Feigenkrankheiten wie Blattflecken und Feigenrost treten besonders bei anhaltendem Regenwetter auf und bereiten vielen Feigenliebhabern Sorgen. Während diese Symptome unschön aussehen, sind sie meist harmloser als gedacht und lassen sich mit den richtigen Maßnahmen gut behandeln. Besonders Topfpflanzen sind anfällig für diese witterungsbedingten Probleme, da sie nicht die gleiche Drainage wie ausgepflanzte Feigen haben. Mit einfachen Pflegemaßnahmen können Sie Ihre Feigenpflanzen dennoch gesund durch die feuchte Jahreszeit bringen.
Hi Feigenfreunde,
einige Pflanzen stehen noch verkaufsbereit da, allerdings macht das Regenwetter es nicht einfach.
Denn aufgrund der großen Wassermengen und den fehlenden, warmen Sonnenstrahlen, bekommen die Feigen unschöne Blätter. Zum einen entstehen die Blattflecken durch den Feigenvirus, der jedoch harmloser ist, als er ausschaut, denn er tritt nur bei Wasserstress auf. Zum Anderen zeigt sich bei nasskaltem Wetter der Feigenrost. Aus eigener Erfahrung heraus ist dieser ebenfalls nur unschön und weniger gefährlich. Was ich jedoch mache, damit sich nichts ausbreitet, auch wenn es nur prophylaktisch ist, die befallenen Blätter zu entfernen, dadurch schauen die Pflanzen zwar etwas gerupft aus, das ist jedoch nicht dramatisch. Bedenkt, dass jetzt, wo der Herbst beginnt, die Feigen je nach Wetter ohnehin das Laub abwerfen und sich auf die Winterzeit vorbereiten. So gesehen, ist das Fehlen einzelner Blätter durchaus verschmerzbar.
Verkaufspflanzen, werde ich jedoch so grün und kräftig wie möglich auswählen und entsprechend anbieten. Die oben genannten Flecken, sind aus eigener Erfahrung kein Mangel, eher eine Erscheinung bei Topfpflanzen, bei ausgepflanzten Feigen treten die Symptome nur äußerst selten auf.
Allerdings gibt es einen ernsten Grund, weshalb die Saison in absehbarer Zeit endet, die verfügbaren Pflanzen werden weniger.