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Porquerolles Feige – Negrette del Porquerolles aus Frankreich

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Die Porquerolles Feige (Negrette del Porquerolles) ist eine faszinierende französische Feigensorte von der gleichnamigen Mittelmeerinsel. Diese seltene Sorte stammt von der Île de Porquerolles, der größten Insel der Hyères-Gruppe in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Bereits seit dem 19. Jahrhundert werden auf dieser malerischen Insel Feigen angebaut, was zur Entstehung dieser besonderen Sorte führte. Die Negrette del Porquerolles zeichnet sich durch ihre kleinen bis mittelgroßen Früchte mit charakteristischer dunkelvioletter Schale und leuchtend rotem Fruchtfleisch aus.

Porquerolles in Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich

Negrette del Porquerolles

Frankreich, ein Land in Europa, wo interessanterweise sehr viele Feigensorten ihren Ursprung haben.

Es ist doch immer wieder spannende auch einmal über den Tellerand zu blocken.

Porquerolles, wo liegt das eigentlich genau?

Genauer gesagt ist Porquerolles eine Insel. Die Île de Porquerolles ist die größte Insel der Inselgruppe von Hyères. Hyères ist eine französische Gemeinde und Hafenstadt mit rund 55.000 Einwohnern in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Die Provence-Alpes-Côte d’Azur ist eine Region an der Mittelmeerküste im Südosten Frankreichs mit einer Fläche von 31.400 m². Somit genug Platz für Feigen.

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Auf der Insel befindet sich ein Dorf aus dem 19. Jahrhundert. Feigen wurden bereits sehr früh angebaut, daher wundert es sich nicht, dass es eine Feige gibt, welche hier ihren Ursprung gefunden hat.

Die Ficus carica Negrette del Porquerolles bildet kleine bis mittelgroße Früchte mit dunkel violetter Schale und rotem Fruchtfleisch aus. Wenn die Blätter sich nicht komplett von der Ronde de Bordeaux unterscheiden würden, könnte man die Früchte direkt verwechseln.

Geschmacklich konnte ich die Negrette del Porquerolles noch nicht testen.

Zukünftig möchte ich öfter solche Informationen veröffentlichen und Euch einwenig in der Welt der Feigen reisen lassen.

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Feigenbäume auf Kreta: Wilde Feigen oder Kulturformen?

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Feigenbäume auf Kreta begeistern jeden Wanderer mit ihrer beeindruckenden Präsenz in den Schluchten der Insel. Die mächtigen Bäume mit ihren grünen und tiefblauen Früchten werfen eine spannende Frage auf: Sind diese Feigen wirklich wild oder handelt es sich um verwilderte Kulturformen? Die griechische Insel Kreta gilt als wahres Paradies für Feigenliebhaber und bietet eine erstaunliche Vielfalt an Feigenarten. Von den steilen Felswänden bis zu den fruchtbaren Tälern – überall gedeihen diese faszinierenden Bäume und prägen das mediterrane Landschaftsbild nachhaltig.

Wer auf Kreta durch eine der beeindruckenden Schluchten wandert, wird schnell auf ein faszinierendes Naturphänomen stoßen: mächtige Feigenbäume, voll behangen mit grünen oder tiefblauen Früchten. Doch wie wild sind diese Feigen eigentlich – und handelt es sich dabei wirklich um wilde Sorten?

Feigenvielfalt auf Kreta: Ein Paradies für Feigenliebhaber

Die griechischen Inseln – allen voran Kreta – sind ein echtes Paradies für Feigenfreunde. Ab dem Sommer reifen an nahezu jeder Ecke köstliche Feigen heran. Egal ob in Tälern, an Hängen oder direkt an Felswänden: Feigenbäume gehören hier fest zum Landschaftsbild.

Schon beim genaueren Blick auf die Blätter erkennt man, dass es sich nicht nur um eine einheitliche Feigenart handeln kann. Die Vielfalt der Wuchsformen, Blattstrukturen und Fruchtfarben deutet darauf hin, dass hier zahlreiche verschiedene Sorten oder sogar Wildformen wachsen.

Wild oder nicht? Ein Blick auf Wachstum und Erscheinung

In vielen Regionen Kretas, insbesondere in der Nähe alter Siedlungen, ist davon auszugehen, dass Menschen früher gezielt Feigen gepflanzt haben. Doch selbst in abgelegenen, scheinbar unberührten Gebieten finden sich Feigenbäume mit ganz unterschiedlichen Erscheinungsbildern.

Die Unterschiede sind deutlich: Manche Pflanzen bilden kräftige, dicke Triebe, andere wirken filigraner und zerbrechlich. Der Fruchtansatz reicht von fast keinem bis zu überreichlicher Tragkraft – je nach Alter, Standort, Jahreszeit und Blühverhalten.

All das zeigt: So ganz „wild“ können viele dieser Feigen nicht sein.

Was genau sind wilde Feigen?

Echte wilde Feigen entstehen aus Samen, die aus bestäubten Feigen hervorgehen – oft mithilfe der Feigengallwespe (Blastophaga psenes). Diese Samen keimen dort, wo sie zufällig landen: in Felsritzen, an Hängen oder zwischen alten Mauern. Es handelt sich also um Sämlinge, nicht um vegetativ vermehrte Kulturfeigen. Und sie stammen in der Regel nicht aus selbstfruchtenden Sorten.

Steckhölzer aus Kreta – ein Experiment im eigenen Garten

Bei meiner Reise durch Kreta konnte ich nicht widerstehen: Ich habe mir einige Steckhölzer von besonders vitalen und fruchttragenden Bäumen mitgenommen. Diese sind inzwischen gut ausgetrieben.

Doch nun stellt sich die spannende Frage: Werden diese Pflanzen auch in Mitteleuropa Früchte tragen – und wenn ja, ohne Bestäubung?

Denn genau das führt uns zur Ausgangsfrage zurück:
Wie wild sind die Feigen auf Kreta wirklich?
Immerhin gibt es längst selbstfruchtende Feigensorten, auch in Ländern mit Feigengallwespe. Diese sind besonders beliebt, weil sie zuverlässig Fruchtansatz liefern – ganz ohne fremde Bestäubung.