Bernd Vollmer ist Gartenbauwissenschaftler, bekennender Pflanzen-Nerd und seit über 25 Jahren mit Erde unter den Fingernägeln unterwegs. Er interessiert sich für alles, was Wurzeln schlägt, Blätter treibt oder Blüten macht – besonders für Feigen und Orchideen, gern auch dort, wo andere längst aufgegeben haben.
Webseiten baut er seit 1998, lange bevor Content Marketing einen Namen hatte, und teilt seitdem sein Wissen, seine Experimente und gelegentlich auch seine Fehler. Neben Pflanzen beschäftigen ihn seit einigen Jahren Investment-Ideen, langfristiges Wachstum und nachhaltige Entwicklungen – vermutlich, weil ihn funktionierende Systeme schon immer fasziniert haben.
Wenn er nicht gerade im Garten, im Wald oder in den Alpen unterwegs ist, sitzt er auf dem Mountainbike, hinter der Kamera oder tüftelt an neuen digitalen Projekten. Meistens mit einer Pflanze im Blick – oder einer Idee, die noch wachsen darf. 🌱📷🚵♂️
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Der Feigen-Spreizflügelfalter (Choreutis nemorana) wird für deutsche Feigenliebhaber zu einem wachsenden Problem. Dieser ursprünglich mediterrane Schädling profitiert von milderen Wintern und breitet sich kontinuierlich nach Norden aus. Die winzigen Raupen können erhebliche Blattschäden an Feigenbäumen verursachen, doch chemische Bekämpfung ist oft unnötig. Natürliche Feinde wie Vögel bieten eine effektive und umweltfreundliche Lösung. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie den Befall erkennen und Ihren Feigenbaum nachhaltig schützen.
🐛 Feigen-Spreizflügelfalter: Was tun, wenn der Schädling den Feigenbaum befällt?
Der Feigen-Spreizflügelfalter (Choreutis nemorana) sorgt in deutschen Gärten zunehmend für Ärger – besonders bei Feigenfreunden. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, breitet sich der kleine Falter seit einigen Jahren immer weiter nördlich aus – begünstigt durch milde Winter und den wachsenden Anbau von Feigenbäumen (Ficus carica).
In diesem Beitrag erfährst du:
Wie du den Feigen-Spreizflügelfalter erkennst
Welche Schäden er anrichtet
Wie du deinen Feigenbaum natürlich schützen kannst
🔍 Was ist der Feigen-Spreizflügelfalter?
Der Feigen-Spreizflügelfalter ist ein kleiner, tagaktiver Schmetterling aus der Familie der Spreizflügelfalter (Choreutidae). Er stammt ursprünglich aus wärmeren Regionen wie dem Mittelmeerraum, Nordafrika und Teilen Asiens, wurde aber inzwischen auch in Mitteleuropa gesichtet – unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
🍃 Schadbild: So erkennst du einen Befall
Die Raupen des Feigen-Spreizflügelfalters fressen bevorzugt an den Blättern von Feigenbäumen. Typische Anzeichen sind:
Unregelmäßige Fraßlöcher in den Blättern
Gesprenkelte Blattflächen
Gespinstnester an den Blattunterseiten
Blätter wirken stellenweise angefressen oder eingerollt
Obwohl die Schäden meist nur optischer Natur sind, können sie bei starkem Befall den Photosyntheseprozess der Pflanze beeinträchtigen.
🌿 Muss ich gegen den Feigen-Spreizflügelfalter etwas unternehmen?
In den meisten Fällen reicht das manuelle Absammeln der Raupen, insbesondere bei jungen oder kleineren Feigenbäumen. Ein massiver Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist weder notwendig noch empfehlenswert – vor allem im Hausgarten.
Natürliche Maßnahmen:
🌱 Regelmäßige Kontrolle der Blätter, besonders an den Unterseiten
🧤 Absammeln der Raupen per Hand
🐞 Förderung von Nützlingen (z. B. Schlupfwespen)
🥬 Stärkung der Pflanze durch regelmäßige Düngung und Pflege
🌍 Warum tritt der Falter jetzt häufiger auf?
Der Klimawandel begünstigt das Vorkommen wärmeliebender Arten wie Choreutis nemorana. Mildere Winter erleichtern dem Falter das Überwintern und fördern seine Ausbreitung – besonders in Regionen, wo Feigenbäume vermehrt gepflanzt werden.
✅ Fazit: Ruhe bewahren & natürlich reagieren
Der Feigen-Spreizflügelfalter ist zwar lästig, aber selten bedrohlich für den Feigenbaum. Mit regelmäßigem Blick auf die Blätter und sanften Gegenmaßnahmen lässt sich der Befall gut in den Griff bekommen – ganz ohne Chemie.
Der Feigenbaum Israel (Ficus carica ‚Israel‘) gehört zu den robustesten Feigensorten für den mitteleuropäischen Raum. Diese besondere Sorte zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Winterhärte und Anpassungsfähigkeit aus, was sie zu einer idealen Wahl für deutsche Gärten macht. Die Israel-Feige produziert süße, mittelgroße Früchte und kann sowohl im Freiland als auch im Kübel erfolgreich kultiviert werden. Mit der richtigen Pflege und einem geschützten Standort belohnt dieser Feigenbaum Gartenliebhaber mit einer reichen Ernte mediterraner Früchte.
Die Jannot Feige gehört zu den interessantesten grünen Feigensorten für den deutschen Garten. Diese robuste Sorte überzeugt nicht nur durch ihren süßen Geschmack, sondern auch durch ihre guten Anbaueigenschaften. Im heutigen Video stelle ich Ihnen die Besonderheiten der Jannot Feige vor und gebe praktische Tipps für eine erfolgreiche Kultur. Von der richtigen Pflege bis zur optimalen Düngung erfahren Sie alles Wichtige für gesunde Feigenbäume.
Die Ficus carica ‚Jannot‘ gehört zu den bewährten Feigensorten für den deutschen Garten. Diese französische Feigenvarietät zeichnet sich durch ihre Robustheit und zuverlässige Fruchtbildung aus. Mit der richtigen Pflege und einem geschützten Standort können Sie auch in kühleren Regionen erfolgreiche Feigenernte einfahren. Die Sorte Jannot ist besonders für Einsteiger in die Feigenkultur geeignet und verzeiht kleinere Pflegefehler. Im folgenden Video erfahren Sie alles Wichtige über diese faszinierende Feigenbaum-Sorte.
Hagelschaden an Feigen kann jeden Gärtner treffen – so geschehen auch bei uns im Stuttgarter Norden, als eiswürfelgroße Hagelkörner auf unsere Feigenpflanzen prasselten. Obwohl die schönen Blätter der Feigen stark beschädigt wurden, zeigen die robusten Pflanzen ihre beeindruckende Regenerationsfähigkeit. In diesem Beitrag teile ich meine Erfahrungen mit Hagelschäden an Feigenpflanzen und erkläre, warum Sie trotz optischer Beeinträchtigungen nicht den Mut verlieren sollten. Die Aufräumarbeiten dauern zwar länger als das Unwetter selbst, aber Feigen sind erstaunlich widerstandsfähig.
am vergangenen Freitag verdunkelte sich der Himmel über dem Stuttgarter Norden und eine Unwetterzelle zog über uns hinweg.
Es ist zum Glück nicht viel kaputt gegangen, doch die schönen Blätter der Feigen haben sehr gelitten. Jedoch, auch wenn die Pflanzen so nicht mehr bildschön sind, wachsen sie weiter. Daher ist der Pflanzenbestand nun teilweise kleiner, als zuvor und einzelne Pflanzen auch gar nicht verfügbar.
Dies ist leider etwas, dass im Freiland nicht ausgeschlossen werden kann. Denn will man auch machen, wenn Eiswürfel-große Hagelkörner bei solch einem Unwetter auf die Pflanzen prasseln.
Das Unwetter dauerte nur wenige Sekunden, der Aufräumarbeiten nehmen dafür mehr Zeit in Anspruch.
Die Michurinska Feige Aussaat ist ein spannendes Projekt für jeden Hobbygärtner, der winterharte Feigensorten im eigenen Garten kultivieren möchte. Diese robuste Feigensorte aus Russland zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Frosttoleranz aus und kann auch in kühleren Klimazonen erfolgreich angebaut werden. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Aussaat der Michurinska Feige gelingt und welche Schutzmaßnahmen bei Hagelschäden wichtig sind. Zusätzlich teile ich praktische Gartentipps und bewährte Methoden für die erfolgreiche Anzucht dieser besonderen Feigensorte mit Ihnen.
Die Ficus carica Michurinska-10 gehört zu den winterhärtesten Feigensorten und stammt aus der russischen Züchtung des berühmten Biologen Iwan Mitschurin. Diese bemerkenswerte Feigensorte wurde speziell für kältere Klimazonen entwickelt und übersteht Temperaturen bis -20°C ohne Schäden. Im Gegensatz zu vielen mediterranen Feigensorten bildet die Michurinska-10 auch in Deutschland zuverlässig süße, mittelgroße Früchte aus. Für Hobbygärtner, die winterharte Exoten im Garten kultivieren möchten, ist diese Sorte eine ausgezeichnete Wahl. Die Früchte reifen bereits im ersten Jahr und bieten einen süß-aromatischen Geschmack mit dezenter Würze.
Spreizflügelfalter bekämpfen wird für viele Feigenliebhaber zur jährlichen Herausforderung. Diese kleinen Schädlinge können zusammen mit dem Buchsbaumzünsler erhebliche Schäden an unseren geliebten Gartenpflanzen verursachen. Glücklicherweise gibt es bewährte Hausmittel und natürliche Methoden, die eine wirksame Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln darstellen. In diesem Beitrag zeige ich euch die effektivsten Strategien für eine biologische Schädlingsbekämpfung. Mit den richtigen Maßnahmen könnt ihr eure Feigen und andere Pflanzen nachhaltig schützen und dabei die Umwelt schonen.
Die Feigenvermehrung 2024 stellt Hobbygärtner vor ungewöhnliche Herausforderungen. Obwohl der Winter mild war und die heimische Flora früh austrieb, entwickeln sich mediterrane Pflanzen wie Feigenbäume deutlich langsamer als erwartet. Besonders Feigen-Stecklinge, die normalerweise schnell bewurzeln, brauchen dieses Jahr aufgrund der kühlen und nassen Witterung deutlich mehr Zeit. Das unbeständige Wetter mit häufigen Regenfällen bremst das Wachstum wärmeliebender Exoten erheblich. Während ausgepflanzte Feigenbäume durchaus kräftig wachsen, hinken die jungen Vermehrungen der gewohnten Entwicklung hinterher.
Dieses Jahr hat man irgendwie das Gefühl, dass die Zeit sehr schnell voran schreitet. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor.
Der Winter war relativ betrachtet sehr mild, die Natur ist sehr früh in den Frühling gestartet und dennoch sind gerade die wärme liebenden Pflanzen irgendwie hinter her.
Zum Frühjahr hatte ich einige neue Feigensorten vermehrt und war mir damals sicher, dass die Pflanzen zeitig zum Sommeranfang am Start sind. Doch obwohl meine ausgepflanzten Feigen durchaus stark gewachsen sind, sind gerade die vermehrten Pflanzen, die bei mir nicht im Gewächshaus stehen, sondern der Witterung ausgesetzt sind, ziemlich der zeitlichen Planung hinterher. Doch wenn man sich das Wetter anschaut, dann war es so, dass es in den vergangenen Wochen und Monaten gar nicht so warm und viel zu nass war. Auch heute regnet es wieder ohne Unterlass.
Dieser Witterungsverlauf scheint nur der heimischen Flora gut zu tun, dass sie mit dem milden Wetter sehr früh loslegen konnte. Nicht aber die wärmeliebenden Pflanzen aus den mediterranen Bereichen. In der Regel bewurzeln Feigen-Steckhölzer sehr schnell, nur dieses Jahr ist es anders.
Daher müsst Ihr euch noch etwas in Geduld üben, bis die noch mehr Sorten zur Auswahl stehen.