Die Feige Pedro gehört zu den winterhärtesten und zuverlässigsten Feigensorten für den deutschen Garten. Diese goldene Biferfeige zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Kältebeständigkeit aus und bringt zweimal jährlich mittelgroße, süße Früchte hervor. Mit ihrer robusten Natur ist die Pedro ideal für Garteneinsteiger und erfahrene Feigenliebhaber gleichermaßen. Die Sorte gedeiht sowohl im Freiland als auch im Kübel und begeistert mit ihrer zuverlässigen Fruchtbildung selbst in kühleren Regionen Deutschlands.
Goldene Biferfeige , mittelgroß, sehr kältebeständig! Exzellent!
Feigensorten gibt es in beeindruckender Vielfalt – von winterharten Klassikern bis hin zu exotischen Raritäten für den deutschen Garten. Die Wahl der richtigen Feigensorte entscheidet über den Erfolg Ihres Feigenanbaus und die Qualität der Ernte. In diesem Artikel stellen wir Ihnen bewährte Feigensorten vor, die sich besonders für das deutsche Klima eignen. Erfahren Sie, welche Sorten am besten in Ihrem Garten gedeihen und wie Sie mit der richtigen Auswahl jahrelang süße Feigen ernten können.
Die Ficus carica Ice Crystal zählt zu den winterhärtesten Feigensorten überhaupt und revolutioniert den Feigenanbau in Deutschland. Diese außergewöhnliche Sorte wurde speziell für kältere Klimazonen entwickelt und übersteht Temperaturen bis zu -20°C problemlos. Mit ihrer robusten Natur und den schmackhaften Früchten erobert die Ice Crystal die Herzen von Gartenliebhabern im ganzen Land. Erfahren Sie in diesem Beitrag alles Wissenswerte über diese bemerkenswerte Feigensorte und wie Sie sie erfolgreich in Ihrem Garten kultivieren können. Die Ice Crystal beweist eindrucksvoll, dass auch in klimatisch herausfordernden Regionen der Traum vom eigenen Feigenbaum Realität werden kann.
Die Feige Negronne zählt zu den beliebtesten und winterhärtesten Feigensorten für den Anbau in Deutschland. Diese robuste Ficus carica-Varietät überzeugt durch ihre violett-schwarzen, süßen Früchte und ihre gute Kältetoleranz. Ob im Garten ausgepflanzt oder im Kübel kultiviert – die Negronne-Feige belohnt mit reichhaltiger Ernte. In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige über Pflanzung, Pflege und Ernte dieser außergewöhnlichen Feigensorte. Mit der richtigen Pflege können Sie schon bald eigene, aromatische Feigen ernten.
Die Ficus carica Negronne gehört zu den beliebtesten französischen Feigensorten für den deutschen Garten. Diese robuste Feigensorte, auch bekannt als Violette du Bordeaux oder Califfo Blu, begeistert mit ihren charakteristischen dunkel-blauen, tropfenförmigen Früchten von bis zu 40 Gramm. Besonders attraktiv sind die gezackten Blätter, die der Pflanze ein dekoratives Aussehen verleihen. An geschützten, sonnigen Standorten zeigt sich die Negronne als zuverlässig winterhart und belohnt mit zwei Ernten pro Jahr.
Typische Feigensorte mit tropfen-/birnenförmigen dunkel blauen Früchten. Gilt als beliebte Sorte.
mittel, auffällig sind die gezackten Blätter, welche der Feige ein sehr attraktives Aussehen verleiht.
Ertrag
zweimal tragend
Frucht
Schale: dunkel blaue Früchte bis 40 g, Fruchtfleisch: rot, süß
Winterhart
An geschütztem Standort problemlos
Blatt Istria Vorderseite
Erst seit kurzem in der Kultur, daher kann noch nicht all zu viel gesagt werden. Sobald weitere Informationen und Bildmaterial vorliegt, wird dies ergänzt.
Den Feigenbaum richtig zu schneiden ist der Schlüssel für eine reiche Ernte und gesundes Wachstum. Durch gezielte Schnittmaßnahmen im Frühjahr regen Sie die Bildung neuer Triebe an, an denen sich die begehrten Feigen entwickeln. Ein fachgerecht durchgeführter Rückschnitt kann den Ertrag Ihres Feigenbaums um ein Vielfaches steigern. Besonders in Deutschland, wo Feigenbäume besonderen klimatischen Herausforderungen ausgesetzt sind, ist der richtige Schnitt essentiell für den Erfolg. Erfahren Sie hier, wann und wie Sie Ihren Feigenbaum optimal beschneiden.
Das beschneiden des Feigenbaums ist eine Tätigkeit, die sehr förderlich für das Wachstum und die Fruchtbildung der Feige ist. Wird eine Feige beschnitten, sorgt dies für eine Wachstumsbeschleunigung, da die Feige versucht das entfernte Holz schnell auszugleichen. Gleichzeitig sorgen die neuen Triebe dafür, dass mehr Triebe vorhanden sind, die für neue Feigen sorgen. Der Ertrag steigt somit mit den Schnittmaßnahmen.
Auch bei jungen und kleinen Feigen kann ein starker Rückschnitt für einen kräftigen Austrieb sorgen, dann widerum für eine ertragreicher Ernte sorgt, als ohne Schnitt. Denn Feigen bilden sich am einjährigen Trieb und ein kräftiger Austrieb sorgt somit für mehr Früchte.
Feigen werden am Besten im zeitigen Frühjahr geschnitten, wenn sie kurz vor dem Austrieb steht. Besitzt ein Feigenbaum sehr viele Alte Triebe, werden sich die Früchte nur an dern Enden ausbilden, da dies die jüngsten Bestandteile sind. Wird eine Feige hingegen geschnitten, sorgt dies für die Ausbildung neuer Triebe, die dann wieder mehr Feigen ausbilden.
Ab April oder je nach Region nach den Eishiligen, empfiehlt es sich daher die Triebknospen auszubrechen und so dafür zu sorgen, dass die ruhenden Knospen austreiben. So entstehen noch mehr Verzweigungen und somit letztlich auch mehr Früchte. Achtet beim Rückschnitt besonders auf das Wetter. Es kann fatal sein, wenn nach einem Rückschnitt eine Frostphase kommt. Denn die Feige kann so deutlich stärker zurückfrieren. In unserem Klima in Deutschland würde ich bis nach den Eisheiligen warten oder das Wetter beobachten. Mir ist es schon passiert, dass die Feige toll ausgetrieben ist, ein Frost kam und alle neuen Triebe erfroren sind. Je weniger vor einer Frostperiode geschnitten wird, umso mehr bleibt übrig, dass nicht zurückgefroren ist.
Für einen schnellen und sauberen Schnitt, habe ich stets meine kleine Gartenschere SKS6 zur Hand. Da feigen relativ weiches Holz haben, können mit dieser kleinen Schere ordentlich dicke Triebe geschnitten werden. Also das was in die Schere passt.
Das Beschneiden des Feigenbaums, kann recht großzügig geschehen. Wichtig ist, dass bei einjährigen Trieben oberhalb des zweiten Auges geschnitten wird.
BSA registrierte Feigensorten sind seit 2017 die Grundlage für den legalen Feigenhandel in Deutschland und der EU. Das Bundessortenamt (BSA) führt ein offizielles Register aller zugelassenen Obstarten, darunter auch Feigen wie die bekannte Sorte Brown Turkey. Diese Registrierung ist durch die EU-Richtlinie 2008/90/EG vorgeschrieben und stellt sicher, dass nur geprüfte und beschriebene Sorten vermarktet werden dürfen. Für Hobbygärtner und Profis bedeutet dies mehr Sicherheit beim Kauf von Feigenpflanzen, da alle registrierten Sorten amtlich beschrieben und ihre Eigenschaften dokumentiert sind.
„Mit Inkrafttreten der Richtlinie 2008/90/EG und den dazu erlassenen Durchführungsrichtlinien gelten für das Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von Obstarten neue Regeln. Voraussetzung für den Vertrieb innerhalb der Europäischen Union ist seit 2017 die amtliche Eintragung in ein Sortenregister. In das Register können Sorten aufgenommen werden, wenn sie nach den Bestimmungen des Sortenschutzrechtes geschützt, amtlich zugelassen oder ‘allgemein bekannt‘ sind. Letzteres betrifft Sorten, die vor dem 30.09.2012 vermarktet wurden und für die eine amtliche oder amtlich anerkannte Beschreibung vorliegt. Auch Sorten, die in einem anderen Mitgliedstaat eingetragen sind oder für die ein Antrag auf Sortenschutz oder –zulassung anhängig ist, gelten als allgemein bekannt. Vermehrungsmaterial kann als zertifiziertes Material oder als Standardmaterial (sog. CAC-Material – Conformitas Agraria Communitatis) EU-weit vertrieben werden.“
Das bedeutet, dass folgende Sorten amtlich anerkannt sind.