Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Violette Dauphine Feige – winterharte Sorte für Garten

BVO 1115 scaled

Die Violette Dauphine zählt zu den beliebtesten winterharten Feigensorten für deutsche Gärten. Diese aus Frankreich stammende Sorte, auch als Rouge d’Argenteuil bekannt, beeindruckt mit ihren charakteristisch behaarten violetten Früchten und dem festen, dekorativen Laub. Bereits im ersten Pflanzjahr können Sie mit einer Ernte der süßen Sommerfeigen rechnen. Dank ihrer robusten Eigenschaften eignet sich die Violette Dauphine sowohl für sonnige als auch für etwas kühlere Gartenstandorte.

Ficus carica ‚Violette Dauphine‘

Besonders auffällig die behaarten Früchte und Blätter. Sehr schönes festes Laub.

UrsprungFrankreich
SynonymRouge d’Argenteuil
Standortbevorzugt sonnig, auch kühlere Standorte
Wuchsmittelstark
ErtragSommerfeige, im ersten Jahr möglich.
FruchtSchale: violette
Fruchtfleisch: rosa bis rot, süß
Winterhartja, angeschütztem Standort, je älter die Pflanze umso besser

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Feigen ab Hof – Erfolgreiche erste Verkaufstage

Die ersten Feigen ab Hof Verkaufstage haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Mit so vielen Bestellungen für Feigenpflanzen direkt vom Erzeuger hatte ich nicht gerechnet, obwohl der Feigenhof erst vor wenigen Tagen gestartet ist. Während der anfängliche Bestand langsam zur Neige geht, entwickeln sich bereits zahlreiche neue Jungpflanzen in meinem Anzuchtbereich. Als Feigengärtner setze ich auf eine Kombination aus eigener Aufzucht und bewährten Partnergärtnereien, um Ihnen stets die besten Feigensorten anbieten zu können.

Waoh, damit hätte ich nicht gerechnet. Die ersten Tage waren wirklich absolut lehrreich im positiven Sinne.

Mit so vielen Bestellungen hatte ich nicht gerechnet. Morgen wird einiges in den Versand gebracht und dabei habe ich doch erst vor ein paar Tagen mit dem Feigenhof begonnen.

Doch auch wenn der anfängliche Bestand sich nun langsam dem Ende nähert, müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Zahlreiche Jungpflanzen entwickeln sich aktuell in meinem Anzuchtbereich und in absehbarer Zeit bekomme ich neue Pflanzen geliefert.

Richtig gelesen, ich produziere nicht alle Pflanzen selbst. Warum auch der Feigenhof ist nicht der einzige Feigengärtner. Nach und nach werde ich zwar immer mehr Pflanzen aus der eigenen Aufzucht haben, doch gerade wenn es sich um neue Sorten handelt, die ich so nicht habe dann teste ich diese zu nächst selbst.

Sorten, die ich bereits kenne und wo ich eine gute Gärtnerei an der Hand habe, kann ich getrost zukaufen, da ich hier weiß, was ich geliefert bekomme. Außerdem kann ich man dann auch auf das wesentliche konzentrieren und das ist weiter nach tollen Sorten Ausschau zu halten.

Gruß

Bernd

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Feigen pflanzen im Hofgarten – Neue Sorten und Tipps

Feigen pflanzen im eigenen Hofgarten liegt voll im Trend und bringt mediterranes Flair in deutsche Gärten. Die robusten Obstbäume überraschen nicht nur mit ihren exotischen Früchten, sondern auch mit ihrer Anpassungsfähigkeit an unser Klima. Moderne Feigensorten sind deutlich winterhärter als ihre Vorfahren und gedeihen bei richtiger Sortenwahl auch in nördlicheren Regionen prächtig. Mit der passenden Auswahl und einigen bewährten Pflegetipps können auch Sie schon bald eigene Feigen aus dem Hofgarten ernten. Welche neuen Sorten sich besonders bewährt haben und worauf Sie beim Pflanzen achten sollten, erfahren Sie hier.

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Feigenbaum Wuchsform: Baum oder Strauch? Unterschiede

Die Feigenbaum Wuchsform ist entscheidend für Erscheinungsbild und Winterhärte Ihrer Feige. Während der Begriff ‚Feigenbaum‘ weit verbreitet ist, zeigt die Echte Feige (Ficus carica) natürlicherweise Strauchcharakter durch Wurzelaustriebe. Eine gesunde Krone unterdrückt diese Triebe und erhält die Baumform. Die Wahl zwischen Baum- und Strauchform beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch die Frostresistenz Ihrer Feigenpflanze erheblich.

Auf die Wuchsform kommt es an.

Jeder kennt den Begriff Feigenbaum. Er ist gang und gebe und einfach typisch für die Echte Feige (Ficus carica). Doch so einfach ist es nicht, auch wenn Feigenbäume teilweise mit einem Stamm verkauft werden. Trügt dieses Bild über die Eigenschaft der Feigen hinweg zahlreiche Triebe aus dem Wurzelbereich auszutreiben. Diese Verhalten ist typisch für Sträucher.

Der wichtigste Faktor, dass eine Feige die Baumform behält ist eine gesunde Krone. Nur so wird der Austrieb der ruhenden Knospen im Wurzelbereich dauerhaft unterdrückt. Erst wenn etwas mit dem oberirdischen Spross nicht i m Gleichgewicht ist, kann es den Austrieb aus dem Wurzelbereich begünstigen.

Wie wuchsfreudig eine Feige ist bezogen auf den Austrieb aus dem Wurzelbereich kann durchaus abhängig von der Sorte, dem Standort und der Nährstoffversorgung sein.

Selbst Pflanzen, die über viele Jahre als Baum gewachsen sind können zum Strauch werden. Ein Strauch jedoch kann nicht zum Baum werden.

Gibt es bei der Winterhärte Unterschiede bezogen auf die Wuchsform?

Ein Baum hat im Vergleich zu einem Strauch einen entscheidenden Nachteil, diesen finden wir im Stamm. Der Stamm ist der exponierteste und ungeschützte Teil der gesamten Pflanze.

Hier kann die Witterung starken Einfluss nehmen. Auch befindet sich der Großteil des Sprosses im Bereich der Baumkrone. Bedeutet der Stamm ist das Bindeglied zwischen den Wurzeln und der Krone. Passiert irgendetwas mit dem Stamm, kann man nur noch hoffen, dass die Feige aus dem Wurzelbereich austreibt.

Bei einem Strauch ist dies anders. Hier gibt es kein Bindeglied zwischen Spross und Wurzelbereich. Hier gibt es einen fließenden Übergang und unzählige Triebe, die einzeln betrachtet als eigenständiger Stamm funktioniert. Bedeutet, dass wenn hier ein Trieb abstirbt, durch zum Beispiel Frost, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass einer der anderen Triebe es überstanden hat. Auch schützen sich die Triebe gegenseitig. Während die äußeren der Witterung stärker ausgesetzt sind, werden die innenliegenden durch diese geschützt. Von diesem Vorteil kann ein einzelner Stamm nicht profitieren. Je besser der Wurzelbereich ausgebildet ist, umso mehr Möglichkeiten ergeben sich, dass dieser weitere Triebe ausbildet und die Pflanze so am Leben gehalten wird.