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Feigenbaum pflanzen: Vollständiger Guide für Garten & Kübel

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Einen Feigenbaum pflanzen ist der erste Schritt zu deinem eigenen mediterranen Gartenparadies. Diese robusten Obstbäume bringen nicht nur süße Früchte, sondern verwandeln jeden Garten in eine südländische Oase. Ob im Beet oder Kübel – mit der richtigen Vorbereitung und Pflege gedeihen Feigenbäume auch in Deutschland prächtig. In diesem umfassenden Guide erfährst du alles über Standortwahl, Bodenvorbereitung und die wichtigsten Pflegetipps für eine reiche Ernte.

Feigenbäume sind mehr als nur Obstlieferanten – sie sind ein Statement für Naturverbundenheit, Genuss und südländisches Flair. Doch worauf musst du achten, wenn du selbst einen Feigenbaum pflanzen möchtest? Hier kommt dein kompletter Einsteiger-Guide!


📍 Der richtige Standort: Sonne = Süße!

Ein Feigenbaum liebt volle Sonne – je mehr, desto besser. Ideal ist ein windgeschützter, südlicher Platz an einer Hauswand. So wird die Wärme gespeichert, was die Fruchtentwicklung fördert.

🪴 Tipp: Kübelpflanzen auf Balkon oder Terrasse profitieren ebenfalls von einem warmen, hellen Standort – im Zweifel mobil bleiben!


🌱 Der Boden: Locker, durchlässig, nährstoffreich

Feigen mögen keine Staunässe. Der Boden sollte:

  • durchlässig & locker sein (Sand-Lehm-Mix ist ideal),
  • nicht zu nährstoffarm, aber auch nicht überdüngt,
  • leicht kalkhaltig – pH-Wert zwischen 6 und 7,5.

FOMO-Tipp: Wer jetzt im Herbst nicht vorbereitet, verpasst den optimalen Pflanzzeitpunkt im Frühjahr!


🌼 Wachstum & Pflege: Weniger ist mehr

  • Gießen: Nur bei Trockenheit – lieber selten, aber durchdringend.
  • Düngen: 1–2× im Jahr mit organischem Dünger (z. B. Kompost).
  • Schneiden: Im Spätwinter – schwache oder überkreuzende Triebe entfernen.

🍇 Wann trägt der Feigenbaum Früchte?

Ein Feigenbaum kann 2× pro Jahr Früchte tragen – sofern die Bedingungen stimmen:

  • Erste Ernte: Juli/August (an Trieben aus dem Vorjahr)
  • Zweite Ernte: September/Oktober (an neuen Trieben – oft nicht vollständig ausgereift)

👉 Hinweis: In Deutschland reift meist nur die erste Ernte vollständig aus.


🌍 Sortenvielfalt – welche Feige passt zu dir?

Es gibt hunderte Sorten von Ficus carica – doch nicht alle sind für unser Klima geeignet.

✅ Bewährte, winterharte Sorten für Deutschland:

SorteEigenschaften
‚Violetta‘Sehr robust, süße Früchte
‚Bornholm‘Gut für Kübel & Garten geeignet
‚Brown Turkey‘Bekannte Standardsorte, robust
‚Madeleine des Deux Saisons‘Zwei Ernten möglich, aromatisch
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Michurinska-10 Feige kaufen – Frühe Früchte & Winterhart

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Wer eine Michurinska-10 Feige kaufen möchte, trifft die richtige Wahl für schnelle Ergebnisse. Diese außergewöhnliche Feigensorte zeigt bereits an jungen Pflanzen beeindruckende Fruchtansätze und gehört zu den zuverlässigsten Sorten für das deutsche Klima. Mit ihrer Kombination aus früher Fruchtbildung und hoher Winterhärte ist sie ideal für Einsteiger und erfahrene Gärtner gleichermaßen. Die kompakte Wuchsform macht sie perfekt für Topfkultur auf Balkon und Terrasse.

🌿 Fruchtansatz im Frühsommer – diese Sorte will nur eins: Ernten!

Die Natur kennt kein Zögern: Unsere jungen Michurinska-10 Feigen zeigen jetzt schon, was in ihnen steckt. Überall an den frischen Trieben erscheinen erste Fruchtansätze – klein, grün, rund und voller Potenzial. Für Feigenfreunde ist das der ultimative Startschuss: Jetzt ist die beste Zeit, um deine eigene Michurinska-10 zu pflanzen!

💡 Schon gewusst? Diese Sorte bildet oft bereits im Pflanzjahr erste Früchte – ein echtes Highlight für Ungeduldige und Genießer!


✅ Warum Michurinska-10? Die Sorte für alle, die Ergebnisse wollen

Die Michurinska-10 gehört zu den leistungsstärksten Feigensorten für unser Klima. Ob im Topf auf der Terrasse oder ausgepflanzt im Garten – sie überzeugt durch:

  • 🕒 Frühzeitigen Fruchtansatz – oft schon im ersten Jahr
  • ❄️ Hohe Winterhärte – ideal für Mitteleuropa
  • 🍇 Aromatische, rotfleischige Früchte – süß, aber nicht überreif
  • 🪴 Kompakter Wuchs – perfekt für Balkon & kleine Gärten
  • 🔄 Zwei Ernten möglich – im Sommer und Spätsommer

Diese Sorte ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch eine der zuverlässigsten, wenn du schnelle Ergebnisse sehen willst.


📷 Jetzt sichtbar: Feigen im Anmarsch

Unsere Pflanzen zeigen es gerade eindrucksvoll: Auch kleine Michurinska-10 Exemplare produzieren massenhaft Fruchtansätze. Jeder Blick auf die Triebe macht klar – hier entsteht bald deine erste eigene Ernte.

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🛒 Kauf jetzt, was andere später bereuen nicht getan zu haben

Die Nachfrage nach Michurinska-10 steigt – und das völlig zu Recht:

  • 🔄 Mehrjährige, bewährte Sorte
  • 🌱 Von Feigenfans für Feigenfans selektiert
  • 🚚 Schneller Versand – sofort pflanzbereit
  • ❤️ Mit Liebe gezogen, ohne Chemie

Die Pflanzen in unserem Shop sind bereits gut durchwurzelt und bereit zum Anwachsen – bei richtiger Pflege ist eine Ernte im selben Jahr keine Seltenheit!


💬 Kundenstimmen zur Michurinska-10

„Meine Michurinska kam mit drei Früchten und hat direkt weitergemacht. Ich bin verliebt!“
– Mira aus Stuttgart

„Robust, kompakt und so produktiv – perfekt für unsere kleine Terrasse.“
– Daniel & Anna, Leipzig


📌 Fazit: Jetzt Michurinska-10 kaufen & schon bald deine eigene Feige ernten

Die Michurinska-10 beweist gerade jetzt, warum sie in keiner Sammlung fehlen darf: Früh, fruchtbar und frosthart. Wer jetzt pflanzt, kann schon bald eigene Feigen ernten – und sich Jahr für Jahr an dieser Ausnahme-Sorte erfreuen.

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Feigen Mythen aufgeklärt: 30 Klischees über Anbau & Pflege

Feigen Mythen halten sich hartnäckig und verunsichern viele Hobbygärtner beim Anbau dieser wunderbaren Früchte. Dabei sind die meisten Vorurteile über Feigenbäume und ihre Pflege längst widerlegt. Ob es um die angebliche mangelnde Winterhärte, komplizierte Pflege oder kulinarische Einschränkungen geht – viele dieser Klischees basieren auf veralteten Informationen. In diesem Artikel decken wir 30 der häufigsten Mythen über Feigen auf und zeigen Ihnen die wissenschaftlichen Fakten. Lassen Sie sich überraschen, wie einfach und erfolgreich der Feigenanbau in Deutschland tatsächlich ist.

🥄 Kulinarische Klischees

  1. Feigen sind nur etwas für Feinschmecker.

  2. Frische Feigen schmecken immer besser als getrocknete.

  3. Feigen passen nur zu Käse oder Schinken.

  4. Feigen sind zu süß für herzhafte Gerichte.

  5. Feigen sind nur im Herbst verfügbar.

  6. Feigen sind exotisch und schwer zu bekommen.

  7. Feigen sind teuer und ein Luxusprodukt.

  8. Feigen sind nur als Snack geeignet.

  9. Feigen sind schwierig zu lagern.

  10. Feigen sind nur in Gourmetküchen zu finden.


🌿 Botanische und Garten-Klischees

  1. Feigenbäume wachsen nur im Mittelmeerraum.

  2. Feigenbäume sind nicht winterhart.

  3. Feigenbäume benötigen spezielle Pflege.

  4. Feigenbäume tragen erst nach vielen Jahren Früchte.

  5. Feigenbäume sind anfällig für Schädlinge.

  6. Feigenbäume sind nur für große Gärten geeignet.

  7. Feigenbäume sind schwer zu schneiden.

  8. Feigenbäume benötigen viel Wasser.

  9. Feigenbäume sind invasiv.

  10. Feigenbäume sind nicht für Anfänger geeignet.


🐝 Mythen & Missverständnisse

  1. In jeder Feige steckt eine tote Wespe.

  2. Feigen sind nicht vegan.

  3. Feigen sind unrein oder unappetitlich.

  4. Feigen sind gefährlich für Allergiker.

  5. Feigen enthalten viele Insekten.

  6. Feigen sind giftig.

  7. Feigen sind aphrodisierend.

  8. Feigen sind nur für Erwachsene geeignet.

  9. Feigen sind schwer verdaulich.

  10. Feigen sind nur in bestimmten Kulturen akzeptiert.


Diese Liste zeigt, wie vielfältig die Vorstellungen über Feigen sind – von kulinarischen Vorlieben bis hin zu kulturellen und botanischen Missverständnissen. Viele dieser Klischees basieren auf Halbwissen oder veralteten Informationen. Es lohnt sich, Feigen unvoreingenommen zu betrachten und ihre Vielseitigkeit zu entdecken.

Möchtest du mehr über bestimmte Punkte erfahren oder weitere Informationen zu Feigen erhalten? Abonniere uns auf YouTube und Instagram

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Hardy Chicago Feige: Winterharte Feigensorte bis -20°C

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Die Hardy Chicago Feige revolutioniert den Feigenanbau in Deutschland und macht den Traum vom eigenen Feigenbaum auch in kalten Regionen wahr. Diese außergewöhnlich winterharte Ficus carica Sorte übersteht Temperaturen bis -20°C problemlos und liefert dabei süße, aromatische Früchte direkt aus dem heimischen Garten. Als selbstfruchtende Feigensorte benötigt die Hardy Chicago keinen Bestäubungspartner und eignet sich perfekt für Garten, Balkon oder Kübelhaltung. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte über Anbau, Pflege und erfolgreiche Ernte dieser besonderen Feigenvarietät.

Ficus carica ‚Hardy Chicago‘: Die perfekte Feige für kalte Winter & süße Ernten

Wer glaubt, Feigen seien nur etwas für das Mittelmeerklima, kennt Ficus carica ‚Hardy Chicago‘ noch nicht. Diese außergewöhnlich winterharte Feigensorte macht es möglich, auch in Mitteleuropa süße, aromatische Feigen direkt aus dem eigenen Garten zu ernten – und das bei Temperaturen bis zu –20 °C!

In diesem Beitrag erfährst du, warum ‚Hardy Chicago‘ die perfekte Wahl für Garten, Balkon oder Kübel ist – und worauf du bei Standort, Pflege und Ernte achten solltest.


🍈 Was macht die Feige ‚Hardy Chicago‘ so besonders?

Die Ficus carica ‚Hardy Chicago‘ stammt ursprünglich aus den USA und wurde speziell auf Frosttoleranz und hohe Fruchtqualität gezüchtet. Anders als viele südliche Sorten ist sie für unser Klima ideal geeignet.

✅ Vorteile im Überblick:

  • Frosthart bis –20 °C

  • Selbstfruchtend – kein zweiter Baum nötig

  • Zweimal tragend: Sommer- und Herbstfeigen möglich

  • Aromatische Früchte mit violetter Schale und süßem Fruchtfleisch

  • Kompakter Wuchs – perfekt für Topf und kleine Gärten


🌱 Standort & Pflanzung: So gedeiht die Hardy-Feige optimal

Damit Ficus carica ‚Hardy Chicago‘ ihr volles Potenzial entfalten kann, sind ein paar Standorttipps wichtig:

☀️ Licht & Wärme

  • Ein vollsonniger, geschützter Platz ist ideal (z. B. an einer Hauswand)

  • Je mehr Sonne, desto süßer und zahlreicher die Früchte

🪴 Kübel oder Garten?

  • Im Topf: Ideal für Terrasse oder Balkon, besonders in kalten Regionen

  • Im Freiland: Kein Problem dank hoher Frosthärte – trotzdem Winterschutz für Wurzeln in jungen Jahren empfehlenswert

🌱 Boden

  • Durchlässig, nährstoffreich, humos

  • Staunässe vermeiden!


✂️ Pflege-Tipps: Wenig Aufwand, große Wirkung

💧 Gießen

  • Mäßig und regelmäßig, vor allem im Sommer

  • Bei Kübelpflanzen auf gute Drainage achten

🧪 Düngung

  • Im Frühjahr mit Kompost oder organischem Obstbaumdünger

  • Im Sommer ggf. ein zweites Mal nachdüngen

✂️ Schnitt

  • Spätwinter (Februar/März): Auslichten und in Form bringen

  • Im Sommer: Entferne überzählige Triebe für bessere Fruchtqualität


📆 Erntezeit: Wann sind die Feigen reif?

  • Sommerfrüchte (an mehrjährigen Trieben): ab Juli

  • Herbstfrüchte (an neuen Trieben): ab September

Reife Feigen erkennst du daran, dass sie weich werden und sich leicht vom Ast lösen. Der Geschmack ist süß, honigartig und intensiv – ein echtes Highlight im eigenen Garten!


💬 Fazit: Ficus carica ‚Hardy Chicago‘ – ein Must-Have für Feigenfans

Mit ‚Hardy Chicago‘ wird der Feigenanbau in Deutschland zum Kinderspiel. Die Pflanze ist pflegeleicht, extrem frosthart, trägt zuverlässig Früchte und eignet sich auch für kleinere Gärten oder Balkone.

👉 Egal ob Selbstversorger, Gartenliebhaber oder Naschkatze:

Diese Feige bringt südländisches Flair direkt vor deine Haustür.

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Feigen auspflanzen: Winterharte Sorten im Garten-Rundgang

Ausgepflanzte Feigen Rundgang 29.10.2024 Feigenhof.de

Feigen auspflanzen im eigenen Garten ist auch in Deutschland möglich – dieser Rundgang zeigt Ihnen wie! Am 29.10.2024 nehmen wir Sie mit durch unseren Feigengarten und zeigen Ihnen, wie sich ausgepflanzte Feigenbäume entwickelt haben. Erfahren Sie, welche winterharten Sorten sich bewährt haben und welche Standortbedingungen für gesundes Wachstum sorgen. Von der Pflanzung bis zur Ernte – hier erhalten Sie wertvolle Praxistipps für Ihren eigenen Feigenbaum im Garten.


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🌼 Auf Instagram gibt es zahlreiche Fotos https://www.instagram.com/feigenabhof/
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Feigen und Dein Garten-Glück ist vollkommen.

Grüße
Bernd
#feigen #ficus #ficusscarica #feigenbaum #feigengarten #feigenpflege #feigenernte

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Ficus carica Meddin Lemon – Gelbe Feigensorte im Test

Feigenbaum kaufen

Die Ficus carica Meddin Lemon gehört zu den spektakulärsten gelben Feigensorten überhaupt. Diese besondere Feige unterscheidet sich durch ihre nahezu komplett gelben Früchte deutlich von anderen Sorten und bietet ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Mit ihrer beeindruckenden Frosthärte von -10 bis -12°C eignet sich die Meddin Lemon hervorragend für deutsche Gärten. Die bifere Sorte trägt sowohl im Juli als auch im Herbst Früchte und überrascht mit unterschiedlichen Geschmacksnuancen von Banane-Mango bis hin zu süßem Honig.

Habe ich nicht schon ausreichend verschiedene Feigensorten in der Sammlung? 239 Sorten sind es inzwischen und schaue ich mir jede einzelne an, stelle ich fest, dass sich keine der anderen gleicht. Wenn es auch hier und da Schnittpunkte gibt.

Doch eine Sorte, wird sich komplett von allen anderen unterscheiden. Die Ficus carica „Meddin Lemon“. Dabei handelt es sich um eine nahezu komplett gelbe Frucht. Das Fruchtfleisch kann einen leichten Hauch von Rosa enthalten und ist sehr süß. Die Früchte im Juli haben einen Nachgeschmack von Banane und Mango. Die Herbstfeigen sind einzigartig gelb und schmecken süß nach Honig.

Die bifere Fruchtbildung, der mittelgroße Wuchs und die gute Frostharte (-10 bis – 12°C) zeichnen diese Feigensorte aus. Die Furchbildung findet von Anfang Juli und Ende August statt.

Wie alle Feigen bevorzugt die „Meddin Lemon“ einen sonnigen Standort und ist sehr trockenheitsbeständig.

Auf diese Sorte bin schon länger sehr gespannt und halte Euch hier und auf meinem YouTube Kanal auf dem Laufenden.

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Feigenbaum überwintern: Wann muss er rein? | Tipps

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Die Überwinterung des Feigenbaums ist eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen für Hobbygärtner, die diese mediterrane Schönheit kultivieren. Der richtige Zeitpunkt zum Einräumen entscheidet maßgeblich über das Überleben und die Gesundheit Ihrer Feige. Während winterharte Sorten leichten Frost vertragen, benötigen die meisten Feigenbäume ab Oktober besonderen Schutz vor Kälte und Nässe. Die Herausforderung liegt darin, den optimalen Moment zu erkennen, wann Ihr Feigenbaum ins Winterquartier umziehen sollte. Besonders bei großen Exemplaren oder fehlendem Platz sind kreative Lösungen gefragt.

Jahr für Jahr steht der Winter vor der Tür und damit auch die spannende Frage wann, der Feigenbaum an einen geschützten Standort gestellt werden muss. Oder muss er das überhaupt?

Die Frage ist ja, welche Möglichkeiten Ihr habt. Denn wenn der Baum schon riesig ist, aber der Platz nicht zur Verfügung steht, muss überlegt, welche Möglichkeiten es sonst gibt.

Doch beginnen wir erst einmal der Antwort, wenn der Platz verfügbar ist.

Beim Herbst denken wir immer an Waldwege voller buntem Laub, durch welches wir gerne laufen und das Leben genießen.

Bei Feigen ist es nicht viel anders, denn die Feigen werfen auch das Laub ab. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Feige für die Winterpause bereit ist und das vegetative Wachstum abgeschlossen hat und sich für die neue Saison ausruhen möchte.

In diesem Zustand ist das, was mit der Herbst einhergeht, der Regen, natürlich ungünstig für die Feige, wenn sie zu nass steht.

Denn die Wurzeln der Feige sind durchaus empfindlich, was zu viel Wasser betrifft. Im Sommer ist es gar kein Problem, doch im Herbst verbunden mit den tiefen Temperaturen kann das schnell dazu führen, dass die Wurzeln absterben und sich Fäulnis breit macht. Zwar sind Feigen wahre Überlebenskämpfer, die gefühlt immer wieder von den Toten auferstehen können. Dennoch, wenn die Fäulnis oder Pilze in das Holz/Herz der Feigen gelangen, dann ist es vorbei mit der Freude.

Aus diesem Grund müssen Feigen zur Überwinterung geschützt gestellt werden. Hierzu bietet sich ein alter Schuppen, eine Garage oder sogar auch ein Keller an. Denn wie ich oben geschrieben hatte, verlieren Feigen im Winter bei uns ihre Blätter. Sie benötigen also kein Licht mehr und können so problemlos auch an dunklen Orten untergebracht werden.

Dabei muss immer beachtet werden, dass dieser Ort nicht zu warm sein sollte, denn ansonsten wird die Pflanze wieder austreiben, was an einem dunklen Standort schädlich ist.

Besser ist es daher, wenn es sich um einen kalten, aber frostfreien Raum handeln. Selbst Räume, die kurzzeitig bis -5 °C gehen würden, wären möglich. Bei mir ist es eine alte Scheune, in welcher die Feigen überwintern, was den Pflanzen bisher nicht geschadet hat. Es ist vergleichbar mit der Überwinterung draußen mit einem Winterschutz.

Und damit sind wir bereits bei der alternativen Methoden, wenn kein Platz vorhanden ist. Eine Feige, die zu groß geworden ist, damit sie einen Platz im Innenraum erhalten kann, muss entsprechend geschützt werden.

Die einfachste Methode ist, wenn der Topf mit isolierenden Materialien (Luftpolsterfolie, Vlies, Styropor oder Kokosmatte) eingepackt wird. Den Topf dann auf eine isolierende Schicht stellen, damit Wasser auch ablaufen kann und zum Schluss den Spross mit einem Vlies abdecken.

Die Pflanzen bleiben so lang geschützt, bis es die Witterung wieder zulässt, dass man sie aus dem Winterquartier ausräumen kann oder den Winterschutz abnehmen kann.

Das Wichtigste bei der Überwinterung ist, nicht etwa, dass man den Aufwand vor dem Winter hat, sondern, dass die Pflanzen vor Spätfrösten geschützt werden. Sehr viele Pflanzen haben mit dem Winter an sich weniger Probleme und stellen sich auf die kalte Jahreszeit ein. Sobald die ersten warmen Tage kommen, beginnen die Zellen in der Pflanze wieder zu arbeiten und die Pflanze treibt neu aus. Dieser neue Austrieb ist dann sehr anfällig, was Spätfröste betrifft, denn die Zellen sind gar nicht darauf eingestellt, dass es nochmals friert. Dementsprechend frieren die Neuaustriebe im schlimmsten Fall ab und die Pflanze nimmt schaden. Zwar können extreme Winter der Pflanze sehr zusetzen, doch frisches im Saftstehendes Gewebe ist deutlich empfindlicher.

Etwas darf zum Schluss nicht vergessen werden, der beste Winterschutz bringt nichts, wenn die Temperaturen deer Art stark übeer längere Zeit fallen, dass alles auskühlt. Weder ein Vlies, noch ein passeender Raum hält auf Dauer die „milden“ Temperaturen, wenn es draußen sehr kalt ist.

2020 hatten wir eine Woche mit sehr niedrigen Temperaturen, das führte dazu, dass die Temperatur in den unbeheizten Bereichen auf bis zu -10 °C gesunken ist. Damit haben einigte Pflanzen Schaden genommen, die ansonsten jeden Winter überstanden hatten. Hier würde nur eine Wärmequelle helfen, was ich jedoch als zu viel des Guten halten würde. Eine Wärmequelle ist stets eine Verschwendung von Ressourcen und ist auch nicht damit zu rechtfertigen, dass Pflanzen überwintert werden müssen, die genau aus diesem Grund nicht bei uns heimisch sind.

In diesem Video erkläre ich Dir, wann ich meine Feigenbäume für den Winter reinräume und was für mich die Signale für den richtigen Zeitpunkt sind.

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Grüße
Bernd
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Ficus carica Settimo: Robuste Feigensorte für den Garten

Ficus Carica „settimo“ #ficusscarica #feigenernte #feigen #feigenpflege

Die Ficus carica Settimo ist eine außergewöhnliche Feigensorte, die sich durch ihre hohe Winterhärte und Robustheit auszeichnet. Diese italienische Sorte hat sich in deutschen Gärten bewährt und liefert zuverlässig süße, aromatische Früchte. Mit ihrer kompakten Wuchsform eignet sich die Settimo sowohl für den Garten als auch für die Kübelhaltung. Die Sorte ist besonders für Einsteiger geeignet, da sie pflegeleicht ist und auch in weniger optimalen Standorten gute Erträge erzielt. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über Anbau, Pflege und die besonderen Eigenschaften dieser bemerkenswerten Feigensorte.


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Ficus carica Ravin de Calce – Winterharte schwarze Feige

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Die Ficus carica ‚Ravin de Calce‘ ist eine außergewöhnliche schwarze Feigensorte aus der französischen Provence, die auch in deutschen Gärten hervorragend gedeiht. Diese robuste Feigensorte überzeugt nicht nur durch ihre Winterhärte bis -17°C, sondern auch durch ihre außergewöhnlich süßen, honigartigen Früchte mit leuchtend rotem Fruchtfleisch. Mit ihrer hohen Produktivität und Widerstandsfähigkeit gegen Wettereinflüsse ist die Ravin de Calce sowohl für die Auspflanzung im Garten als auch für die Kübelhaltung bestens geeignet. Die mittelgroße Wuchsform und zwei jährliche Erntezeiten machen sie zu einer idealen Wahl für Hobbygärtner und Feigenliebhaber.

Ravin de Calce ist eine ausgezeichnete schwarze Feige, sehr duftend.

UrsprungProvence, Frankreich
Synonym
StandortSonniger, geschützter Standort, ausgepflanzt oder im Kübel.
Trockenheitsresistent, kommen aber auch mit Wasser gut zurecht.
Wuchs3-4 m, mittelstarker Wuchs
Mittelgroßer Baum
ErtragErste Ernte ab Anfang Juli
Zweite Ernte ab Mitte August, je nach Witterung auch deutlich später
FruchtSehr süße lila Feigen, mit Honiggeschmack, sehr duftend. Das Innenfleisch ist leuchtend rot. Die Haut ist dünn.
Beständig gegen Platzen und Feuchtigkeit.
Winterhartfrostbeständig bis -17 °C, außer in windigen Situationen (-10 -12°C). Produktiv und widerstandsfähig.
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Ficus carica Bornholm – Winterharte Feige aus Dänemark

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Die Ficus carica Bornholm stammt aus Dänemark und gilt als eine der winterhärtesten Feigensorten überhaupt. Mit ihrer beeindruckenden Frostresistenz bis -20°C ermöglicht sie auch Gärtnern in kälteren Regionen den erfolgreichen Feigenanbau. Obwohl der Ertrag geringer ausfällt als bei mediterranen Sorten, überzeugt die Bornholm durch ihre Zuverlässigkeit und die süßen, rot gefärbten Früchte. Diese robuste Sorte bevorzugt sonnige Standorte und zeigt einen schwachen bis mittleren Wuchs. Für alle, die eine pflegeleichte und klimaresistente Feige suchen, ist die Bornholm eine ausgezeichnete Wahl.

Sorte aus Dänemark mit sehr guten Eigenschaften bezüglich Winterhärte. Allerdings weniger Ertrag als andere Sorten.

UrsprungDänemark
Synonym
Standortbevorzugt sonnige Standorte, kann auch an etwas unpassenderen
Wuchsschwach bis mittel
Ertragwenig bis mittel, August bis September
FruchtSchale: Erste Ernte grün – rot, klein bis mittelgroße Früchte, Ertrag eher niedrig
Fruchtfleisch: rot, süß
Winterhartfrosthart bis -20°C

Update 01.10.2023:

Interessant war, dass sich die Bornholm Feige dieses Jahr mit intensiverer Farbe präsentiert hatte, als das Jahr davor. In den vergangenen Jahren hatte ich zwar auch auf den Reifezeitpunkt geachtet, doch es ist durchaus erstaunlich, wie sich die Frucht unterscheidet. Ich bin auf jeden Fall auf die anderen Früchte gespannt.