Kurz gesagt: Wenn die Feige sauer riecht, schimmlig wirkt, gärt oder matschig-bräunlich ist, wegwerfen. Vollreife Feigen halten sich nur 2–3 Tage – bei warmem Wetter gärt sie schnell.
Bei mir am Hof passiert das öfter, als mir lieb ist – die Frucht ist eben empfindlich. Hier die klaren Anzeichen, wann eine Feige nicht mehr gegessen werden sollte:
- Saurer oder alkoholischer Geruch: Klassisches Zeichen für beginnende Gärung. Hefen verarbeiten den Zucker zu Alkohol – die Frucht ist verdorben.
- Sichtbarer Schimmel: Weiße, grüne oder graue Pilzfäden auf oder in der Frucht. Komplett wegwerfen, auch der Rest ist befallen.
- Matschig-bräunliche Verfärbung: Weichfaule Stellen, die schmierig sind und sich vom Fruchtfleisch lösen.
- Aufgeplatzte Frucht mit gärendem Saft: Eine kleine Risse von Reife sind ok, aber wenn die Feige aufgeplatzt ist und der Saft rausläuft und schäumt – nicht mehr essen.
- Befall mit Maden oder Insekten: Gerade bei überreifen Früchten am Baum – Essigfliegen und Spreizflügelfalter-Raupen sind häufige Schädlinge.
Mein Tipp: Lieber jeden Tag durch den Garten gehen und reife Früchte direkt ernten. Was du zuhause nicht sofort isst, sollte sofort in den Kühlschrank oder verarbeitet werden – einfrieren, einkochen, dörren. Eine reife Feige ist kein Lagerobst.
