🧊 Ja – Feigen lassen sich richtig gut konservieren: einfrieren, trocknen, einkochen oder zu Marmelade verarbeiten. Frisch sind sie nur wenige Tage haltbar, deshalb lohnt sich bei guter Ernte das schnelle Verarbeiten.
❄️ Einfrieren – meine Lieblingsmethode
- Vollreife Feigen waschen und trocken tupfen
- Stiele entfernen, ggf. halbieren oder vierteln
- Auf einem Blech vorgefrieren (ein paar Stunden), dann in Beutel umfüllen
- Haltbar: 8–10 Monate
- Ideal für Smoothies, zum Backen, für Chutneys
☀️ Trocknen
- Halbierte Feigen mit Schnittfläche nach oben auf Roste legen
- Im Dörrgerät bei 50–60 °C ca. 12–24 Stunden
- Im Backofen bei 50 °C mit leicht offener Tür
- Fertig, wenn ledrig, aber noch leicht biegsam
- Aufbewahrung in Gläsern oder Vakuumbeuteln
🫙 Marmelade und Chutney
- Klassische Feigenmarmelade: 1:1 mit Gelierzucker, Spritzer Zitronensaft
- Feigenchutney mit Zwiebeln, Essig und Gewürzen – passt zu Käse, Wild und Grillgut
- Im Glas eingeweckt mehrere Monate haltbar
🍯 In Sirup eingelegt
Reife Feigen in Zuckersirup mit Vanille oder einem Schuss Rotwein einkochen – ein edles Wintergeschenk und ein super Dessert.
📌 Mein Geständnis: am liebsten esse ich Feigen direkt vom Baum, ohne Umweg. Aber wenn die Ernte üppig ist, hast du auf einmal mehr Feigen, als ein Mensch in zwei Tagen vernünftig essen kann – dann sind diese Methoden Gold wert.
