Kurz gesagt: Feigen wirken vor allem verdauungsfördernd, mineralstoffreich und sättigend. Sie liefern Ballaststoffe, Kalium, Calcium, Magnesium und Antioxidantien. Traditionell werden sie bei Verstopfung, Husten und als Kraftfutter eingesetzt.
Aus meiner Erfahrung sind Feigen ein typisches Beispiel für ein altes Heilmittel, das heute wissenschaftlich gut bestätigt ist. Hier die wichtigsten Wirkungen:
- Verdauungsfördernd: Hoher Ballaststoffgehalt, Sorbit und Ficin – wirken zusammen darmaktivierend. Klassisches Hausmittel bei Verstopfung.
- Mineralstoffreich: Vor allem Kalium (gut für Herz, Muskeln, Nerven), Calcium (Knochen), Magnesium (Muskeln, Schlaf), Eisen (Blutbildung).
- Antioxidativ: Polyphenole und Flavonoide schützen Zellen vor oxidativem Stress – vor allem die dunklen Sorten haben höhere Werte.
- Hautberuhigend (äußerlich): Feigenmilchsaft galt traditionell als Mittel gegen Warzen – mit Vorsicht zu genießen, weil reizend.
- Bei Husten: Feigen in heißer Milch aufgekocht ist ein altes Hausmittel bei trockenem Reizhusten.
- Energiespender: Hoher Zuckergehalt liefert schnelle Energie – Sportler nutzen getrocknete Feigen als Riegel-Ersatz.
Mein Hinweis: Feigen ersetzen keine Medikamente. Aber als Teil einer gesunden Ernährung sind sie ein wirklich wertvolles Lebensmittel – das war schon den Mittelmeerkulturen vor 5000 Jahren klar.
