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Feigenvermehrung 2024: Wetter bremst Steckholz-Anzucht

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Die Feigenvermehrung 2024 stellt Hobbygärtner vor ungewöhnliche Herausforderungen. Obwohl der Winter mild war und die heimische Flora früh austrieb, entwickeln sich mediterrane Pflanzen wie Feigenbäume deutlich langsamer als erwartet. Besonders Feigen-Stecklinge, die normalerweise schnell bewurzeln, brauchen dieses Jahr aufgrund der kühlen und nassen Witterung deutlich mehr Zeit. Das unbeständige Wetter mit häufigen Regenfällen bremst das Wachstum wärmeliebender Exoten erheblich. Während ausgepflanzte Feigenbäume durchaus kräftig wachsen, hinken die jungen Vermehrungen der gewohnten Entwicklung hinterher.

Dieses Jahr hat man irgendwie das Gefühl, dass die Zeit sehr schnell voran schreitet. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor.

Der Winter war relativ betrachtet sehr mild, die Natur ist sehr früh in den Frühling gestartet und dennoch sind gerade die wärme liebenden Pflanzen irgendwie hinter her.

Zum Frühjahr hatte ich einige neue Feigensorten vermehrt und war mir damals sicher, dass die Pflanzen zeitig zum Sommeranfang am Start sind. Doch obwohl meine ausgepflanzten Feigen durchaus stark gewachsen sind, sind gerade die vermehrten Pflanzen, die bei mir nicht im Gewächshaus stehen, sondern der Witterung ausgesetzt sind, ziemlich der zeitlichen Planung hinterher. Doch wenn man sich das Wetter anschaut, dann war es so, dass es in den vergangenen Wochen und Monaten gar nicht so warm und viel zu nass war. Auch heute regnet es wieder ohne Unterlass.

Dieser Witterungsverlauf scheint nur der heimischen Flora gut zu tun, dass sie mit dem milden Wetter sehr früh loslegen konnte. Nicht aber die wärmeliebenden Pflanzen aus den mediterranen Bereichen. In der Regel bewurzeln Feigen-Steckhölzer sehr schnell, nur dieses Jahr ist es anders.

Daher müsst Ihr euch noch etwas in Geduld üben, bis die noch mehr Sorten zur Auswahl stehen.