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Feige düngen: Richtige Düngung für mehr Früchte

BVO 3342

Feigen düngen will gelernt sein – denn Feigenbäume haben ganz besondere Nährstoffbedürfnisse. Während viele Gärtner zu stickstoffreichen Düngern greifen, benötigen Feigenbäume vor allem Kalium für eine reiche Fruchtbildung. Zu viel Stickstoff fördert zwar das Blattwachstum, verhindert aber die Entwicklung der begehrten süßen Früchte. Mit der richtigen Düngestrategie und dem optimalen NPK-Verhältnis bringen Sie Ihren Feigenbaum zu Höchstleistungen.

Feigenbäume stellen hohe Ansprüche an die Versorgung mit Kali (Kalium) und benötigen keine hohen Stickstoffmengen. Hohe Stickstoffmengen sorgen für starkes vegetatives Wachstum und unterdrücken das generative Wachstum, also die Bildung von Blüten und somit Früchten.

In normalen Gartenböden sollten NPK-Dünger mit der Formulierung 4-8-12 (100g/m² bei großen Pflanzen auch 150 g/m²) oder 10-20-25 (50g/m² bei großen Pflanzen auch 70 g/m²) gewählt werden.

Auf mageren Böden sollte mi Kompostmist mit Zugabe von reinem Kali in Form von Kalisulfat gedüngt werden. Hier sind 20g/m² pro Jahr ausreichend.

Am Ende des Winters sollte der Dünger über das Laub und nicht über die Wurzeln erfolgen.