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Kadota Feige: Winterharte Sorte mit gelben Früchten

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Die Kadota Feige (Ficus carica ‚Kadota‘) gehört zu den beliebtesten winterharten Feigensorten für deutsche Gärten. Diese robuste Sorte aus Griechenland überzeugt durch ihre außergewöhnlich frühe Fruchtbildung – bereits im ersten Pflanzjahr können Sie mit einer reichen Ernte rechnen. Die gelb-grünen Früchte mit ihrem honigfarbenen, süßen Fruchtfleisch reifen sowohl im Sommer als auch im Herbst. Dank ihrer guten Winterhärte und Anpassungsfähigkeit an kühlere Standorte ist die Kadota ideal für Hobbygärtner, die mediterrane Früchte im eigenen Garten ernten möchten.

Ficus carica ‚Kadota‘

Zahlreiche Früchte schon im ersten Jahr.

Ursprung Griechenland
Synonym
Standortbevorzugt sonnig, auch kühlere Standorte
Wuchsschwach-mittelstark
ErtragSommer & Herbst, schon im ersten Jahr möglich.
FruchtSchale: gelb-grün
Fruchtfleisch: gelb-honigfarben
Winterhartja, angeschütztem Standort, je älter die Pflanze umso besser

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Feige Signora – winterharte Sorte aus Spanien kaufen

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Die Feige Signora (Ficus carica ‚Signora‘) stammt ursprünglich aus Katalonien in Spanien und gilt als besonders unkomplizierte Feigensorte für den deutschen Garten. Diese winterharte Feige überzeugt nicht nur durch ihr attraktives Laub, sondern auch durch zuverlässiges Wachstum und süße Früchte mit rosa bis rotem Fruchtfleisch. Bereits im ersten Pflanzjahr können Sie mit guten bis sehr guten Erträgen rechnen, was die Signora zu einer idealen Wahl für Einsteiger in den Feigenanbau macht. An einem sonnigen, geschützten Standort entwickelt sich diese mittelstark wachsende Sorte optimal.

Ficus carica ‚Signora‘

Eine sehr unkomplizierte und zuverlässig wachsende Feigensorte mit einem sehr schönen Laub.

Ursprung Katalonien, Spanien
Standortbevorzugt sonnig, geschützt
Wuchsmittelstark
Ertraggut bis sehr gut, meist schon im ersten Jahr
FruchtSchale: rötlich bis braun
Fruchtfleisch: rosa bis rot, süß
Winterhartja, angeschütztem Standort, je älter die Pflanze umso besser

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Violette Dauphine Feige – winterharte Sorte für Garten

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Die Violette Dauphine zählt zu den beliebtesten winterharten Feigensorten für deutsche Gärten. Diese aus Frankreich stammende Sorte, auch als Rouge d’Argenteuil bekannt, beeindruckt mit ihren charakteristisch behaarten violetten Früchten und dem festen, dekorativen Laub. Bereits im ersten Pflanzjahr können Sie mit einer Ernte der süßen Sommerfeigen rechnen. Dank ihrer robusten Eigenschaften eignet sich die Violette Dauphine sowohl für sonnige als auch für etwas kühlere Gartenstandorte.

Ficus carica ‚Violette Dauphine‘

Besonders auffällig die behaarten Früchte und Blätter. Sehr schönes festes Laub.

UrsprungFrankreich
SynonymRouge d’Argenteuil
Standortbevorzugt sonnig, auch kühlere Standorte
Wuchsmittelstark
ErtragSommerfeige, im ersten Jahr möglich.
FruchtSchale: violette
Fruchtfleisch: rosa bis rot, süß
Winterhartja, angeschütztem Standort, je älter die Pflanze umso besser

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Feigen ab Hof – Erfolgreiche erste Verkaufstage

Die ersten Feigen ab Hof Verkaufstage haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Mit so vielen Bestellungen für Feigenpflanzen direkt vom Erzeuger hatte ich nicht gerechnet, obwohl der Feigenhof erst vor wenigen Tagen gestartet ist. Während der anfängliche Bestand langsam zur Neige geht, entwickeln sich bereits zahlreiche neue Jungpflanzen in meinem Anzuchtbereich. Als Feigengärtner setze ich auf eine Kombination aus eigener Aufzucht und bewährten Partnergärtnereien, um Ihnen stets die besten Feigensorten anbieten zu können.

Waoh, damit hätte ich nicht gerechnet. Die ersten Tage waren wirklich absolut lehrreich im positiven Sinne.

Mit so vielen Bestellungen hatte ich nicht gerechnet. Morgen wird einiges in den Versand gebracht und dabei habe ich doch erst vor ein paar Tagen mit dem Feigenhof begonnen.

Doch auch wenn der anfängliche Bestand sich nun langsam dem Ende nähert, müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Zahlreiche Jungpflanzen entwickeln sich aktuell in meinem Anzuchtbereich und in absehbarer Zeit bekomme ich neue Pflanzen geliefert.

Richtig gelesen, ich produziere nicht alle Pflanzen selbst. Warum auch der Feigenhof ist nicht der einzige Feigengärtner. Nach und nach werde ich zwar immer mehr Pflanzen aus der eigenen Aufzucht haben, doch gerade wenn es sich um neue Sorten handelt, die ich so nicht habe dann teste ich diese zu nächst selbst.

Sorten, die ich bereits kenne und wo ich eine gute Gärtnerei an der Hand habe, kann ich getrost zukaufen, da ich hier weiß, was ich geliefert bekomme. Außerdem kann ich man dann auch auf das wesentliche konzentrieren und das ist weiter nach tollen Sorten Ausschau zu halten.

Gruß

Bernd

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Feigen pflanzen im Hofgarten – Neue Sorten und Tipps

Feigen pflanzen im eigenen Hofgarten liegt voll im Trend und bringt mediterranes Flair in deutsche Gärten. Die robusten Obstbäume überraschen nicht nur mit ihren exotischen Früchten, sondern auch mit ihrer Anpassungsfähigkeit an unser Klima. Moderne Feigensorten sind deutlich winterhärter als ihre Vorfahren und gedeihen bei richtiger Sortenwahl auch in nördlicheren Regionen prächtig. Mit der passenden Auswahl und einigen bewährten Pflegetipps können auch Sie schon bald eigene Feigen aus dem Hofgarten ernten. Welche neuen Sorten sich besonders bewährt haben und worauf Sie beim Pflanzen achten sollten, erfahren Sie hier.

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Feigen Befruchtung erklärt: So funktioniert es richtig

Die Feigen Befruchtung ist ein einzigartiger und komplexer Vorgang, der viele Gartenliebhaber fasziniert. Anders als bei den meisten Obstbäumen benötigen Feigen eine spezielle Art der Bestäubung, die in der Natur durch winzige Feigenwespen erfolgt. Doch keine Sorge – viele moderne Feigensorten sind selbstfruchtbar und benötigen keine Fremdbestäubung. In diesem ausführlichen Video erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie die Befruchtung bei Feigen abläuft und welche Rolle dabei die verschiedenen Blütentypen spielen. Verstehen Sie die Biologie hinter diesem faszinierenden Prozess und optimieren Sie den Ertrag Ihres Feigenbaums.

Die Befruchtung der Feigen bekommt Ihr hier in diesem Youtube-Beitrag erklärt.

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Feigen Winterhärte: So überwintern Feigenbäume richtig

Die Feigen Winterhärte ist ein komplexes Thema, das weit über die reine Sortenwahl hinausgeht. Viele Gartenbesitzer glauben, dass nur bestimmte Feigensorten winterhart sind – doch das ist nur die halbe Wahrheit. Entscheidend für das erfolgreiche Überwintern von Feigenbäumen sind vor allem das Alter der Pflanze, der gewählte Standort und der richtige Winterschutz. Während junge Feigentriebe selbst bei robusten Sorten frostempfindlich bleiben, können ältere, dickere Äste deutlich mehr Kälte vertragen. Besonders tückisch sind dabei Spätfröste, die die bereits austreibenden Pflanzen im Frühjahr überraschen können.

Im Internet kommt man schnell auf Seiten mit Informationen, dass die Winterhärte von der Sorte abhängig ist. Doch so einfach ist dies nicht.

Bei egal welcher Sorte, sind junge Pflanzen und Triebe immer anfällig für Frostschäden. Die steht eine sehr frostharte Feige nicht besser da, als eine empfindliche Sorte.

Das Alter und der Standort sind entscheidend für die Frosthärte der Feige.

Je älter eine Feige ist, umso dicker sind in der Regel die vorhandenen Triebe. Je dicker so ein Trieb ist, umso kältere Temperaturen kann er stand halten. Ein dünner Trieb erfriert schneller als ein dicker „knorriger“ Trieb.

Wesentlich entscheidender ist der Standort der Feige. Steht die Pflanze exponiert und ist der Witterung voll ausgesetzt hat der Frost leichteres Spiel. Wächst die Feige an einer nach Süden ausgerichteten Auswand. Kann hier eine empfindliche Sorte besser wachsen, als eine unempfindliche Sorte an einer schattigen, kalten und nassen Nordwand.

Spätfröste sind eine große Gefahr für Feigen

Jeder der schon einmal ab Herbst in einem Gartencenter oder Baumarkt unterwegs war, hat zu diesem Zeitpunkt die Frostschutzprodukte gesehen. Diese sind meist zum Ende des Jahres schon wieder abgebaut. Doch genau ab jetzt wären solche Hilfsmittel sinnvoll. Spätröste kommen immer dann, wenn es zu spät ist. Sprichwörtlich.

Meist ist es im Frühling schon angenehm mild oder warm. Das merken auch die Feigen und beginnen mit dem Saftfluss, dem Austrieb und dem Wachstum.

Gerade jetzt ist es für die Pflanzen, nur bei Feigen, gefährlich wenn noch Fröste kommen. Die Eisheiligen können zwar ausbleiben, sind jedoch recht zuverlässig, wenn es darum geht, dass die Temperaturen entsprechend kurzfristig fallen.

Egal wie kurz so ein Spätfrost ist, er wird immer Schaden anrichten. Dies liegt daran, dass die Pflanzen aus der Winterruhe erwacht sind und nun wieder deutlich mehr Wasserzirkulation in der Pflanze stattfindet. Gerade junge Blatt und Blütenknospen können jetzt durch einen Frost erfrieren und absterben.

Daher ist es wichtig gerade im Frühjahr auf das Wetter zu achten und direkt sobald eine Frostwarnung erscheint oder Kaltphase erkennbar sind, die Pflanzen einzupacken. Bei sehr großen Pflanzen macht dies keinen Sinn und ist auch nicht praxistauglich. Doch bei kleinen frisch gepflanzten Feigen ist diese Maßnahme unausweichlich, wenn verhindert werden soll, dass ein Großteil der Pflanze abstirbt.

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Feigen pflanzen: Der richtige Zeitpunkt für Feigenbäume

Feigen pflanzen zur richtigen Zeit ist entscheidend für das Anwachsen Ihres Feigenbaums. Viele Hobbygärtner bringen Feigenstecklinge aus dem Urlaub mit oder kaufen junge Feigenpflanzen im Gartencenter. Doch wann ist der optimale Zeitpunkt für die Pflanzung? Die Antwort hängt stark von der Größe, dem Alter und der Wurzelentwicklung Ihrer Feigenpflanze ab. Mit der richtigen Timing können Sie sicherstellen, dass Ihr Feigenbaum optimal anwächst und den ersten Winter gut übersteht.

Die meisten werden mit dem Thema Feigenbaum im Sommerurlaub konfrontiert werden. Auch werden viele im Hinterkopf haben, dass die beste Pflanzzeit im Frühjahr oder Herbst ist für einzelne Pflanzen.

Doch wie ist es nun bei den Feigen?

Kauft man sich einen schönen Feigenbaum beim Gärtner, dann steht diese praktisch immer in einem Kübel. Sollte es sich hierbei um eine ältere, große Pflanze in einem entsprechend großen Kübel handeln. Dann steht einer Pflanzung zu egal welcher Jahreszeit praktisch nichts im Weg.

Anders schaut es jedoch mit Urlaubsmitbringsel, Stecklingen, Jungpflanzen oder kleinen Pflanzen im 15/17 cm Topf aus. Hier sollte der Pflanzzeitpunkt in den Frühling verlegt werden, da gerade junge und auch wenig bewurzelte Pflanzen über die Wintermonate Schwierigkeiten haben können. Natürlich ist dies auch vom Winterabhängig. In sehr milden Regionen wäre eine Pflanzung auf direkt möglich, würde ich jedoch so nicht empfehlen. Ein kühler bis kalter Standort im Kübel bis zum Frühjahr, sollte bevorzugt werden. So dass die noch junge Pflanze den ersten Winter geschützt gut übersteht und dann im Frühjahr direkt los wachsen und sich einwurzeln kann.

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Feigen pflanzen: Anleitung für den perfekten Standort

Feigen pflanzen will gelernt sein – denn die richtige Pflanzung entscheidet über Winterhärte und Ernteertrag Ihrer mediterranen Schönheit. Eine neu gekaufte Feigenpflanze sollte als Strauch kultiviert werden, da dies nicht nur die Winterhärte verbessert, sondern auch für mehr Triebe und damit eine reichere Ernte sorgt. Das Geheimnis liegt in der optimalen Pflanztiefe und dem passenden Standort. Mit unserer bewährten Anleitung gelingt Ihnen die Pflanzung garantiert und Sie können sich schon bald über süße, selbst angebaute Feigen freuen.

Die neue Feigenpflanze ist gekauft, sie ist sehr schön gewachsen und soll nun im Garten ausgepflanzt werden. Doch wie genau geht man hier vor?

Wichtig ist ein Feige sollte als Strauch kultiviert werden, dies hat neben einer besseren winterhärte, noch einen weiteren Vorteil. Je mehr Triebe vorhanden sind, umso mehr Feigen können geerntet werden.

Das Pflanzloch für die Feigen sollte circa 15 cm Tiefer sein, als die Oberkante des aktuellen Wurzelballens.

Welche Vorteile soll dies bringen?

Auch wenn einzelne Feigensorten sehr winterhart sind, kann durch eine tiefere Pflanzung die Feige noch deutlich besser geschützt werden. Selbst bei starken Frösten, erreicht dieser so den Wurzelbereich praktisch nicht und die Feige kann, auch bei komplett abgefrorenem Spross wieder aus den Wurzeln neu austreiben.

Wie bei anderen Gartenpflanzen auch, sorgt in der kalten Jahreszeit eine dicke Mulchschicht für weiteren Schutz.

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Feigenbaum Wuchsform: Baum oder Strauch? Unterschiede

Die Feigenbaum Wuchsform ist entscheidend für Erscheinungsbild und Winterhärte Ihrer Feige. Während der Begriff ‚Feigenbaum‘ weit verbreitet ist, zeigt die Echte Feige (Ficus carica) natürlicherweise Strauchcharakter durch Wurzelaustriebe. Eine gesunde Krone unterdrückt diese Triebe und erhält die Baumform. Die Wahl zwischen Baum- und Strauchform beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch die Frostresistenz Ihrer Feigenpflanze erheblich.

Auf die Wuchsform kommt es an.

Jeder kennt den Begriff Feigenbaum. Er ist gang und gebe und einfach typisch für die Echte Feige (Ficus carica). Doch so einfach ist es nicht, auch wenn Feigenbäume teilweise mit einem Stamm verkauft werden. Trügt dieses Bild über die Eigenschaft der Feigen hinweg zahlreiche Triebe aus dem Wurzelbereich auszutreiben. Diese Verhalten ist typisch für Sträucher.

Der wichtigste Faktor, dass eine Feige die Baumform behält ist eine gesunde Krone. Nur so wird der Austrieb der ruhenden Knospen im Wurzelbereich dauerhaft unterdrückt. Erst wenn etwas mit dem oberirdischen Spross nicht i m Gleichgewicht ist, kann es den Austrieb aus dem Wurzelbereich begünstigen.

Wie wuchsfreudig eine Feige ist bezogen auf den Austrieb aus dem Wurzelbereich kann durchaus abhängig von der Sorte, dem Standort und der Nährstoffversorgung sein.

Selbst Pflanzen, die über viele Jahre als Baum gewachsen sind können zum Strauch werden. Ein Strauch jedoch kann nicht zum Baum werden.

Gibt es bei der Winterhärte Unterschiede bezogen auf die Wuchsform?

Ein Baum hat im Vergleich zu einem Strauch einen entscheidenden Nachteil, diesen finden wir im Stamm. Der Stamm ist der exponierteste und ungeschützte Teil der gesamten Pflanze.

Hier kann die Witterung starken Einfluss nehmen. Auch befindet sich der Großteil des Sprosses im Bereich der Baumkrone. Bedeutet der Stamm ist das Bindeglied zwischen den Wurzeln und der Krone. Passiert irgendetwas mit dem Stamm, kann man nur noch hoffen, dass die Feige aus dem Wurzelbereich austreibt.

Bei einem Strauch ist dies anders. Hier gibt es kein Bindeglied zwischen Spross und Wurzelbereich. Hier gibt es einen fließenden Übergang und unzählige Triebe, die einzeln betrachtet als eigenständiger Stamm funktioniert. Bedeutet, dass wenn hier ein Trieb abstirbt, durch zum Beispiel Frost, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass einer der anderen Triebe es überstanden hat. Auch schützen sich die Triebe gegenseitig. Während die äußeren der Witterung stärker ausgesetzt sind, werden die innenliegenden durch diese geschützt. Von diesem Vorteil kann ein einzelner Stamm nicht profitieren. Je besser der Wurzelbereich ausgebildet ist, umso mehr Möglichkeiten ergeben sich, dass dieser weitere Triebe ausbildet und die Pflanze so am Leben gehalten wird.