Ausgepflanzte Feigenbäume im Winter schützen – So überstehen sie die kalte Jahreszeit
16. November 2024 – Feigenhof.de
Feigenbäume (Ficus carica) sind nicht nur ein Highlight in jedem Garten, sondern auch ein Symbol für mediterranes Flair. Doch was tun, wenn der Winter naht und die Temperaturen sinken? Gerade in Regionen mit kalten Wintern ist der richtige Winterschutz entscheidend, damit dein Feigenbaum gesund über den Winter kommt und im Frühjahr wieder kräftig austreibt.
🌿 Standortwahl: Der erste Schritt zum Winterschutz
Ein geschützter Standort ist essenziell für die Winterhärte deines Feigenbaums. Ideal ist ein Platz an einer Hauswand mit Süd- oder Südwest-Ausrichtung. Die gespeicherte Wärme der Wand schützt vor extremen Kälteeinbrüchen und fördert ein gesundes Wachstum im Frühjahr.
🛡️ Winterschutzmaßnahmen für ausgepflanzte Feigenbäume
1. Mulchen – Schutz für die Wurzeln
Die Wurzeln eines Feigenbaums sind besonders frostempfindlich. Eine dicke Mulchschicht aus Laub, Stroh oder Rindenmulch schützt den Wurzelbereich vor extremer Kälte. Diese Schicht sollte mindestens 10–15 cm dick sein.
2. Stamm- und Kronenschutz
Um die oberirdischen Pflanzenteile zu schützen, empfiehlt sich das Einwickeln des Stammes und der Hauptäste mit atmungsaktivem Material wie Jute oder Gartenvlies. Bei besonders kalten Temperaturen kann zusätzlich eine Schicht aus Noppenfolie oder Schilfrohrmatten helfen.
3. Rückschnitt und Anhäufeln
Ein Rückschnitt fördert das gleichmäßige Wachstum und einen dichten Wuchs. Schneiden Sie den Feigenbaum leicht zurück, indem Sie beschädigte oder quer wachsende Äste entfernen. Die beste Zeit hierfür ist der späte Winter (Februar bis März), bevor der Baum wieder austreibt. Falls das Substrat stark verbraucht oder der Topf zu klein geworden ist, empfiehlt es sich, den Baum gleichzeitig umzutopfen.
🌨️ Besondere Schutzmaßnahmen bei extremen Temperaturen
Bei langanhaltenden Frostperioden unter -15 °C kann zusätzlich eine dicke Schicht aus Vlies oder eine Umhüllung mit Noppenfolie helfen. Falls möglich, können kleinere Bäume auch mit Strohmatten umwickelt oder durch eine Holzverschalung geschützt werden.
🌱 Pflege im Winter
Auch während der Winterruhe benötigt dein Feigenbaum einige Pflege:
Gießen: Da der Feigenbaum im Winter keine Blätter trägt, verringert sich sein Wasserbedarf erheblich. Gieße nur so viel, dass die Erde nicht vollständig austrocknet. Vermeide Staunässe, um Wurzelfäule zu verhindern.
Schädlingskontrolle: Überprüfe den Baum regelmäßig auf Schädlinge wie Spinnmilben oder Schildläuse.
Düngen: Während der Wintermonate benötigt der Feigenbaum keine zusätzlichen Nährstoffe. Beginne mit dem Düngen erst wieder, wenn im Frühjahr der Neuaustrieb einsetzt.
🌼 Frühjahrsbeginn: Winterschutz entfernen
Entferne den Winterschutz im Frühjahr, sobald die Gefahr von starken Frösten vorüber ist, idealerweise vor dem Austrieb des neuen Laubes.
✅ Fazit
Mit den richtigen Schutzmaßnahmen kannst du sicherstellen, dass dein Feigenbaum auch den kalten Wintermonaten im Freien trotzt und im Frühjahr wieder gesund austreibt. Denke daran, dass die Wahl des richtigen Standorts, das Mulchen der Wurzeln und das Schützen von Stamm und Krone entscheidend sind. So steht einem gesunden Wachstum im nächsten Jahr nichts im Wege.
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Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist es Zeit, unsere geliebten Feigenpflanzen auf den Winter vorzubereiten. Ab Mitte November beginnt die Ruhephase – auch „Dormancy“ genannt. Was das genau bedeutet, warum sie so wichtig ist und wie du deine Feigen richtig überwinterst, erfährst du in diesem Blogbeitrag vom Feigenhof Berglen.
🌿 Was bedeutet „dormant“ bei Feigenpflanzen?
„Dormant“ beschreibt die vegetative Ruhephase einer Pflanze. Bei Feigen beginnt diese in der Regel im Spätherbst – meist ab Mitte November, wenn die Pflanze ihre Blätter verliert und das Wachstum einstellt. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die Pflanze ins Winterquartier zu bringen.
❄️ Warum ist das richtige Überwintern so wichtig?
Auch wenn viele Feigensorten als winterhart gelten, ist es für Topf-Feigen und empfindlichere Sorten entscheidend, sie vor starkem Frost und Nässe zu schützen. Ein falsches Winterquartier kann zu Frostschäden, Wurzelfäule oder Wachstumsstörungen im nächsten Frühjahr führen.
✅ Feigen richtig überwintern – unsere Tipps:
Zeitpunkt: Mitte bis Ende November – sobald alle Blätter abgefallen sind und keine starken Temperaturschwankungen mehr zu erwarten sind.
Ort:
Kühl, aber frostfrei (z. B. Garage, Keller, unbeheizter Wintergarten)
Temperaturen zwischen 0 und 10 °C sind ideal.
Dunkelheit ist kein Problem, da die Pflanze inaktiv ist.
Gießen: Nur minimal – der Wurzelballen sollte nicht austrocknen, aber Staunässe unbedingt vermeiden!
Schutz im Freien (für robuste Sorten):
Feigen im Beet mit Laub oder Stroh abdecken
Wurzelbereich mit Mulch schützen
Krone bei jungen Pflanzen mit Vlies einwickeln
🌱 Was passiert nach der Winterruhe?
Im Frühling, sobald die Temperaturen wieder stabil über 10 °C steigen, beginnt die Feige erneut auszutreiben. Jetzt kannst du sie wieder nach draußen stellen und auf die nächste Feigenernte hinfiebern.
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Fazit: Feigen richtig zu überwintern ist der Schlüssel für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte im nächsten Jahr. Mit den richtigen Maßnahmen im November sicherst du deinem Feigenbaum einen optimalen Start in die neue Saison.
Bleib dran – dein Feigenhof-Team begleitet dich durchs ganze Gartenjahr!
Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe unserer Serie „Feige of the Day“! Heute, am 03. November 2024, dreht sich alles um eine besonders interessante Sorte aus unserer Sammlung: die Jannot Feige. Diese Varietät gehört zur Art Ficus carica und begeistert nicht nur durch ihre Robustheit, sondern auch durch ihren besonderen Fruchtcharakter – perfekt für Liebhaber seltener Feigensorten!
🌿 Jannot Feige – Herkunft & Eigenschaften
Die Jannot Feige ist eine französische Landsorte, die sich durch ihre gute Anpassungsfähigkeit und bemerkenswerte Fruchtreife selbst in gemäßigten Klimazonen auszeichnet. Sie eignet sich ideal für den Anbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz – ob im Garten, auf der Terrasse oder im Kübel.
Typische Merkmale:
Fruchtform: mittelgroß, rundlich bis leicht länglich
Schale: violett bis rotbraun, leicht bereift
Fruchtfleisch: tiefrot, saftig und süß mit feiner Honignote
Reifezeit: Mitte August bis Ende September (je nach Standort)
🌱 Pflegeleichte Feigensorte für Garten und Topf
Die Jannot Feige überzeugt durch ihre Wuchsfreudigkeit und Winterhärte. Besonders in gut geschützten Lagen entwickelt sie sich kräftig und bringt zuverlässig eine gute Ernte. Als selbstfruchtende Sorte ist sie auch ohne zweite Pflanze problemlos im Hausgarten anbaubar.
Standort-Tipp: Ein sonniger, warmer Platz mit durchlässigem Boden ist ideal. Im Topf sollte auf gute Drainage geachtet werden, um Staunässe zu vermeiden.
🍽️ Genuss pur – direkt vom Baum
Die Früchte der Jannot Feige sind nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch geschmacklich eine wahre Delikatesse. Ob frisch vom Baum, getrocknet oder als Zutat in Desserts – diese Feige bringt echtes Mittelmeer-Feeling in deine Küche.
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Du möchtest die Jannot Feige selbst anbauen? Dann schau in unserem Shop vorbei – hier findest du gesunde, kräftige Pflanzen sowie viele weitere Sorten, die wir mit viel Liebe kultivieren:
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Fazit: Die Jannot Feige ist eine hervorragende Wahl für alle, die eine robuste, ertragreiche und geschmackvolle Feigensorte suchen. Als „Feige des Tages“ am 03.11.2024 steht sie sinnbildlich für das, was wir am Feigenhof Berglen lieben – Vielfalt, Qualität und Begeisterung für Ficus carica.
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