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Feigenbaum Sorten im Kübel: Mein Rundgang

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Feigenbaum Sorten in Kübeln bieten eine faszinierende Vielfalt für jeden Gartenliebhaber. In diesem Rundgang zeige ich Ihnen meine persönliche Sammlung verschiedener Ficus carica Sorten und deren charakteristische Merkmale. Die Kübelhaltung ermöglicht es auch in klimatisch ungünstigeren Regionen, diese mediterranen Schönheiten zu kultivieren. Besonders beeindruckend sind die unterschiedlichen Blattformen der verschiedenen Feigensorten. Entdecken Sie mit mir, welche Sorten sich für Anfänger eignen und welche besonderen Ansprüche einzelne Varietäten haben.


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Über meine Webseite https://www.feigenabhof.de/ und den dazugehörigen Youtube Kanal habe ich mich dazu entschlossen Euch zukünftig noch intensiver in die Welt der Feigen (Ficus) eintauchen zu lassen.
Auch Euch auch die große Familie der Maulbeergewächse zu welchen die Feigenbäum zählen. Alleine in der Familie sich auszutoben würden mehrere Leben erfordern.

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Bernd

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Feigenbaum Sämlinge pikieren – Schritt für Schritt Anleitung

Feigenbaum Sämlinge pikieren ist ein entscheidender Schritt bei der Anzucht von Ficus carica aus Samen. Nach der erfolgreichen Keimung müssen die kleinen Feigenpflanzen behutsam vereinzelt werden, um ihnen ausreichend Platz für die Entwicklung zu geben. Das Pikieren stärkt nicht nur das Wurzelsystem, sondern fördert auch ein kompaktes, gesundes Wachstum der Jungpflanzen. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen die wichtigsten Schritte und Tipps für erfolgreiches Pikieren von Feigenbaum Sämlingen. Mit der richtigen Technik entwickeln sich Ihre selbst gezogenen Feigenbäume zu kräftigen Pflanzen für Garten oder Kübel.


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Feigenbaum aus Samen ziehen – Feigen Aussaat Anleitung

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Ein Feigenbaum aus Samen zu ziehen ist ein faszinierendes Gartenabenteuer, das jeden Pflanzenliebhaber begeistert. Die Aussaat von Ficus carica eröffnet Ihnen die Möglichkeit, die erstaunliche Vielfalt der Feigenbäume zu entdecken und dabei einzigartige Sorten zu entwickeln. In diesem ausführlichen Update zur Feigenvermehrung zeigen wir Ihnen bewährte Techniken und teilen wertvolle Erfahrungen aus der Praxis. Begleiten Sie uns auf dieser spannenden Reise in die Welt der exotischen Obstgehölze und erfahren Sie, wie auch Sie erfolgreich Ihren eigenen Feigenbaum heranziehen können.


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Wuhan Feige – Seltene Sorte mit gelbem Fruchtfleisch

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Die Wuhan Feige ist eine faszinierende chinesische Feigensorte, die Sammlerherzen höher schlagen lässt. Diese seltene Sorte besticht durch ihre ungewöhnliche Farbkombination aus schwarz-violetter Schale und leuchtend gelbem Fruchtfleisch – eine Rarität in der Feigenwelt. Während die meisten dunklen Feigensorten rotes Fruchtfleisch aufweisen, überrascht die Wuhan mit ihrer einzigartigen gelben Färbung. Der honigmilde Geschmack und die Fähigkeit, sowohl Brebas als auch Herbstfeigen zu produzieren, machen sie zu einer wertvollen Ergänzung für jeden Feigengarten. Als neueste Errungenschaft für unser Nachzuchtprogramm verspricht diese chinesische Besonderheit spannende Einblicke in die Vielfalt der Feigenwelt.

Vor kurzem habe ich nach interessanten Sorten ausschau gehalten.

Bei dieser Recherche ist mir eine Feige über den Bildschirm geflimmert, wo ich neugierig wurde.

Dabei handelt es sich um eine chinesische Feige mit dem Namen Wuhan. Diese Sorte zeichnet sich dadurch aus, dass die Früchte eine schwarz violette Schale mit gelben Fruchtfleisch besitzen. So krass hatte ich das bisher nicht gesehen. Meist kennt man die Feigen mit dunkler Schale und rotem Fruchtfleisch, doch gelbes sieht man bei dunklen Früchten selten.

Also habe ich diese Pflanze ausfindig gemacht und bestellt.

In den kommenden Tagen wird sie Einzug halten und darf Teil des Nachzuchtprogramms werden. Ich liebe die Vielfalt im Feigengarten. Immer entdeckt man etwas neues.

Der Geschmack soll honigartig und eher mild sein. Sie trägt Brebas und Herbstfeigen.

Alles Eigenschaften die Lust auf diese Sorte machen.

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Col de Dame Blanche Feige: Gelbe Früchte mit rosa Fleisch

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Die Col de Dame Blanche Feige (Ficus carica ‚Col de Dame Blanche‘) ist eine außergewöhnliche spanische Feigensorte, die Gartenliebhaber mit ihrer besonderen Optik begeistert. Die gelb-grüne Schale bildet einen reizvollen Kontrast zum rosa-rötlichen Fruchtfleisch und macht diese Sorte zu einem echten Hingucker im Garten. Als einfach zu kultivierende und schön wachsende Feige eignet sie sich perfekt für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen. Besonders bemerkenswert ist ihr früher Ertrag – bereits im ersten Pflanzjahr können Sie im Herbst die ersten süßen Früchte ernten. Die mittelstarke bis starke Wuchsform macht sie zur idealen Kübelpflanze für Terrasse und Balkon.

Ficus carica ‚Col de Dame Blanche‘

Einfache und sehr schön wachsende Feigensorte, die zwar besser im Kübel kultiviert wird, dafür aber eine Vielzahl an gelben Früchten mit rosa Fruchtfleisch liefert. Eine toller Kontrast zu lilafruchtenden Sorten.

Ursprung Spanien
Synonym
Standortbevorzugt sonnig, geschützter Standort
Wuchsmittelstark bis stark
ErtragHerbst, schon im ersten Jahr möglich.
FruchtSchale: gelb-grün
Fruchtfleisch: rosa-rötlich
WinterhartIn Weinbauregionen denkbar, besser im Kübel

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Feigen pflanzen im Hofgarten – Neue Sorten und Tipps

Feigen pflanzen im eigenen Hofgarten liegt voll im Trend und bringt mediterranes Flair in deutsche Gärten. Die robusten Obstbäume überraschen nicht nur mit ihren exotischen Früchten, sondern auch mit ihrer Anpassungsfähigkeit an unser Klima. Moderne Feigensorten sind deutlich winterhärter als ihre Vorfahren und gedeihen bei richtiger Sortenwahl auch in nördlicheren Regionen prächtig. Mit der passenden Auswahl und einigen bewährten Pflegetipps können auch Sie schon bald eigene Feigen aus dem Hofgarten ernten. Welche neuen Sorten sich besonders bewährt haben und worauf Sie beim Pflanzen achten sollten, erfahren Sie hier.

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Feigen pflanzen: Der richtige Zeitpunkt für Feigenbäume

Feigen pflanzen zur richtigen Zeit ist entscheidend für das Anwachsen Ihres Feigenbaums. Viele Hobbygärtner bringen Feigenstecklinge aus dem Urlaub mit oder kaufen junge Feigenpflanzen im Gartencenter. Doch wann ist der optimale Zeitpunkt für die Pflanzung? Die Antwort hängt stark von der Größe, dem Alter und der Wurzelentwicklung Ihrer Feigenpflanze ab. Mit der richtigen Timing können Sie sicherstellen, dass Ihr Feigenbaum optimal anwächst und den ersten Winter gut übersteht.

Die meisten werden mit dem Thema Feigenbaum im Sommerurlaub konfrontiert werden. Auch werden viele im Hinterkopf haben, dass die beste Pflanzzeit im Frühjahr oder Herbst ist für einzelne Pflanzen.

Doch wie ist es nun bei den Feigen?

Kauft man sich einen schönen Feigenbaum beim Gärtner, dann steht diese praktisch immer in einem Kübel. Sollte es sich hierbei um eine ältere, große Pflanze in einem entsprechend großen Kübel handeln. Dann steht einer Pflanzung zu egal welcher Jahreszeit praktisch nichts im Weg.

Anders schaut es jedoch mit Urlaubsmitbringsel, Stecklingen, Jungpflanzen oder kleinen Pflanzen im 15/17 cm Topf aus. Hier sollte der Pflanzzeitpunkt in den Frühling verlegt werden, da gerade junge und auch wenig bewurzelte Pflanzen über die Wintermonate Schwierigkeiten haben können. Natürlich ist dies auch vom Winterabhängig. In sehr milden Regionen wäre eine Pflanzung auf direkt möglich, würde ich jedoch so nicht empfehlen. Ein kühler bis kalter Standort im Kübel bis zum Frühjahr, sollte bevorzugt werden. So dass die noch junge Pflanze den ersten Winter geschützt gut übersteht und dann im Frühjahr direkt los wachsen und sich einwurzeln kann.

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Feigen pflanzen: Anleitung für den perfekten Standort

Feigen pflanzen will gelernt sein – denn die richtige Pflanzung entscheidet über Winterhärte und Ernteertrag Ihrer mediterranen Schönheit. Eine neu gekaufte Feigenpflanze sollte als Strauch kultiviert werden, da dies nicht nur die Winterhärte verbessert, sondern auch für mehr Triebe und damit eine reichere Ernte sorgt. Das Geheimnis liegt in der optimalen Pflanztiefe und dem passenden Standort. Mit unserer bewährten Anleitung gelingt Ihnen die Pflanzung garantiert und Sie können sich schon bald über süße, selbst angebaute Feigen freuen.

Die neue Feigenpflanze ist gekauft, sie ist sehr schön gewachsen und soll nun im Garten ausgepflanzt werden. Doch wie genau geht man hier vor?

Wichtig ist ein Feige sollte als Strauch kultiviert werden, dies hat neben einer besseren winterhärte, noch einen weiteren Vorteil. Je mehr Triebe vorhanden sind, umso mehr Feigen können geerntet werden.

Das Pflanzloch für die Feigen sollte circa 15 cm Tiefer sein, als die Oberkante des aktuellen Wurzelballens.

Welche Vorteile soll dies bringen?

Auch wenn einzelne Feigensorten sehr winterhart sind, kann durch eine tiefere Pflanzung die Feige noch deutlich besser geschützt werden. Selbst bei starken Frösten, erreicht dieser so den Wurzelbereich praktisch nicht und die Feige kann, auch bei komplett abgefrorenem Spross wieder aus den Wurzeln neu austreiben.

Wie bei anderen Gartenpflanzen auch, sorgt in der kalten Jahreszeit eine dicke Mulchschicht für weiteren Schutz.

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Feigenbaum Wuchsform: Baum oder Strauch? Unterschiede

Die Feigenbaum Wuchsform ist entscheidend für Erscheinungsbild und Winterhärte Ihrer Feige. Während der Begriff ‚Feigenbaum‘ weit verbreitet ist, zeigt die Echte Feige (Ficus carica) natürlicherweise Strauchcharakter durch Wurzelaustriebe. Eine gesunde Krone unterdrückt diese Triebe und erhält die Baumform. Die Wahl zwischen Baum- und Strauchform beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch die Frostresistenz Ihrer Feigenpflanze erheblich.

Auf die Wuchsform kommt es an.

Jeder kennt den Begriff Feigenbaum. Er ist gang und gebe und einfach typisch für die Echte Feige (Ficus carica). Doch so einfach ist es nicht, auch wenn Feigenbäume teilweise mit einem Stamm verkauft werden. Trügt dieses Bild über die Eigenschaft der Feigen hinweg zahlreiche Triebe aus dem Wurzelbereich auszutreiben. Diese Verhalten ist typisch für Sträucher.

Der wichtigste Faktor, dass eine Feige die Baumform behält ist eine gesunde Krone. Nur so wird der Austrieb der ruhenden Knospen im Wurzelbereich dauerhaft unterdrückt. Erst wenn etwas mit dem oberirdischen Spross nicht i m Gleichgewicht ist, kann es den Austrieb aus dem Wurzelbereich begünstigen.

Wie wuchsfreudig eine Feige ist bezogen auf den Austrieb aus dem Wurzelbereich kann durchaus abhängig von der Sorte, dem Standort und der Nährstoffversorgung sein.

Selbst Pflanzen, die über viele Jahre als Baum gewachsen sind können zum Strauch werden. Ein Strauch jedoch kann nicht zum Baum werden.

Gibt es bei der Winterhärte Unterschiede bezogen auf die Wuchsform?

Ein Baum hat im Vergleich zu einem Strauch einen entscheidenden Nachteil, diesen finden wir im Stamm. Der Stamm ist der exponierteste und ungeschützte Teil der gesamten Pflanze.

Hier kann die Witterung starken Einfluss nehmen. Auch befindet sich der Großteil des Sprosses im Bereich der Baumkrone. Bedeutet der Stamm ist das Bindeglied zwischen den Wurzeln und der Krone. Passiert irgendetwas mit dem Stamm, kann man nur noch hoffen, dass die Feige aus dem Wurzelbereich austreibt.

Bei einem Strauch ist dies anders. Hier gibt es kein Bindeglied zwischen Spross und Wurzelbereich. Hier gibt es einen fließenden Übergang und unzählige Triebe, die einzeln betrachtet als eigenständiger Stamm funktioniert. Bedeutet, dass wenn hier ein Trieb abstirbt, durch zum Beispiel Frost, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass einer der anderen Triebe es überstanden hat. Auch schützen sich die Triebe gegenseitig. Während die äußeren der Witterung stärker ausgesetzt sind, werden die innenliegenden durch diese geschützt. Von diesem Vorteil kann ein einzelner Stamm nicht profitieren. Je besser der Wurzelbereich ausgebildet ist, umso mehr Möglichkeiten ergeben sich, dass dieser weitere Triebe ausbildet und die Pflanze so am Leben gehalten wird.

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Feigenbaum pflanzen & pflegen – Winterharte Sorten Tipps

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Der Feigenbaum (Ficus carica) ist die Trendpflanze schlechthin für alle Gartenliebhaber, die mediterrane Früchte selbst anbauen möchten. Dank zunehmend milder werdender Winter und speziell gezüchteter winterharter Sorten lassen sich Feigenbäume heute problemlos in deutschen Gärten kultivieren. Die richtige Sortenwahl ist dabei entscheidend – sie muss zu den örtlichen Klimabedingungen passen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Feigenbaum auch im Kübel ziehen und bei Bedarf frostfrei überwintern. Als eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit bringt der Feigenbaum nicht nur köstliche Früchte hervor, sondern auch ein Stück mediterranes Flair in Ihren Garten.

Kaum eine Pflanze ist aktuell mehr im Trend als die Feigenbäume.

Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass unsere Winter milder werden und es Feigensorten gibt, die problemlos im Freiland kultiviert werden können. Je nach Wohnort sollte jedoch darauf geachtet werden wie die durchschnittlichen Winterbedingungen vor Ort sind und hier besonders die unteren Werte. Hierfür muss die Sorte geeignet sein, so dass sie auch bei den untersten Werten den Witterungen gewachsen ist.
Andernfalls muss die gewählte Sorte in einem entsprechenden Pflanzgefäß kultiviert werden, dass sobald die Temperaturen zu kalt sind, an einer geschützten Stelle zum Überwintern platziert werden kann.

Der Fruchtfeigenbaun gehört zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen. Eine natürliche Herkunft kann nicht genannt genannt werden, vermutlich stammen Feigen ursprünglich Südwestasien. Jedoch deuten Untersuchungen daraufhin, dass sie im gesamten Mittelmeerraum heimisch ist. Dort wird sie bis heute zum Überwiegenden Teil auch kommerziell angebaut.

Feigenbäume wie wir sie kennen, als Pflanzen wo ohne eine Blüte deutlich zu erkennen, einfach Früchte wachsen, sind erst über längere Zeit entstanden. Den die ursprünglichen Pflanzen müssen von einer Gallwespenart bestäubt werden, die nur in bestimmten Regionen vorkommen. Solche “natürliche” Sorten können zwar auch bei uns nördlich der Alpen angepflanzt werden, bilden jedoch keine Essfeigen aus.

Wie die Bestäubung durch die Gallwespe funktioniert zeige ich Euch hier:

Selbstfruchtende Feigensorten sind hier die Lösung. Diese bilden Früchte ganz ohne Insektenbestäubung. Inzwischen gibt es unzählige Sorten, wo jede ihre typischen Eigenschaften hat. Egal ob bezogen auf die Winterhärte, die Fruchtform, Fruchtfarbe oder die Geschmacksvielfalt. Es gibt Feigen die intensiv nach Honig schmecken und andere die ein intensives Kokosaroma besitzen.

Es gibt unzählige Feigensorten. Einige habe ich davon bereits n Kultur und werde die Liste in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Derzeit kultiviere ich folgende Sorten:
– Ronde de Bordeaux
– Jannot
– Madeleine de deux Saison
– Sultan
– Ice Cristal
– Honey Heart
– Col de Dame
– Brown Turkey

Einen großen Teil meiner Feigen habe ich direkt im Garten ausgepflanzt. Hier zeigen die Feigen was in Ihnen steckt. Denn sie legen ausgepflanzt deutlich schneller an Größe zu als im Kübel. Gerade die Kultur im Topf birgt einige Punkte, die Pflege etwas schwieriger machen. Doch dazu später im Bereich Düngen mehr.

Ausgepflanzte Feigen sind in wintermilden Regionen sehr einfach in der Pflege und selten muss man sich sorgen machen, dass der Winter den Pflanzen schadet. Der Standort sollte so gewählt werden, dass die Pflanze schon von Anfang an in einem Boden steht, wo Wasser zügig versickern kann. Jedoch sollte der Boden auch so sein, dass er ausreichend Wasser speichern kann, wenn die Sommer sehr heiß sind. Feigenbäume halten zwar Trockenphase leicht aus, im Topf kann dies jedoch kritisch sein.
Minus 10 bis 12°C stellt für kaum eine Feige ein Problem dar. Gut angewachsene und etablierte Pflanzen können locker auch deutlich niedrigere Temperaturen aushalten. Selbst wenn der oberirdische Trieb komplett erfrieren würden, treiben ältere Feigen problemlos wieder aus dem Wurzelstock aus.

Bei jungen Feigen ist dies meist schwieriger. Zwar haben auch diese mit niedrigen Temperaturen wenig Probleme, doch wenn es einmal zu kalt wird, dann ist meist die gesamte Pflanze zu sehr beschädigt.

Weitere Sorten werden nach und nach sicher ihren Weg in meine Sammlung finden, die es gibt noch die eine oder andere interessante Sorte.

Anbei eine Aufzählung bekannter Sorten. Die mit * gekennzeichneten Sorten sind empfehlenswert, die mit # gekennzeichneten habe ich aktuell in Kultur

  1. Bayernfeige*
  2. #Bornholmfeige*
  3. #Brogiotto Nero / Burjasotte noire
  4. #Brogiotto Bianco / Burjasotte Bianco
  5. #Brown Turkey / Brown Naples
  6. #Brunswick/Braunschweig
  7. Columbaro Bianco
  8. Columbaro Nero
  9. #Cuello de Dama / Col de Dame / Higuera Napolitana
  10. Dalmatie*
  11. #Dalmatiner
  12. #Dauphine*
  13. #DESERT KING*
  14. #Gottato / Dottao / Kadota
  15. #Gota de Miel
  16. #Grise de Saint-Jean
  17. #Grise de Tarascon
  18. Hardy Chicago / Mongibello
  19. #Ice Crystal
  20. #Jannot
  21. #Kadota*
  22. Bananenfeige
  23. #Madeleine Des 2 Saisons
  24. Melanzana
  25. Mere Veronique
  26. schwarze Bergfeige
  27. Morena
  28. Napolitana
  29. #Negronne
  30. Noire de Caromb*
  31. Nordland Bergfeige
  32. #Osborn Prolific
  33. #Panachee*
  34. #Perretta / Peretta
  35. Petite Negri
  36. Pfälzer Fruchtfeige*
  37. #Précoce de Dalmatie*
  38. #Ronde de Bordeaux
  39. Rouge de Bordeaux
  40. #Sultane
  41. Turka
  42. Valle Negra
  43. Violetta
  44. #Violette Dauphine*
  45. Violette de Bordeaux

Substrat

Bei der Substratwahl gilt, dass Feigen einen gute drainierten Boden möchten. Also sollte der Boden eine ausreichende Wasserhaltefähigkeit besitzen, so dass heiße Phasen gut überbrückt werden können und gleichzeitig muss das überschüssige Wasser schnell abgeleitet werden. Das Substrat sollte locker sein und gleichzeitig der Pflanze einen festen Stand bieten.

Für die Kultur im Pflanzkübel empfehle ich die das Kübelpflanzensubstrat von TerraBRILL, dieses hat sich bei mir bereits im ersten Anbaujahr bewährt und ist auch für andere Kübelpflanzen einfach empfehlenswert.

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Kübelpflanzenerde
Erprobte und besonders strukturstabile Erde zum Bepflanzen von Kübeln, Trögen und Pflanzkästen, auf Terrassen oder Dachgärten und für Hochbeete. Die Nährstoffversorgung für die ersten vier Wochen und die ausgewogene Zusammensetzung aus organischen und mineralischen Komponenten wie Kiefernrinde, Substratkompost und Blähton bieten eine hervorragende Basis für kräftige Pflanzen. Dauerbepflanzungen bitte angepasst nachdüngen.
Erhältlich in 45 Liter.

Soll die Feige ausgepflanzt werden kann die strukturstabile Kübelpflanzenerde ebenfalls erfolgreich genutzt werden.

Eine gute und ökologisch bessere Wahl beim Auspflanzen stellt die Bio Blumen- und Pflanzerde von TerraBRILL dar. Dieses Substrat ist, wie auch die BiO Gemüse- und Kräutererde von höchster Qualität und sorgt so für rund um gesunde Pflanzen, egal ob im Kübel oder ausgepflanzt. Die enthaltenen Pflanzennährstoffe sorgen darüber hinaus für einen guten Start für die Pflanze an ihrem neuen Standort.

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BiO Blumen- und Pflanzerde
Unsere klimaneutrale BiO Blumen- und Pflanzerde ist eine torffreie, organisch gedüngte Allround-Erde für drinnen und draußen. Für robuste und gesunde Blumen, Stauden, Bodendecker und Kräuter – ob in Töpfen oder Kästen, im Garten oder im Hochbeet. Auch gut geeignet zur Beetvorbereitung oder Bodenverbesserung in Pflanzlöchern im Garten. Mit einer ausgewogenen, organischen Startdüngung für die ersten ca. 3 Wochen. Danach sollte entsprechend dem Nährstoffbedarf der Pflanzen, besonders bei „Starkzehrern“ wie z. B. Geranien, Zucchini oder Petunien kräftig nachgedüngt werden.
Erhältlich in 15 und 45 Liter.

Düngen

Feigen und hier gerade die Pflanzen, welche sich in Pflanzgefäßen befinden, benötigen über das Jahr gesehen ausreichend Nährstoffe. Je nach Feigensorte, können sie stark oder schwachwüchsig sein und so Nährstoffe schneller oder schwächer verbrauchen. Gerade Stickstoff stellt hier jedoch ein Problem dar. Stickstoff ist für eine Feige wie für uns Sahnetorte. Beide stürzen sich regelrecht auf diesen Stoff und sehen am Ende genau so aus, die Feige riesengroß und viel schwaches Gewebe, wir ebenfalls riesengroß und schwabbeliges Gewebe. Dies gilt es zu verhindern. Ausgepflanzte Exemplare können mit einem Dünger versorgt werden wo die Betonung auf Phosphor und Kalium liegt und der Stickstoff deutlich niedrig ist. Dies ist bei zum Beispiel Herbstrasendünger und den meisten Tomaten- und Beerendüngern der Fall.

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Wichtig ist stehts die NPK Formel anzuschauen und zu prüfen, dass die Zahlen klein sein NPK 3-4-6. De Dünger sollte in der Mischung unbedingt Kalium betont sein, Phosphor sollte in der Konzentration zwischen Stickstoff und Kalium liegen und somit Stickstoff die geringste Verfügbarkeit haben. Stickstoff ist zwar für die Feige in geringer Menge durchaus wichtig, zu viel Stickstoff vermindert oder verhindert sogar ganz die Fruchtbildung.

Feigen vermehren

Feigen vermehren geht im Grunde nur per Steckholz. Eine Aussaat ist theoretisch auch möglich, dafür ist jedoch Saatgut von durch die Gallwespe befruchtete Feigen erforderlich. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass man das Glück hat an keimfähiges Substrat zu kommen sind jedoch äußerst gering. Selbst dann wird die Keimrate dafür sorgen, dass es nicht von großem Erfolg sein wird. Hinzu kommt, dass wenn man eine solche Feige groß genug bekommt, dass sie Früchte ausbildet, die erforderliche Gallwespe als Bestäuber bei uns nicht vorhanden ist.

Daher ist die Vermehrung per Steckholz unumgänglich. Das Erfreuliche dabei ist, dass diese Art der Vermehrung sehr einfach ist.

Im Idealfall schneidet man den Steckling im Herbst oder zeitigen Frühjahr. Im Herbst geschnitten hat für mich den Vorteil, dass dich die Stecklinge einfach in feuchtes Substrat stecke und im Frühjahr sind die neuen Pflanzen fertig. Wenn die Stecklinge im Frühjahr gesteckt werden, sorgen die wieder aktivierten Pflanzenhormone dafür, dass die Wurzelbildung schneller erfolgen kann.

Aber im Vergleich zum Herbst können die deutlich höheren Temperaturen im Frühjahr dafür sorgen, dass die Stecklinge nicht schnell genug Wurzeln ausbilden können und so nicht ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Beides hat somit seine Vor- und Nachteile. Insgesamt betrachtet ist die Stecklingsvermehrung sehr einfach.

Auch das direkte Abmoosen kann durchgeführt werden. Dies sollte im Frühjahr passieren, wenn die Pflanze ohnehin schon volle Motiviert ist zu wachsen. Dazu wird der gewünschte Trieb im Ansatz mit z.B. Moos oder einem anderen langfasrigen Substrat eingepackt. Das Substrat wird mittels z.B. Frischhalte Folie vor dem Austrocknen eingepackt und es muss noch noch die Wurzelbildung abgewartet werden. Nach erfolgter Wurzelbildung, kann der Trieb abgeschnitten und eingetopft werden.

Solltet Ihr eine weitere Feigensorte haben, dann freue ich mich über Stecklinge. Schreib mir dazu einfach eine Nachricht oder meldet Euch im Forum an und inseriert Eure Stecklinge in der Tauschbörse.