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Feigenernte 2023: Grandioses Jahr für Feigenbäume

Die Feigenernte 2023 war wirklich grandios und hat alle Erwartungen übertroffen! Viele Feigenbäume (Ficus carica) zeigten dieses Jahr eine außergewöhnliche Fruchtbildung und bescherten Gärtnern eine reiche Ernte. Die besonderen Wetterbedingungen und die richtige Pflege haben dazu beigetragen, dass sowohl junge als auch etablierte Feigenbäume Höchstleistungen erbracht haben. In diesem Beitrag teilen wir unsere Erfahrungen aus der Feigenbaumschule und zeigen auf, was 2023 zu einem so besonderen Jahr für den Feigenanbau gemacht hat.


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Feige Madeleine de deux Saison: Zweimal ernten pro Jahr

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Die Feige Madeleine de deux Saison gehört zu den bemerkenswertesten Feigensorten für deutsche Gärten. Wie der französische Name bereits verrät, trägt diese außergewöhnliche Sorte tatsächlich zweimal pro Jahr Früchte – ein wahrer Traum für jeden Hobbygärtner. Die erste Ernte erfolgt bereits im Frühsommer, während die zweite Ernte im Herbst für zusätzliche süße Genussmomente sorgt. Durch ihre gute Winterhärte und das kompakte Wachstum eignet sich diese Feige sowohl für den Freilandanbau als auch für die Kübelkultur auf Terrasse und Balkon.


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Feigentypen bestimmen: Smyrna, Adriatisch & San-Pedro

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Feigentypen zu bestimmen ist entscheidend für eine erfolgreiche Feigenernte im eigenen Garten. Je nach Typ unterscheiden sich Feigenpflanzen grundlegend in ihrer Bestäubung, Fruchtbildung und damit auch in ihrem Ertrag. Während manche Feigensorten vollkommen selbstständig Früchte entwickeln, sind andere auf spezielle Bestäubung angewiesen. Für deutsche Gärten sind besonders die selbstfruchtenden Sorten interessant, da sie zuverlässig ohne komplizierte Bestäubungsprozesse essbare Feigen produzieren. Die richtige Sortenwahl entscheidet über Erfolg oder Misserfolg beim Feigenanbau.

Es ist wichtig zu wissen, welchen Feigentyp man als Pflanze vor sich hat, damit es mit der Ernte auch wirklich funktioniert.

Welche Typen von Feigen gibt es?

Wir unterscheiden drei Feigentypen.

  • Smyrna-Typ
  • Adriatischer Typ
  • San-Pedro-Typ

Der „Smyrna-Typ“ (smirniaca)

Feigen des Smyrna-Typs zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf die Bestäubung durch die Feigenwespe angewiesen sind und damit verbunden mit dem Vorkommen männlicher Bocksfeigen. Feigen des Smyrna-Typs bilden bei uns keine Früchte aus.

Der „Adriatische Typ“ (hortensis)

Feigen des adriatischen Typs sind parthenokarp und bilden ohne Bestäubung Früchte aus. Aus diesem Grund sind es genau diese Feigensorten, die für uns interessant sind.

Der „San-Pedro-Typ“ (intermedia)

Feigen des San-Pedro-Typs bilden in der ersten Fruchtgeneration Früchte aus, die ohne Bestäubung essbar sind. Die zweite Generation erfordert jedoch eine Bestäubung. Dies bedeutet, dass Feigen dieses Typs effektiv bei uns nur eine Ernte liefern.