Isst man Feigen mit oder ohne Schale?

Kurz gesagt: Mit Schale. Sie ist essbar, dünn, und enthält viele wertvolle Ballaststoffe und Antioxidantien. Nur bei sehr reifen Sorten mit dicker Schale (etwa Black Mission manchmal) entscheiden manche, sie abzuziehen – Geschmackssache.

Aus meiner Erfahrung in Berglen schmecken die meisten Feigensorten mit Schale am besten. Sie gibt der süßen Frucht eine schöne Textur und ein leicht herberes Gegengewicht zur Süße des Fruchtfleischs.

Wann mit, wann ohne Schale?

  • Mit Schale: Standard. Spart Arbeit, schmeckt gut, ist nährstoffreicher. Vor allem bei dünnschaligen Sorten wie Negronne, Brown Turkey, Bornholm.
  • Ohne Schale: Bei besonders dickschaligen Sorten oder wenn du sie für Desserts (Mousse, Tarte) elegant verarbeitest. Reife Feigen lassen sich leicht abziehen – kleinen Schnitt am Stiel, Schale nach unten ziehen.
  • Halbiert mit Löffel: Eine vollreife Feige halbieren und das Fruchtfleisch mit dem Teelöffel auslöffeln – mein liebster Genuss, wenn ich’s „fancy“ haben will.

Mein Tipp: Wenn die Schale knackt oder kleine Risse hat, ist das ein Reifezeichen, kein Mangel. Bei wirklich frischen Feigen vom Baum ist die Schale eher ein Genuss als ein Hindernis.

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