Feigen vor Spätfrost zu schützen wird im April 2024 zur Herausforderung für jeden Feigenliebhaber. Während ich gespannt die Wetter-App verfolge und draußen der Wind ordentlich bläst, bestätigen sich meine Befürchtungen: Statt der ursprünglich gemeldeten -1°C zeigt die Prognose nun 0°C für Freitag, dafür bleibt die Kälte länger bestehen. Am Sonntag sind sogar -2°C angekündigt – ein echter Alptraum für alle frischen Feigentriebe. Nach der vorzeitigen Befreiung meiner Pflanzen aus dem Winterquartier stehe ich nun vor der Aufgabe, meine wertvollen Feigenbäume vor den drohenden Frostschäden zu bewahren. Wind und Regen verstärken zusätzlich die Kältebelastung für unsere mediterranen Lieblingspflanzen.
Gerade schaue ich so in die Wetter-App ab, da es beim Blick aus dem Fenster ordentlich windet und schon verflog die Hoffnung, dass die für Freitag gemeldeten -1°C vielleicht wärmer ausfallen als erwartet.
Aus den -1°C sind zwar 0°C geworden, dafür bleibt es länger kalt und am Sonntag sind sogar -2°C angekündigt.
Voller Freude hatte ich alle meine Pflanzen schon in die Freiheit entlassen, damit sie endlich austreiben und Früchte bilden. Das ist mir insgesamt zwar gelungen, allerdings ist Frost jetzt keine schöne Sache. Alles was aktuell frisch ausgetrieben ist, kann durch Frost schaden nehmen. Tagsüber sollen die Temperaturen zwar noch im milden Bereich sein, doch Regen und Wind senken auch für die Pflanzen die gefühlten Temperaturen deutlich.
Nun hoffen die Feigen und ich, dass das Wetter bald auf Frühsommer schaltet und bis dahin die Schäden gering sind oder ganz ausbleiben.

