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Feigen im Winter: Schneeschutz & Winterharte Sorten

Feigen Im Schnee

Feigen im Winter zu kultivieren ist durchaus möglich, auch wenn Schnee und Frost den exotischen Pflanzen zusetzen können. Viele Gartenliebhaber sind überrascht, dass bestimmte Feigensorten erstaunlich winterhart sind und auch niedrige Temperaturen überstehen. Mit dem richtigen Winterschutz und der Auswahl geeigneter Sorten können Sie sich auch in kälteren Regionen an gesunden Feigenbäumen erfreuen. Die richtige Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit entscheidet über Erfolg oder Misserfolg beim Überwintern von Feigen.


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Bernd
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Ficus carica Ice Crystal – Winterharte Feige im Portrait

Unterschätze Diese Feige Nicht – Ficus Carica „ice Crystal“ – Www.feigenhof.de

Die Ficus carica Ice Crystal gehört zu den winterhärtesten und gleichzeitig unterschätztesten Feigensorten für den deutschen Garten. Diese besondere Feigensorte zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Kältetoleranz aus und kann auch in raueren Klimazonen erfolgreich kultiviert werden. Während viele Gartenfreunde bei Feigen an mediterrane Wärme denken, beweist die Ice Crystal, dass auch in unseren Breiten eine erfolgreiche Feigenernte möglich ist. Ihre robusten Eigenschaften und die attraktiven Früchte machen sie zu einer idealen Wahl für Hobbygärtner, die exotische Akzente in ihrem Garten setzen möchten.


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Feigenbaum überwintern: Wann muss er rein? | Tipps

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Die Überwinterung des Feigenbaums ist eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen für Hobbygärtner, die diese mediterrane Schönheit kultivieren. Der richtige Zeitpunkt zum Einräumen entscheidet maßgeblich über das Überleben und die Gesundheit Ihrer Feige. Während winterharte Sorten leichten Frost vertragen, benötigen die meisten Feigenbäume ab Oktober besonderen Schutz vor Kälte und Nässe. Die Herausforderung liegt darin, den optimalen Moment zu erkennen, wann Ihr Feigenbaum ins Winterquartier umziehen sollte. Besonders bei großen Exemplaren oder fehlendem Platz sind kreative Lösungen gefragt.

Jahr für Jahr steht der Winter vor der Tür und damit auch die spannende Frage wann, der Feigenbaum an einen geschützten Standort gestellt werden muss. Oder muss er das überhaupt?

Die Frage ist ja, welche Möglichkeiten Ihr habt. Denn wenn der Baum schon riesig ist, aber der Platz nicht zur Verfügung steht, muss überlegt, welche Möglichkeiten es sonst gibt.

Doch beginnen wir erst einmal der Antwort, wenn der Platz verfügbar ist.

Beim Herbst denken wir immer an Waldwege voller buntem Laub, durch welches wir gerne laufen und das Leben genießen.

Bei Feigen ist es nicht viel anders, denn die Feigen werfen auch das Laub ab. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Feige für die Winterpause bereit ist und das vegetative Wachstum abgeschlossen hat und sich für die neue Saison ausruhen möchte.

In diesem Zustand ist das, was mit der Herbst einhergeht, der Regen, natürlich ungünstig für die Feige, wenn sie zu nass steht.

Denn die Wurzeln der Feige sind durchaus empfindlich, was zu viel Wasser betrifft. Im Sommer ist es gar kein Problem, doch im Herbst verbunden mit den tiefen Temperaturen kann das schnell dazu führen, dass die Wurzeln absterben und sich Fäulnis breit macht. Zwar sind Feigen wahre Überlebenskämpfer, die gefühlt immer wieder von den Toten auferstehen können. Dennoch, wenn die Fäulnis oder Pilze in das Holz/Herz der Feigen gelangen, dann ist es vorbei mit der Freude.

Aus diesem Grund müssen Feigen zur Überwinterung geschützt gestellt werden. Hierzu bietet sich ein alter Schuppen, eine Garage oder sogar auch ein Keller an. Denn wie ich oben geschrieben hatte, verlieren Feigen im Winter bei uns ihre Blätter. Sie benötigen also kein Licht mehr und können so problemlos auch an dunklen Orten untergebracht werden.

Dabei muss immer beachtet werden, dass dieser Ort nicht zu warm sein sollte, denn ansonsten wird die Pflanze wieder austreiben, was an einem dunklen Standort schädlich ist.

Besser ist es daher, wenn es sich um einen kalten, aber frostfreien Raum handeln. Selbst Räume, die kurzzeitig bis -5 °C gehen würden, wären möglich. Bei mir ist es eine alte Scheune, in welcher die Feigen überwintern, was den Pflanzen bisher nicht geschadet hat. Es ist vergleichbar mit der Überwinterung draußen mit einem Winterschutz.

Und damit sind wir bereits bei der alternativen Methoden, wenn kein Platz vorhanden ist. Eine Feige, die zu groß geworden ist, damit sie einen Platz im Innenraum erhalten kann, muss entsprechend geschützt werden.

Die einfachste Methode ist, wenn der Topf mit isolierenden Materialien (Luftpolsterfolie, Vlies, Styropor oder Kokosmatte) eingepackt wird. Den Topf dann auf eine isolierende Schicht stellen, damit Wasser auch ablaufen kann und zum Schluss den Spross mit einem Vlies abdecken.

Die Pflanzen bleiben so lang geschützt, bis es die Witterung wieder zulässt, dass man sie aus dem Winterquartier ausräumen kann oder den Winterschutz abnehmen kann.

Das Wichtigste bei der Überwinterung ist, nicht etwa, dass man den Aufwand vor dem Winter hat, sondern, dass die Pflanzen vor Spätfrösten geschützt werden. Sehr viele Pflanzen haben mit dem Winter an sich weniger Probleme und stellen sich auf die kalte Jahreszeit ein. Sobald die ersten warmen Tage kommen, beginnen die Zellen in der Pflanze wieder zu arbeiten und die Pflanze treibt neu aus. Dieser neue Austrieb ist dann sehr anfällig, was Spätfröste betrifft, denn die Zellen sind gar nicht darauf eingestellt, dass es nochmals friert. Dementsprechend frieren die Neuaustriebe im schlimmsten Fall ab und die Pflanze nimmt schaden. Zwar können extreme Winter der Pflanze sehr zusetzen, doch frisches im Saftstehendes Gewebe ist deutlich empfindlicher.

Etwas darf zum Schluss nicht vergessen werden, der beste Winterschutz bringt nichts, wenn die Temperaturen deer Art stark übeer längere Zeit fallen, dass alles auskühlt. Weder ein Vlies, noch ein passeender Raum hält auf Dauer die „milden“ Temperaturen, wenn es draußen sehr kalt ist.

2020 hatten wir eine Woche mit sehr niedrigen Temperaturen, das führte dazu, dass die Temperatur in den unbeheizten Bereichen auf bis zu -10 °C gesunken ist. Damit haben einigte Pflanzen Schaden genommen, die ansonsten jeden Winter überstanden hatten. Hier würde nur eine Wärmequelle helfen, was ich jedoch als zu viel des Guten halten würde. Eine Wärmequelle ist stets eine Verschwendung von Ressourcen und ist auch nicht damit zu rechtfertigen, dass Pflanzen überwintert werden müssen, die genau aus diesem Grund nicht bei uns heimisch sind.

In diesem Video erkläre ich Dir, wann ich meine Feigenbäume für den Winter reinräume und was für mich die Signale für den richtigen Zeitpunkt sind.

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Bernd
#feigen #ficus #ficusscarica #feigenbaum #feigengarten #feigenpflege #feigenernte

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Ficus carica Settimo: Robuste Feigensorte für den Garten

Ficus Carica „settimo“ #ficusscarica #feigenernte #feigen #feigenpflege

Die Ficus carica Settimo ist eine außergewöhnliche Feigensorte, die sich durch ihre hohe Winterhärte und Robustheit auszeichnet. Diese italienische Sorte hat sich in deutschen Gärten bewährt und liefert zuverlässig süße, aromatische Früchte. Mit ihrer kompakten Wuchsform eignet sich die Settimo sowohl für den Garten als auch für die Kübelhaltung. Die Sorte ist besonders für Einsteiger geeignet, da sie pflegeleicht ist und auch in weniger optimalen Standorten gute Erträge erzielt. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über Anbau, Pflege und die besonderen Eigenschaften dieser bemerkenswerten Feigensorte.


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Emerald Strawberry Feige: Grüne Feigensorte mit Erdbeergeschmack

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Die Emerald Strawberry Feige (Ficus carica ‚Emerald-Strawberry‘) ist eine außergewöhnliche Feigensorte, die Gartenliebhaber mit ihrem einzigartigen Geschmacksprofil begeistert. Während die Früchte äußerlich grün und unscheinbar wirken, verbirgt sich im Inneren ein wahres Geschmackswunder: Das intensive erdbeerrote Fruchtfleisch schmeckt süß und aromatisch mit einer deutlichen Kokosnote. Diese winterharte Feigensorte verträgt Temperaturen bis -12°C und ist damit ideal für den Anbau in deutschen Gärten geeignet. Die grüne Schale bietet zudem einen natürlichen Vogelschutz, da die Früchte unreif wirken.

Heute (29.10.2023) habe ich zum ersten Mal die Ficus carica „Emerald-Strawberry“ probieren können. Die Frucht hat einen excellenten Geschmack mit einem deutlichen Kokosaroma im Abgang.

„Smaragd-Erdbeere“ umschreibt die Frucht dieser Feigensorte vortrefflich. Denn diese es ist in der Tat ein Edelstein der Genüsse. Außen ist die Frucht grün und wirkt so uninteressant für Vögel, da diese denken, die ist noch nicht reif. Im Inneren ist die Frucht intensiv Erdbeerfarben, schmeckt sehr gut und hat eine intensive Kokosnote.

Ursprung
Synonym
StandortSonniger, geschützter Standort, ausgepflanzt oder im Kübel.
Trockenheitsresistent, kommen aber auch mit Wasser gut zurecht.
Wuchs3-4 m, mittelstarker Wuchs
ErtragErste Ernte ab Anfang Juli und dann September, Oktober
Feigenbäume vertragen Trockenheit, produzieren aber mit etwas Wasser mehr.
FruchtGrüne Feigen schmecken sehr gut.
Das Fruchtfleisch ist mehr oder weniger rot und hat einen Erdbeergeschmack.
Bei Herbstfeigen sehen sie so sehr aus wie Marmelade, dass die Konsistenz schmelzend und süß ist.
WinterhartDieser Feigenbaum verträgt einige Spätfröste: Bei guter Sonneneinstrahlung kann er auch in etwas kälterem Klima Früchte tragen.
-10 -12°C, darunter im Alter sicher mehr, bisher jedoch noch nicht getestet.
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Feige Emerald Strawberry: Anbau und Pflege der exotischen Sorte

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Die Feige Emerald Strawberry (Ficus carica ‚Emerald Strawberry‘) gehört zu den faszinierendsten Feigensorten für den heimischen Garten. Diese besondere Varietät zeichnet sich durch ihre charakteristischen Früchte und ihre relativ unkomplizierte Pflege aus. Mit den richtigen Anbau- und Pflegetipps können Sie auch in unseren Breitengraden erfolgreich diese exotische Feige kultivieren. In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige über die Emerald Strawberry Feige – von der Pflanzung bis zur Ernte.


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Ficus carica Ravin de Calce – Winterharte schwarze Feige

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Die Ficus carica ‚Ravin de Calce‘ ist eine außergewöhnliche schwarze Feigensorte aus der französischen Provence, die auch in deutschen Gärten hervorragend gedeiht. Diese robuste Feigensorte überzeugt nicht nur durch ihre Winterhärte bis -17°C, sondern auch durch ihre außergewöhnlich süßen, honigartigen Früchte mit leuchtend rotem Fruchtfleisch. Mit ihrer hohen Produktivität und Widerstandsfähigkeit gegen Wettereinflüsse ist die Ravin de Calce sowohl für die Auspflanzung im Garten als auch für die Kübelhaltung bestens geeignet. Die mittelgroße Wuchsform und zwei jährliche Erntezeiten machen sie zu einer idealen Wahl für Hobbygärtner und Feigenliebhaber.

Ravin de Calce ist eine ausgezeichnete schwarze Feige, sehr duftend.

UrsprungProvence, Frankreich
Synonym
StandortSonniger, geschützter Standort, ausgepflanzt oder im Kübel.
Trockenheitsresistent, kommen aber auch mit Wasser gut zurecht.
Wuchs3-4 m, mittelstarker Wuchs
Mittelgroßer Baum
ErtragErste Ernte ab Anfang Juli
Zweite Ernte ab Mitte August, je nach Witterung auch deutlich später
FruchtSehr süße lila Feigen, mit Honiggeschmack, sehr duftend. Das Innenfleisch ist leuchtend rot. Die Haut ist dünn.
Beständig gegen Platzen und Feuchtigkeit.
Winterhartfrostbeständig bis -17 °C, außer in windigen Situationen (-10 -12°C). Produktiv und widerstandsfähig.
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Feigen vermehren durch Abmoosen – Geniale Methode 2024

Warum Feigen Abmoosen Genial Ist – Www.feigenhof.de #feigen #feigenvermehren

Feigen vermehren durch Abmoosen ist eine der erfolgreichsten Methoden für Hobbygärtner, die ihren Feigenbaum vervielfältigen möchten. Diese bewährte Technik ermöglicht es, aus einem bestehenden Ast eine vollständige, wurzelstarke Pflanze zu entwickeln. Im Gegensatz zu Stecklingen bietet das Abmoosen eine deutlich höhere Erfolgsquote und robustere Jungpflanzen. In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, wie du deine Feigen erfolgreich durch Abmoosen vermehrst und welche Materialien du dafür benötigst. Mit der richtigen Technik wirst du schon bald deine eigenen Feigenbäume heranziehen können.

Es ist zwar nicht super einfach, aber mega effektiv.

Wenn Du einen Feigenbaum vermehren willst, dann ist die einfachste Methode, das Abmoosen.

Wie Du das machst und, wie Du das gleiche Ergebnis erhältst, wie im folgenden Video erklärte ich Dir in diesem Beitrag.

Es gibt für das Abmoosen mehrere Herangehensweisen. Im Grunde geht es darum, wie Du dafür sorgst, dass das eingesetzte Substrat genau an der Stelle bleibt, wo Du später die Wurzeln haben willst.

Doch zu nächst geht es um die Frage, welches Substrat sich eignet.

Zum Abmossen kannst Du alles nutzen, was Du auch für die normale Kultur Deiner Feigen verwendet. Ich nehme einfach das gleiche Kultursubstrat, in welchem auch die Feigen bei mir wachsen.

Die Frage ist nun, wie bleibt es, genau an der Stelle, wo später die Wurzeln sind. Du musst also genau überlegen, wo später der Spross und wo der Topf sein soll. Diese Überlegung ist die Grundlage für die spätere Feige.

Da mein eingesetztes Substrat eine feine Körnung aufweist, ist es wichtig, dass dieses für eine längere Zeit genau an der Stelle wirken kann, wo sich später der Wurzelballen ausbilden soll.

Hierzu habe ich schon sehr viele Möglichkeiten ausgetestet. Die erste war, dass ich das Substrat mithilfe von einer Folie am Trieb fixiert habe und die Folie mit Draht oder Kabelbindern verschlossen/fixiert habe. Auch Klebeband würde funktionieren. Das alles verläuft auch mit Erfolg, ist jedoch so umständlich und unhandlich, dass ich mir eine andere Methode gesucht hatte.

Vor etwa zwei Jahren hatte ich dann im Internet Abmoosungs-Kugeln gefunden.

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Ich hatte damals die Kugeln einfach naiv mit Substrat befüllt und an den Pflanzern angebracht. Das Ergebnis war, dass es nicht wirklich erfolgreich war, denn bis zu diesem Tag hatte ich eine wichtige Sache nicht gemacht. Dieser Schritt ist der Gamechanger bei der Abmoosung von Feigen.

An der Stelle, wo später die neuen Wurzeln entstehen sollen, müsst Ihr die Rinde entfernen. Hierfür schneidet ihr im Abstand von mindestens 5 bis 20 mm, je nach Triebstärke, einmal ringsum die Rinde ein, den Rindenstreifen zwischen den beiden Schnittstellen entfernt ihr komplett. Es darf keine Verbindung mehr zwischen dem abzumoosenden Trieb und der Mutterpflanze mehr bestehen. Das Holz bleibt natürlich, ihr entfernt nur die Rinde.

Je nach Jahreszeit, dauert es nun etwa 1-2 Monate bis sich so schöne Wurzeln gebildet haben, wie im gezeigte Beitrag. Ich habe Euch diese Kugeln einmal verlinkt, es gibt hier mehrere Varianten und ich möchte kurz schreiben warum, ich die verlinkte Variante am besten finde.

Der eine oder andere wird sicher direkte erkannt haben, eine der beiden Schalen ist durchsichtig. Dies hat den Vorteil, dass ihr genau mitbekommt, wenn sich Wurzeln gebildet haben. Dies ist deshalb so entscheiden, da ihr mit jedem neugierigen Blick, den ihr in undurchsichtige Kugel wagt, die anfangs sehr empfindlichen Wurzeln zerstört. Es kann sogar so weit gehen, dass ihr dadurch den Bereich, wo die Wurzeln sich bilden, so schädigt, dass ihr eine Infektion in die Pflanze bekommt, sodass am Ende gar keine Wurzeln wachsen. Aus diesem Grund bin ich froh, endlich Kugeln gefunden zu haben, die eben zulassen, dass ich ohne großen Eingriff die Wurzelbildung beurteilen kann.

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Sobald in der Kugel erste Wurzeln sichtbar sind, müsst ihr euch noch in Geduld üben. Erst wenn sich sehr viele Wurzeln ausgebildet haben, oder die Kugel komplett durchwurzeln ist. Erst dann ist es an der Zeit, den Trieb abzuschneiden.

Die Schnittstelle solltet ihre etwas abtrocknen lassen und/oder z.B. mit Holzkohlepulver desinfizieren. Erst dann könnt ihr die neue Pflanze umtopfen. Versucht am Anfang die neue Feige nicht zu nass zu halten. Zu trocken ist auch nicht gut, in den ersten 1-2 Wochen solltet ihr die Pflanze auch etwas von zu intensiver Sonneneinstrahlung schützen, damit die gut einwurzeln kann, ohne zu viel Wasser zu verlieren.

Zu viel Wasser im Topf, kann die noch empfindlichen Wurzeln schnell schädigen, die kann gerade im Herbst bei sinkenden Temperaturen schnell zu Fäulnis führen. Im Frühjahr, wenn es schon sehr warm ist, oder im Gewächshaus sind diese Phasen durchaus kürzer, da die Pflanzen zu dieser Jahreszeit deutlich wüchsiger sind, als wenn es auf die Winterpause zu geht.

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Ficus carica Bornholm – Winterharte Feige aus Dänemark

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Die Ficus carica Bornholm stammt aus Dänemark und gilt als eine der winterhärtesten Feigensorten überhaupt. Mit ihrer beeindruckenden Frostresistenz bis -20°C ermöglicht sie auch Gärtnern in kälteren Regionen den erfolgreichen Feigenanbau. Obwohl der Ertrag geringer ausfällt als bei mediterranen Sorten, überzeugt die Bornholm durch ihre Zuverlässigkeit und die süßen, rot gefärbten Früchte. Diese robuste Sorte bevorzugt sonnige Standorte und zeigt einen schwachen bis mittleren Wuchs. Für alle, die eine pflegeleichte und klimaresistente Feige suchen, ist die Bornholm eine ausgezeichnete Wahl.

Sorte aus Dänemark mit sehr guten Eigenschaften bezüglich Winterhärte. Allerdings weniger Ertrag als andere Sorten.

UrsprungDänemark
Synonym
Standortbevorzugt sonnige Standorte, kann auch an etwas unpassenderen
Wuchsschwach bis mittel
Ertragwenig bis mittel, August bis September
FruchtSchale: Erste Ernte grün – rot, klein bis mittelgroße Früchte, Ertrag eher niedrig
Fruchtfleisch: rot, süß
Winterhartfrosthart bis -20°C

Update 01.10.2023:

Interessant war, dass sich die Bornholm Feige dieses Jahr mit intensiverer Farbe präsentiert hatte, als das Jahr davor. In den vergangenen Jahren hatte ich zwar auch auf den Reifezeitpunkt geachtet, doch es ist durchaus erstaunlich, wie sich die Frucht unterscheidet. Ich bin auf jeden Fall auf die anderen Früchte gespannt.

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Feigenfrüchte Farben: Warum Feigen 2024 anders aussehen

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Feigenfrüchte Farben weichen 2024 stark von den gewohnten sortentypischen Merkmalen ab – viele Hobbygärtner beobachten dieses Phänomen bei ihren Feigenbäumen. Statt der charakteristischen Färbung zeigen sich die Früchte in ungewöhnlichen Tönen, reifen zu schnell oder platzen sogar auf, bevor sie genießbar sind. Diese Veränderungen bei Feigenbäumen haben konkrete Ursachen, die mit den besonderen Wetterbedingungen dieses Jahres zusammenhängen. Der verzögerte Sommerstart, gefolgt von extremer Trockenheit, hat die natürlichen Wachstumszyklen der Feigenpflanzen erheblich durcheinandergebracht.

Nicht sortentypisch zeigen sich dieses Jahr die Feigenpflanzen bezogen auf das Erscheinungsbild der Früchte.

Habt Ihr das dieses Jahr auch? Zum einen stelle ich fest, dass die Früchte zu schnell reif werden oder gar aufplatzen, bevor sie überhaupt genießbar sind. Der optimale Reifezeitpunkt wird offensichtlich auch nicht erreicht, denn die sortentypischen Merkmale wie Farbe der Schale wird nicht von jeder Feige richtig getroffen.

Daher frage ich mich, woran das liegen kann. Dieses Jahr begann der Sommer recht verzögert, was meiner Einschätzung nach für eine spätere Blüte sorgte, dann gab es eine sehr lange und trockene Sommerphase, dadurch haben die Feigen erst einmal eine Pause eingelegt und erst als es wieder etwas kühler wurde, setzte das Wachstum der Feigen wieder ein und damit auch die Fruchtbildung.

Gefühlt sind die Früchte dieses Jahr auch deutlich kleiner. Selbst bei den ausgepflanzten Feigenbäumen, die nun schon mindestens 2 Jahre ausgepflanzt sind, war die Fruchtgröße hinter den Jahren davor.

Auch hatte ich bei einzelnen Sorten den Eindruck, dass sich die Farbe des Fruchtfleisches extrem von den Vorjahren und auch im Vergleich zu Fotos aus dem Internet stark unterschieden haben. Meine Bornholm Feige hatte eine derart intensiv gefärbte Frucht gehabt, dass ich fast gezweifelt hatte, ob es wirklich diese Feigensorte ist. Auch was meine Madeleine de deux Saison betraf, war ich echt überrascht. Normalerweise sind die Früchte der Madeleine de deux Saison grün mit rötlicher Überfärbung und Fruchtfleisch ist ebenfalls rötlich gefärbt. Dieses Jahr liefert die Feige gelbe, fast farblose Früchte. Das Interessante dabei ist, dass die Fruchtqualität und der Geschmack kaum beeinflusst ist.

Was denkt Ihr, woran das liegt? Ist das bei Euch dieses Jahr auch so gewesen? Schreibt es mal in die Kommentare.