
Was ihr nach Empfang macht kann ich ebenfalls nicht beeinfluss und übernehme auch keine Gewährleistung für die weitere Pflege, gerade in der Herbst/Winter-Zeit.
Ab Dezember bis Januar wird es jedoch eine Versandpause geben, da gerade zum Jahreswechsel immer ein sehr hohes Versandaufkommen ist, wegen Weihnachten und anschließenden Retouren. Es muss nicht unnötigerweise sein, dass die Pflanzen zu lang irgendwo liegen. Bestellungen können dennoch erfolgen und werden dann ab Februar 2025, wenn es nicht zu kalt ist, bearbeitet.
Feigen im Winter zu kultivieren ist durchaus möglich, auch wenn Schnee und Frost den exotischen Pflanzen zusetzen können. Viele Gartenliebhaber sind überrascht, dass bestimmte Feigensorten erstaunlich winterhart sind und auch niedrige Temperaturen überstehen. Mit dem richtigen Winterschutz und der Auswahl geeigneter Sorten können Sie sich auch in kälteren Regionen an gesunden Feigenbäumen erfreuen. Die richtige Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit entscheidet über Erfolg oder Misserfolg beim Überwintern von Feigen.
Die Feigen Winterhärte ist ein komplexes Thema, das weit über die reine Sortenwahl hinausgeht. Viele Gartenbesitzer glauben, dass nur bestimmte Feigensorten winterhart sind – doch das ist nur die halbe Wahrheit. Entscheidend für das erfolgreiche Überwintern von Feigenbäumen sind vor allem das Alter der Pflanze, der gewählte Standort und der richtige Winterschutz. Während junge Feigentriebe selbst bei robusten Sorten frostempfindlich bleiben, können ältere, dickere Äste deutlich mehr Kälte vertragen. Besonders tückisch sind dabei Spätfröste, die die bereits austreibenden Pflanzen im Frühjahr überraschen können.
Im Internet kommt man schnell auf Seiten mit Informationen, dass die Winterhärte von der Sorte abhängig ist. Doch so einfach ist dies nicht.
Bei egal welcher Sorte, sind junge Pflanzen und Triebe immer anfällig für Frostschäden. Die steht eine sehr frostharte Feige nicht besser da, als eine empfindliche Sorte.
Das Alter und der Standort sind entscheidend für die Frosthärte der Feige.
Je älter eine Feige ist, umso dicker sind in der Regel die vorhandenen Triebe. Je dicker so ein Trieb ist, umso kältere Temperaturen kann er stand halten. Ein dünner Trieb erfriert schneller als ein dicker „knorriger“ Trieb.
Wesentlich entscheidender ist der Standort der Feige. Steht die Pflanze exponiert und ist der Witterung voll ausgesetzt hat der Frost leichteres Spiel. Wächst die Feige an einer nach Süden ausgerichteten Auswand. Kann hier eine empfindliche Sorte besser wachsen, als eine unempfindliche Sorte an einer schattigen, kalten und nassen Nordwand.
Spätfröste sind eine große Gefahr für Feigen
Jeder der schon einmal ab Herbst in einem Gartencenter oder Baumarkt unterwegs war, hat zu diesem Zeitpunkt die Frostschutzprodukte gesehen. Diese sind meist zum Ende des Jahres schon wieder abgebaut. Doch genau ab jetzt wären solche Hilfsmittel sinnvoll. Spätröste kommen immer dann, wenn es zu spät ist. Sprichwörtlich.
Meist ist es im Frühling schon angenehm mild oder warm. Das merken auch die Feigen und beginnen mit dem Saftfluss, dem Austrieb und dem Wachstum.
Gerade jetzt ist es für die Pflanzen, nur bei Feigen, gefährlich wenn noch Fröste kommen. Die Eisheiligen können zwar ausbleiben, sind jedoch recht zuverlässig, wenn es darum geht, dass die Temperaturen entsprechend kurzfristig fallen.
Egal wie kurz so ein Spätfrost ist, er wird immer Schaden anrichten. Dies liegt daran, dass die Pflanzen aus der Winterruhe erwacht sind und nun wieder deutlich mehr Wasserzirkulation in der Pflanze stattfindet. Gerade junge Blatt und Blütenknospen können jetzt durch einen Frost erfrieren und absterben.
Daher ist es wichtig gerade im Frühjahr auf das Wetter zu achten und direkt sobald eine Frostwarnung erscheint oder Kaltphase erkennbar sind, die Pflanzen einzupacken. Bei sehr großen Pflanzen macht dies keinen Sinn und ist auch nicht praxistauglich. Doch bei kleinen frisch gepflanzten Feigen ist diese Maßnahme unausweichlich, wenn verhindert werden soll, dass ein Großteil der Pflanze abstirbt.
Der Feigenbaum (Ficus carica) ist die Trendpflanze schlechthin für alle Gartenliebhaber, die mediterrane Früchte selbst anbauen möchten. Dank zunehmend milder werdender Winter und speziell gezüchteter winterharter Sorten lassen sich Feigenbäume heute problemlos in deutschen Gärten kultivieren. Die richtige Sortenwahl ist dabei entscheidend – sie muss zu den örtlichen Klimabedingungen passen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Feigenbaum auch im Kübel ziehen und bei Bedarf frostfrei überwintern. Als eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit bringt der Feigenbaum nicht nur köstliche Früchte hervor, sondern auch ein Stück mediterranes Flair in Ihren Garten.
Kaum eine Pflanze ist aktuell mehr im Trend als die Feigenbäume.
Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass unsere Winter milder werden und es Feigensorten gibt, die problemlos im Freiland kultiviert werden können. Je nach Wohnort sollte jedoch darauf geachtet werden wie die durchschnittlichen Winterbedingungen vor Ort sind und hier besonders die unteren Werte. Hierfür muss die Sorte geeignet sein, so dass sie auch bei den untersten Werten den Witterungen gewachsen ist. Andernfalls muss die gewählte Sorte in einem entsprechenden Pflanzgefäß kultiviert werden, dass sobald die Temperaturen zu kalt sind, an einer geschützten Stelle zum Überwintern platziert werden kann.
Der Fruchtfeigenbaun gehört zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen. Eine natürliche Herkunft kann nicht genannt genannt werden, vermutlich stammen Feigen ursprünglich Südwestasien. Jedoch deuten Untersuchungen daraufhin, dass sie im gesamten Mittelmeerraum heimisch ist. Dort wird sie bis heute zum Überwiegenden Teil auch kommerziell angebaut.
Feigenbäume wie wir sie kennen, als Pflanzen wo ohne eine Blüte deutlich zu erkennen, einfach Früchte wachsen, sind erst über längere Zeit entstanden. Den die ursprünglichen Pflanzen müssen von einer Gallwespenart bestäubt werden, die nur in bestimmten Regionen vorkommen. Solche “natürliche” Sorten können zwar auch bei uns nördlich der Alpen angepflanzt werden, bilden jedoch keine Essfeigen aus.
Wie die Bestäubung durch die Gallwespe funktioniert zeige ich Euch hier:
Selbstfruchtende Feigensorten sind hier die Lösung. Diese bilden Früchte ganz ohne Insektenbestäubung. Inzwischen gibt es unzählige Sorten, wo jede ihre typischen Eigenschaften hat. Egal ob bezogen auf die Winterhärte, die Fruchtform, Fruchtfarbe oder die Geschmacksvielfalt. Es gibt Feigen die intensiv nach Honig schmecken und andere die ein intensives Kokosaroma besitzen.
Es gibt unzählige Feigensorten. Einige habe ich davon bereits n Kultur und werde die Liste in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
Derzeit kultiviere ich folgende Sorten: – Ronde de Bordeaux – Jannot – Madeleine de deux Saison – Sultan – Ice Cristal – Honey Heart – Col de Dame – Brown Turkey
Einen großen Teil meiner Feigen habe ich direkt im Garten ausgepflanzt. Hier zeigen die Feigen was in Ihnen steckt. Denn sie legen ausgepflanzt deutlich schneller an Größe zu als im Kübel. Gerade die Kultur im Topf birgt einige Punkte, die Pflege etwas schwieriger machen. Doch dazu später im Bereich Düngen mehr.
Ausgepflanzte Feigen sind in wintermilden Regionen sehr einfach in der Pflege und selten muss man sich sorgen machen, dass der Winter den Pflanzen schadet. Der Standort sollte so gewählt werden, dass die Pflanze schon von Anfang an in einem Boden steht, wo Wasser zügig versickern kann. Jedoch sollte der Boden auch so sein, dass er ausreichend Wasser speichern kann, wenn die Sommer sehr heiß sind. Feigenbäume halten zwar Trockenphase leicht aus, im Topf kann dies jedoch kritisch sein. Minus 10 bis 12°C stellt für kaum eine Feige ein Problem dar. Gut angewachsene und etablierte Pflanzen können locker auch deutlich niedrigere Temperaturen aushalten. Selbst wenn der oberirdische Trieb komplett erfrieren würden, treiben ältere Feigen problemlos wieder aus dem Wurzelstock aus.
Bei jungen Feigen ist dies meist schwieriger. Zwar haben auch diese mit niedrigen Temperaturen wenig Probleme, doch wenn es einmal zu kalt wird, dann ist meist die gesamte Pflanze zu sehr beschädigt.
Weitere Sorten werden nach und nach sicher ihren Weg in meine Sammlung finden, die es gibt noch die eine oder andere interessante Sorte.
Anbei eine Aufzählung bekannter Sorten. Die mit * gekennzeichneten Sorten sind empfehlenswert, die mit # gekennzeichneten habe ich aktuell in Kultur
Bayernfeige*
#Bornholmfeige*
#Brogiotto Nero / Burjasotte noire
#Brogiotto Bianco / Burjasotte Bianco
#Brown Turkey / Brown Naples
#Brunswick/Braunschweig
Columbaro Bianco
Columbaro Nero
#Cuello de Dama / Col de Dame / Higuera Napolitana
Dalmatie*
#Dalmatiner
#Dauphine*
#DESERT KING*
#Gottato / Dottao / Kadota
#Gota de Miel
#Grise de Saint-Jean
#Grise de Tarascon
Hardy Chicago / Mongibello
#Ice Crystal
#Jannot
#Kadota*
Bananenfeige
#Madeleine Des 2 Saisons
Melanzana
Mere Veronique
schwarze Bergfeige
Morena
Napolitana
#Negronne
Noire de Caromb*
Nordland Bergfeige
#Osborn Prolific
#Panachee*
#Perretta / Peretta
Petite Negri
Pfälzer Fruchtfeige*
#Précoce de Dalmatie*
#Ronde de Bordeaux
Rouge de Bordeaux
#Sultane
Turka
Valle Negra
Violetta
#Violette Dauphine*
Violette de Bordeaux
Substrat
Bei der Substratwahl gilt, dass Feigen einen gute drainierten Boden möchten. Also sollte der Boden eine ausreichende Wasserhaltefähigkeit besitzen, so dass heiße Phasen gut überbrückt werden können und gleichzeitig muss das überschüssige Wasser schnell abgeleitet werden. Das Substrat sollte locker sein und gleichzeitig der Pflanze einen festen Stand bieten.
Für die Kultur im Pflanzkübel empfehle ich die das Kübelpflanzensubstrat von TerraBRILL, dieses hat sich bei mir bereits im ersten Anbaujahr bewährt und ist auch für andere Kübelpflanzen einfach empfehlenswert.
Kübelpflanzenerde Erprobte und besonders strukturstabile Erde zum Bepflanzen von Kübeln, Trögen und Pflanzkästen, auf Terrassen oder Dachgärten und für Hochbeete. Die Nährstoffversorgung für die ersten vier Wochen und die ausgewogene Zusammensetzung aus organischen und mineralischen Komponenten wie Kiefernrinde, Substratkompost und Blähton bieten eine hervorragende Basis für kräftige Pflanzen. Dauerbepflanzungen bitte angepasst nachdüngen. Erhältlich in 45 Liter.
Soll die Feige ausgepflanzt werden kann die strukturstabile Kübelpflanzenerde ebenfalls erfolgreich genutzt werden.
Eine gute und ökologisch bessere Wahl beim Auspflanzen stellt die Bio Blumen- und Pflanzerde von TerraBRILL dar. Dieses Substrat ist, wie auch die BiO Gemüse- und Kräutererde von höchster Qualität und sorgt so für rund um gesunde Pflanzen, egal ob im Kübel oder ausgepflanzt. Die enthaltenen Pflanzennährstoffe sorgen darüber hinaus für einen guten Start für die Pflanze an ihrem neuen Standort.
BiO Blumen- und Pflanzerde Unsere klimaneutrale BiO Blumen- und Pflanzerde ist eine torffreie, organisch gedüngte Allround-Erde für drinnen und draußen. Für robuste und gesunde Blumen, Stauden, Bodendecker und Kräuter – ob in Töpfen oder Kästen, im Garten oder im Hochbeet. Auch gut geeignet zur Beetvorbereitung oder Bodenverbesserung in Pflanzlöchern im Garten. Mit einer ausgewogenen, organischen Startdüngung für die ersten ca. 3 Wochen. Danach sollte entsprechend dem Nährstoffbedarf der Pflanzen, besonders bei „Starkzehrern“ wie z. B. Geranien, Zucchini oder Petunien kräftig nachgedüngt werden. Erhältlich in 15 und 45 Liter.
Düngen
Feigen und hier gerade die Pflanzen, welche sich in Pflanzgefäßen befinden, benötigen über das Jahr gesehen ausreichend Nährstoffe. Je nach Feigensorte, können sie stark oder schwachwüchsig sein und so Nährstoffe schneller oder schwächer verbrauchen. Gerade Stickstoff stellt hier jedoch ein Problem dar. Stickstoff ist für eine Feige wie für uns Sahnetorte. Beide stürzen sich regelrecht auf diesen Stoff und sehen am Ende genau so aus, die Feige riesengroß und viel schwaches Gewebe, wir ebenfalls riesengroß und schwabbeliges Gewebe. Dies gilt es zu verhindern. Ausgepflanzte Exemplare können mit einem Dünger versorgt werden wo die Betonung auf Phosphor und Kalium liegt und der Stickstoff deutlich niedrig ist. Dies ist bei zum Beispiel Herbstrasendünger und den meisten Tomaten- und Beerendüngern der Fall.
Wichtig ist stehts die NPK Formel anzuschauen und zu prüfen, dass die Zahlen klein sein NPK 3-4-6. De Dünger sollte in der Mischung unbedingt Kalium betont sein, Phosphor sollte in der Konzentration zwischen Stickstoff und Kalium liegen und somit Stickstoff die geringste Verfügbarkeit haben. Stickstoff ist zwar für die Feige in geringer Menge durchaus wichtig, zu viel Stickstoff vermindert oder verhindert sogar ganz die Fruchtbildung.
Feigen vermehren
Feigen vermehren geht im Grunde nur per Steckholz. Eine Aussaat ist theoretisch auch möglich, dafür ist jedoch Saatgut von durch die Gallwespe befruchtete Feigen erforderlich. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass man das Glück hat an keimfähiges Substrat zu kommen sind jedoch äußerst gering. Selbst dann wird die Keimrate dafür sorgen, dass es nicht von großem Erfolg sein wird. Hinzu kommt, dass wenn man eine solche Feige groß genug bekommt, dass sie Früchte ausbildet, die erforderliche Gallwespe als Bestäuber bei uns nicht vorhanden ist.
Daher ist die Vermehrung per Steckholz unumgänglich. Das Erfreuliche dabei ist, dass diese Art der Vermehrung sehr einfach ist.
Im Idealfall schneidet man den Steckling im Herbst oder zeitigen Frühjahr. Im Herbst geschnitten hat für mich den Vorteil, dass dich die Stecklinge einfach in feuchtes Substrat stecke und im Frühjahr sind die neuen Pflanzen fertig. Wenn die Stecklinge im Frühjahr gesteckt werden, sorgen die wieder aktivierten Pflanzenhormone dafür, dass die Wurzelbildung schneller erfolgen kann.
Aber im Vergleich zum Herbst können die deutlich höheren Temperaturen im Frühjahr dafür sorgen, dass die Stecklinge nicht schnell genug Wurzeln ausbilden können und so nicht ausreichend mit Wasser versorgt werden.
Beides hat somit seine Vor- und Nachteile. Insgesamt betrachtet ist die Stecklingsvermehrung sehr einfach.
Auch das direkte Abmoosen kann durchgeführt werden. Dies sollte im Frühjahr passieren, wenn die Pflanze ohnehin schon volle Motiviert ist zu wachsen. Dazu wird der gewünschte Trieb im Ansatz mit z.B. Moos oder einem anderen langfasrigen Substrat eingepackt. Das Substrat wird mittels z.B. Frischhalte Folie vor dem Austrocknen eingepackt und es muss noch noch die Wurzelbildung abgewartet werden. Nach erfolgter Wurzelbildung, kann der Trieb abgeschnitten und eingetopft werden.
Solltet Ihr eine weitere Feigensorte haben, dann freue ich mich über Stecklinge. Schreib mir dazu einfach eine Nachricht oder meldet Euch im Forum an und inseriert Eure Stecklinge in der Tauschbörse.