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Neue Feigensorten 2023: 11 winterharte Ficus carica Sorten

BVO 7498

Die Feigensaison 2023 bringt aufregende Neuheiten für Gartenliebhaber: 11 neue winterharte Feigensorten erweitern das Sortiment und bieten eine beeindruckende Vielfalt an Geschmack und Frostresistenz. Von der besonders produktiven Sucrette mit ihrer außergewöhnlichen Kältetoleranz bis -15°C bis hin zur aromatischen Ravin de Calce mit ihrem intensiven Honigaroma – diese neuen Ficus carica Sorten versprechen reiche Ernten auch in kühleren Klimazonen. Jede Sorte wurde sorgfältig ausgewählt, um sowohl Anfängern als auch erfahrenen Feigengärtnern neue Möglichkeiten für den erfolgreichen Feigenanbau zu bieten. Die Frostresistenz von mindestens -10°C bis -12°C macht diese Sorten ideal für deutsche Gärten und ermöglicht es, mediterrane Genüsse direkt vor der Haustür zu kultivieren.

Für nächstes Jahr wird es 11 weitere Feigensorten geben.

  1. Ficus carica „Bourjasotte Noir“ // „Violette de Soliès“:
    Blaue Schale, -10-12 °C
  2. Ficus carica „Bourjasotte Blanche“ // „Blanche de Soliès“
    Gelbe Schale, -10-12 °C
  3. Ficus carica „Grise de St Jean“
    Hell-Violette Schale, Schönes Laub, starkwüchsig, Größe 6-10 Meter, -10-12 °C
  4. Ficus carica „Ravin de Calce“
    Blaue Schale, Honigaroma, starker Duft, -10-12 °C
  5. Ficus carica „Sarilop“
    Gelbe Schale, -10-12 °C
  6. Ficus carica „Sucrette“
    Gelbe Schale, sehr aromatisch, sehr produktiv, -12 -15°C
  7. Ficus carica „Arguel“ // „Ariel“
    Braune Schale, goldenes Fruchtfleisch, -10-12 °C
  8. Ficus carica „Abicou“
    Dunkel Violette-Blaue Schale, rosa-rotes Fruchtfleisch, guter Geschmack, sehr süß, -10-12 °C
  9. Ficus carica „Fillucino blanc“ // „Fillaciano“
    Gelbe Schale, goldenes Fruchtfleisch, sehr guter Geschmack, süß, -10-12 °C
  10. Ficus carica „San Martino“ // „San Martino del Norte“
    Gelbe Schale, sehr guter Geschmack, große Früchte bis 100 Gramm, -10-12 °C teilweise -15°C
  11. Ficus carica „Bayoud“
    Gelbe Schale, guter Geschmack, -10-12 °C

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Wilde Feigen an Felswänden: Überlebenskünstler erklärt

BVO 6791

Wilde Feigen beeindrucken durch ihre außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit – selbst an kargen Felswänden in Schluchten gedeihen sie prächtig. Diese robusten Feigenbäume sind wahre Überlebenskünstler, die mit einem ausgeklügelten Wurzelsystem auch extremste Standorte erobern. Während wir Menschen solche Orte als lebensfeindlich empfinden, haben wilde Feigen perfekte Strategien entwickelt, um auch längste Trockenperioden zu überstehen. Ihre beeindruckende Widerstandsfähigkeit macht sie zu faszinierenden Gartenpflanzen, die bei richtiger Pflege auch in unseren Breitengraden gedeihen.

Egal bei welchen Urlaub und egal wo wir waren, an den unwirtlichsten Orten wuchsen Feigenbäume.

Doch wie kommt die Feige an die Felswand und reicht Ihr das Leben?

Ja klar reicht ihr das. Feigen sind ware Überlebenskünstler, dass wurde mir erst im vergangenen Urlaub wieder bewusst. Als wir auf Kreta durch die Schluchten gewandert sind, wuchsen an den trockensten Felswände die größte Feigen. Auch auf Mallorca in der Torrent de Pareis Schlucht hätte ich mir als Feige gefühlt einen anderen Standort gesucht.

Doch genau das scheint ein Denkfehler zu sein. Ein Feigensamen wird sich nicht einen Standort wählen, der für sie eher ungünstig ist. Denn etwas können Feigen richtig gut und das ist ein weitreichendes Wurzelwerk auszubilden. Dort wo es für uns so ausschaut, dass ein Leben nicht möglich scheint, findet die Feige das erforderliche Nass, in dem sie ihre Wurzeln weit in den Fels schiebt und von dort auch weit in den Boden hinein. Dabei sollte auch klar sein, dass eine Feige problemlos auch längere Trockenphase aushalten kann.

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Das merkt man auch oft daran, wenn man ein Steckholz, dass vertrocknet wirkt in Erde steckt und sich dann nach einige Tagen/Wochen doch noch ein neuer Austrieb bildet.

Feigen sind für das Leben unter harten Bedingungen gemacht. Genauso müssen sie auch bei uns im Garten gepflegt werden. Sie wollen zwar regelmäßig gegossen werden, da sie vor Allem getopft, nur einen kleinen Wurzelbereich ausfüllen können. Doch auch, wenn man sie einmal vergessen haben sollte, wird ihre das nicht sonderlich schaden. Ganz im Gegenteil meist verharrt sie im aktuell Zustand und wartet auf sprichwörtlich bessere Zeiten.

Dies können wir übrigens auch bei unseren Feigen in diesem Jahr sehr gut beobachten. Als die Hitzewellen anstanden, war von Wachstum nicht zu erkennen. Immer dann, als es etwas kühler wurde begannen die Triebe zu wachsen und hielten inne, als es wieder heiß wurde.

Vereinzelt sieht man auch bei einige Feigen in der Felswand, dass sich unter der Pflanze ein kleines Rinnsal befindet. Die Pflanzen sind also auch daran interessiert, dass die Wasserversorgung sichergestellt ist.

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Feigenbäume auf Kreta: Wilde Feigen oder Kulturformen?

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Feigenbäume auf Kreta begeistern jeden Wanderer mit ihrer beeindruckenden Präsenz in den Schluchten der Insel. Die mächtigen Bäume mit ihren grünen und tiefblauen Früchten werfen eine spannende Frage auf: Sind diese Feigen wirklich wild oder handelt es sich um verwilderte Kulturformen? Die griechische Insel Kreta gilt als wahres Paradies für Feigenliebhaber und bietet eine erstaunliche Vielfalt an Feigenarten. Von den steilen Felswänden bis zu den fruchtbaren Tälern – überall gedeihen diese faszinierenden Bäume und prägen das mediterrane Landschaftsbild nachhaltig.

Wer auf Kreta durch eine der beeindruckenden Schluchten wandert, wird schnell auf ein faszinierendes Naturphänomen stoßen: mächtige Feigenbäume, voll behangen mit grünen oder tiefblauen Früchten. Doch wie wild sind diese Feigen eigentlich – und handelt es sich dabei wirklich um wilde Sorten?

Feigenvielfalt auf Kreta: Ein Paradies für Feigenliebhaber

Die griechischen Inseln – allen voran Kreta – sind ein echtes Paradies für Feigenfreunde. Ab dem Sommer reifen an nahezu jeder Ecke köstliche Feigen heran. Egal ob in Tälern, an Hängen oder direkt an Felswänden: Feigenbäume gehören hier fest zum Landschaftsbild.

Schon beim genaueren Blick auf die Blätter erkennt man, dass es sich nicht nur um eine einheitliche Feigenart handeln kann. Die Vielfalt der Wuchsformen, Blattstrukturen und Fruchtfarben deutet darauf hin, dass hier zahlreiche verschiedene Sorten oder sogar Wildformen wachsen.

Wild oder nicht? Ein Blick auf Wachstum und Erscheinung

In vielen Regionen Kretas, insbesondere in der Nähe alter Siedlungen, ist davon auszugehen, dass Menschen früher gezielt Feigen gepflanzt haben. Doch selbst in abgelegenen, scheinbar unberührten Gebieten finden sich Feigenbäume mit ganz unterschiedlichen Erscheinungsbildern.

Die Unterschiede sind deutlich: Manche Pflanzen bilden kräftige, dicke Triebe, andere wirken filigraner und zerbrechlich. Der Fruchtansatz reicht von fast keinem bis zu überreichlicher Tragkraft – je nach Alter, Standort, Jahreszeit und Blühverhalten.

All das zeigt: So ganz „wild“ können viele dieser Feigen nicht sein.

Was genau sind wilde Feigen?

Echte wilde Feigen entstehen aus Samen, die aus bestäubten Feigen hervorgehen – oft mithilfe der Feigengallwespe (Blastophaga psenes). Diese Samen keimen dort, wo sie zufällig landen: in Felsritzen, an Hängen oder zwischen alten Mauern. Es handelt sich also um Sämlinge, nicht um vegetativ vermehrte Kulturfeigen. Und sie stammen in der Regel nicht aus selbstfruchtenden Sorten.

Steckhölzer aus Kreta – ein Experiment im eigenen Garten

Bei meiner Reise durch Kreta konnte ich nicht widerstehen: Ich habe mir einige Steckhölzer von besonders vitalen und fruchttragenden Bäumen mitgenommen. Diese sind inzwischen gut ausgetrieben.

Doch nun stellt sich die spannende Frage: Werden diese Pflanzen auch in Mitteleuropa Früchte tragen – und wenn ja, ohne Bestäubung?

Denn genau das führt uns zur Ausgangsfrage zurück:
Wie wild sind die Feigen auf Kreta wirklich?
Immerhin gibt es längst selbstfruchtende Feigensorten, auch in Ländern mit Feigengallwespe. Diese sind besonders beliebt, weil sie zuverlässig Fruchtansatz liefern – ganz ohne fremde Bestäubung.

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Lungo del Portogallo Feige – Italienische Feigensorte

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Die Lungo del Portogallo Feige ist eine geschätzte italienische Feigensorte, die Hobbygärtner mit ihrer zweimaligen Ernte begeistert. Diese aus Italien stammende Ficus carica Sorte zeichnet sich durch ihre großen, grün-lilafarbenen Früchte der ersten Ernte und die kleineren, hellblauen Früchte der zweiten Ernte aus. Das rosa Fruchtfleisch überzeugt mit seinem honig-süßen Geschmack. Allerdings ist die Lungo del Portogallo weniger winterhart als andere Feigensorten und benötigt besonderen Schutz in den ersten Jahren.

Ficus carica ‚Lungo del Portogallo‘

Beliebte Sorte aus Italien, Stecklinge stammen von einer italienischen Gärtnerei.

UrsprungItalien
Synonym
Standortbevorzugt sonnige Standorte, ist nicht so frosthart wie andere Sorten.
Erst nach 2-3 Jahren widerstandsfähiger.
Wuchsschwach
Ertragzweimal tragend
FruchtSchale: Erste Ernte grün – lila, große Früchte, zweite hellbau und kleine Früchte
Fruchtfleisch: rosa, honig-süß
Winterhartfrostempfindlich, gerade als junge Pflanze

Erst seit kurzem in der Kultur, daher kann noch nicht all zu viel gesagt werden. Sobald weitere Informationen und Bildmaterial vorliegt, wird dies ergänzt.

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Ficus carica Stecklinge: 7 neue Feigensorten verfügbar

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Heute sind brandneue Ficus carica Stecklinge direkt aus Bella Italia bei uns eingetroffen und erweitern unser Sortiment um sieben außergewöhnliche Feigensorten. Diese hochwertigen Stecklinge stammen aus bewährten Mutterpflanzen und bieten Feigenliebhabern die Chance, seltene Varietäten wie die Dark Green Verdonne oder die berühmte Black Ischia im eigenen Garten zu kultivieren. Von der süßen Lungo del Portogallo bis zur robusten Dalmatie – jede Sorte bringt ihre eigenen besonderen Eigenschaften und Geschmacksnuancen mit. Mit diesen neuen Zugängen können wir unser verfügbares Sortiment erheblich erweitern und Ihnen noch mehr Vielfalt für Ihre Feigensammlung bieten.

Heute sind neue Stecklinge aus Bella Italia eingetroffen.

Darunter sind folgende Sorten:

  • Ficus carica „Dark Green Verdonne“
  • Ficus carica „Light Green Verdino“
  • Ficus carica „Lungo del Portogallo“
  • Ficus carica „Negrette del Porquerolles“
  • Ficus carica „Blu Celeste“
  • Ficus carica „Dalmatie“
  • Ficus carica „Black Ischia“

Bei Auswahl kann ich somit direkt die Anzahl verfügbarer Sorten deutlich steigern. :o)

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Feigen vermehren: Nachzuchten richtig ziehen & pflegen

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Feigen vermehren gehört zu den spannendsten Aktivitäten für jeden Feigenliebhaber, besonders zu Jahresbeginn. Die Erfolgsrate beim Ziehen von Nachzuchten variiert jedoch stark zwischen den verschiedenen Feigensorten. Während einige Varietäten wie die Dessert King nahezu problemlos anwachsen, zeigen sich andere Sorten wie Col Dame Blanche deutlich anspruchsvoller. Das Anlegen von Ersatzpflanzen ist dabei essentiell, um bei Ausfällen durch Frost oder Krankheiten abgesichert zu sein. Mit der richtigen Technik lassen sich jedoch die meisten Feigensorten zuverlässig und erfolgreich vermehren.

Sicherlich eine der spannendsten Fragen zum Jahresbeginn.

Ende letzten Jahres, kurz bevor es richtig kalt wurde, habe ich mich noch mit der Feigenvermehrung befasst. Immerhin kamen ein paar neue Sorten frisch hinzu und hier mussten auch direkt weitere Pflanzen gezogen werden.

Warum gleich bei den neuen? Im Grunde geht es um Ersatzpflanzen, falls eine eingeht oder erfriert. Immerhin beginnt die Vermehrung einer Sorte immer mit einer Pflanze. Besser sind dann immer mehrere, damit Ausfälle erst gar nicht eintreten können.

Was mich dabei schon immer fasziniert hat, ist die Tatsache wie unterschiedlich schnell die Sorten sind. Einzelne haben nahezu keine Ausfälle. Bei anderen Sorten kann man froh sein, wenn wenige neue Pflanzen erfolgreich durchgekommen sind.

Die Sorte Dessert King ist eine Feige, die immer funktioniert, hier habe ich praktisch keine Verluste. Col Dame Blanche hier jedoch deutlich schwieriger und längst nicht so zuverlässig.

Doch zum Glück sind die meisten Feigen, sobald man den Dreh raus hat, sehr zuverlässig und genügsam.

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Feigen aus Samen ziehen – Entwicklung nach 3 Monaten

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Feigen aus Samen ziehen erfordert Geduld – das zeigt die aktuelle Entwicklung meiner Sämlinge nach drei Monaten eindrucksvoll. Während etablierte Feigenbäume im Garten kräftig wachsen, entwickeln sich die jungen Feigenpflanzen deutlich langsamer, was völlig normal für Sämlinge ist. Die Beobachtung dieser frühen Wachstumsphase offenbart interessante Einblicke in das Verhalten von Ficus carica in den ersten Lebensmonaten. Besonders faszinierend ist dabei die graduelle Ausbildung der charakteristischen Feigenblätter. Diese Phase der Feigenvermehrung zeigt, warum die Anzucht aus Samen als besonders lohnendes, aber geduldiges Gartenprojekt gilt.

Wieder ein paar Wochen vergangen und die Feigenpflänzchen entwickeln sich prächtig.
Ich hätte allerdings nicht damit gerechnet, dass sie so langsam sind. Verglichen mit den großen Feigen im Garten, die sehr stark wachsen können. Doch wahrscheinlich ist es bei Jungpflanzen nicht so.

Ich bin jedoch sehr fasziniert von der Entwicklung der Pflanzen.

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Feigensämlinge Entwicklung – Anzucht aus Samen Update

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Die Feigensämlinge haben nach 6 Wochen wichtige Entwicklungsmeilensteine erreicht, auch wenn der Weg dorthin steiniger war als erwartet. Von den über 30 ausgesäten Feigensamen haben lediglich 7 Sämlinge die kritische Anfangsphase überstanden. Diese geringe Keimrate zeigt deutlich, wie anspruchsvoll die Anzucht von Ficus carica aus Samen wirklich ist. Jetzt gilt es, die wertvollen Jungpflanzen optimal zu pflegen, bis sie robust genug für die Freilandkultur sind.

Wie haben sich die Feigensämlinge bisher entwickelt? Im letzten Beitrag, der fast zwei Monate zurückliegt, habe ich Euch die relativ frisch gekeimten Feigen vorgestellt.

Jetzt, gut sechs Wochen später zeigen die kleinen Pflänzchen, dass sie die ersten Wochen bisher gut überstanden haben. Es ist nicht so unspektakulär, wie es scheint. Denn die vorhandene Anzahl Jungpflanzen ist um einiges geringer, also die Anzahl ausgesäten Samen. Sieben Sämlinge aus über 30 Samen zeigt deutlich, dass die Aussaat nicht gerade einfach ist. Jetzt gilt es die kleinen Feigen so gut zu versorgen, bis sie kräftig genug sind, dass sie draußen kultiviert werden können. Inwieweit sie winterhart sind, wird sich in absehbarer Zeit zeigen. Für diesen Test werde ich jedoch vermutlich Stecklinge dieser Pflanzen nutzen. Doch bis es so weit ist, wird es noch einige Zeit dauern.

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Feigenbaum aus Samen ziehen – Anleitung & Tipps

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Einen Feigenbaum aus Samen zu ziehen ist ein faszinierendes Gartenprojekt, das mit keimfähigen Samen durchaus erfolgreich sein kann. Viele Hobbygärtner fragen sich, ob es möglich ist und welchen Sinn die Samenvermehrung bei Feigen hat. Tatsächlich können Sie aus getrockneten oder frischen Feigen keimfähige Samen gewinnen – besonders türkische Feigen eignen sich gut, da diese oft durch die Feigengallwespe bestäubt wurden. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie erfolgreich Feigensamen zum Keimen bringen und was Sie dabei beachten sollten. Die Anzucht vom Samen bis zum fruchtenden Baum ist zwar langwieriger als Stecklingsvermehrung, bietet aber ein tieferes Verständnis für diese faszinierenden Pflanzen.

Ist es möglich einen Feigenbaum aus Samen zu ziehen und wie viel Sinn steckt dahinter?

Dieser Frage möchte hier hier nachgehen.

Feigen aus Samen zu ziehen ist, wenn die Samen keimfähig sind einfach.

Woher bekommt man keimfähige Feigensamen?

Im Grunde bekommt man sie fast überall wo es getrocknete Feigen oder auch frische Feigen zu kaufen gibt. Wichtig ist vor allem bei frischen Feigen auf das Herkunftsland zu achten. Feigen aus der Türkei sind hier eine gute Wahl, denn dort werden meist Feigen durch die Feigengallwespe bestäubt. Nur durch diese Bestäubung kann keimfähiges Saatgut entstehen.

Anhand der gezeigten Fotos sehr ihr, dass es funktionieren kann.

Wie sinnvoll ist es Feigen aus Samen zu ziehen?

Zu nächst müssen wir überlegen was für Feigenbäume hier entstehen. Die größte Wahrscheinlichkeit ist, dass hier Pflanzen wachsen, die nur durch die Feigengallwespe bestäubt werden können und sich nur so reife Früchte entwickeln.

Also wozu das Ganze eigentlich?

Ich persönlich finde, wenn man sich schon mit dem Thema Feigen auseinander setzt, dann sollte dies vom Samen an passieren. Erst wenn man es geschafft hat eine Pflanze von Anfang an heranzuziehen und eine schöne große Pflanze mit Blüten und Früchten gewachsen ist, kennt man sich mit der Materie aus.

Es ist bei so vielen Feigensorten so einfach sich aus Stecklingen eine neue Pflanze zu ziehen. Gelernt oder Verstand über die Feige hat man so nicht,

Was könnte noch passieren?

Von einigen Wildfeigen ist bekannt, dass diese durchaus auch ohne Feigengallwespe essbare Früchte liefern können. Es ist zwar eher ein Zufall aber doch eine kleine Hoffnung, die beim Thema Aussaat und neue Sorten mitschwingt.

Zwar werden die Feigen in den Anbauländern sehr einheitlich gepflanzt und so ist mit der gleichen Sorte als Ergebnis zu rechnen. Doch interessant und spannend finde ich es alle mal.

Was denkt Ihr darüber?

Schreibt Eure Meinungen, Gedanken und Erfahrungen doch hier in die Kommentare!

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Feigensorte Istria: Winterharte Feige aus Istrien

Feige Istria rotated

Die Feigensorte Istria ist eine besonders interessante Feigensorte für deutsche Gärten, die ursprünglich aus der kroatisch-italienischen Halbinsel Istrien stammt. Ihre auffälligsten Merkmale sind die behaarten Früchte und das feste, ebenfalls behaarte Laub, das der Pflanze ein charakteristisches Aussehen verleiht. Mit ihrer Winterhärte bis -15°C und der Toleranz gegenüber kühleren Standorten ist diese Feige optimal an das deutsche Klima angepasst. Die zweimal tragende Sorte überzeugt mit sehr ertragreichen Ernten und süßem, rotem Fruchtfleisch in gelbgrüner Schale.

Ficus carica ‚Istria‘

Besonders auffällig die behaarten Früchte und Blätter. Sehr schönes festes Laub.

UrsprungIstrien
Synonym
Standortbevorzugt sonnig, auch kühlere Standorte, verträgt auch feuchte Standorte, resisten gegen Trockenheit
Empfohlen für Klimazonen mit kurzem Sommer und kaltem Winter, somit durchaus interessant für den Anbau in Deutschland.
Wuchsmittelstark
Ertragzweimal tragend, sehr ertragreich
FruchtSchale: geb-grün
Fruchtfleisch: rot, süß
Winterhartja, angeschütztem Standort, je älter die Pflanze umso besser
-15 °C und mehr

Erst seit kurzem in der Kultur, daher kann noch nicht all zu viel gesagt werden. Sobald weitere Informationen und Bildmaterial vorliegt, wird dies ergänzt.