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Kadota

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Ficus carica ‚Kadota‘

Zahlreiche Früchte schon im ersten Jahr.

Ursprung Griechenland
Synonym
Standortbevorzugt sonnig, auch kühlere Standorte
Wuchsschwach-mittelstark
ErtragSommer & Herbst, schon im ersten Jahr möglich.
FruchtSchale: gelb-grün
Fruchtfleisch: gelb-honigfarben
Winterhartja, angeschütztem Standort, je älter die Pflanze umso besser

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Signora

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Ficus carica ‚Signora‘

Eine sehr unkomplizierte und zuverlässig wachsende Feigensorte mit einem sehr schönen Laub.

Ursprung Katalonien, Spanien
Standortbevorzugt sonnig, geschützt
Wuchsmittelstark
Ertraggut bis sehr gut, meist schon im ersten Jahr
FruchtSchale: rötlich bis braun
Fruchtfleisch: rosa bis rot, süß
Winterhartja, angeschütztem Standort, je älter die Pflanze umso besser

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Violette Dauphine

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Ficus carica ‚Violette Dauphine‘

Besonders auffällig die behaarten Früchte und Blätter. Sehr schönes festes Laub.

UrsprungFrankreich
SynonymRouge d’Argenteuil
Standortbevorzugt sonnig, auch kühlere Standorte
Wuchsmittelstark
ErtragSommerfeige, im ersten Jahr möglich.
FruchtSchale: violette
Fruchtfleisch: rosa bis rot, süß
Winterhartja, angeschütztem Standort, je älter die Pflanze umso besser

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Danke für die ersten erfolgreichen Feigen ab Hof Tage

Waoh, damit hätte ich nicht gerechnet. Die ersten Tage waren wirklich absolut lehrreich im positiven Sinne.

Mit so vielen Bestellungen hatte ich nicht gerechnet. Morgen wird einiges in den Versand gebracht und dabei habe ich doch erst vor ein paar Tagen mit dem Feigenhof begonnen.

Doch auch wenn der anfängliche Bestand sich nun langsam dem Ende nähert, müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Zahlreiche Jungpflanzen entwickeln sich aktuell in meinem Anzuchtbereich und in absehbarer Zeit bekomme ich neue Pflanzen geliefert.

Richtig gelesen, ich produziere nicht alle Pflanzen selbst. Warum auch der Feigenhof ist nicht der einzige Feigengärtner. Nach und nach werde ich zwar immer mehr Pflanzen aus der eigenen Aufzucht haben, doch gerade wenn es sich um neue Sorten handelt, die ich so nicht habe dann teste ich diese zu nächst selbst.

Sorten, die ich bereits kenne und wo ich eine gute Gärtnerei an der Hand habe, kann ich getrost zukaufen, da ich hier weiß, was ich geliefert bekomme. Außerdem kann ich man dann auch auf das wesentliche konzentrieren und das ist weiter nach tollen Sorten Ausschau zu halten.

Gruß

Bernd

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Wie winterhart sind Feigen?

Im Internet kommt man schnell auf Seiten mit Informationen, dass die Winterhärte von der Sorte abhängig ist. Doch so einfach ist dies nicht.

Bei egal welcher Sorte, sind junge Pflanzen und Triebe immer anfällig für Frostschäden. Die steht eine sehr frostharte Feige nicht besser da, als eine empfindliche Sorte.

Das Alter und der Standort sind entscheidend für die Frosthärte der Feige.

Je älter eine Feige ist, umso dicker sind in der Regel die vorhandenen Triebe. Je dicker so ein Trieb ist, umso kältere Temperaturen kann er stand halten. Ein dünner Trieb erfriert schneller als ein dicker „knorriger“ Trieb.

Wesentlich entscheidender ist der Standort der Feige. Steht die Pflanze exponiert und ist der Witterung voll ausgesetzt hat der Frost leichteres Spiel. Wächst die Feige an einer nach Süden ausgerichteten Auswand. Kann hier eine empfindliche Sorte besser wachsen, als eine unempfindliche Sorte an einer schattigen, kalten und nassen Nordwand.

Spätfröste sind eine große Gefahr für Feigen

Jeder der schon einmal ab Herbst in einem Gartencenter oder Baumarkt unterwegs war, hat zu diesem Zeitpunkt die Frostschutzprodukte gesehen. Diese sind meist zum Ende des Jahres schon wieder abgebaut. Doch genau ab jetzt wären solche Hilfsmittel sinnvoll. Spätröste kommen immer dann, wenn es zu spät ist. Sprichwörtlich.

Meist ist es im Frühling schon angenehm mild oder warm. Das merken auch die Feigen und beginnen mit dem Saftfluss, dem Austrieb und dem Wachstum.

Gerade jetzt ist es für die Pflanzen, nur bei Feigen, gefährlich wenn noch Fröste kommen. Die Eisheiligen können zwar ausbleiben, sind jedoch recht zuverlässig, wenn es darum geht, dass die Temperaturen entsprechend kurzfristig fallen.

Egal wie kurz so ein Spätfrost ist, er wird immer Schaden anrichten. Dies liegt daran, dass die Pflanzen aus der Winterruhe erwacht sind und nun wieder deutlich mehr Wasserzirkulation in der Pflanze stattfindet. Gerade junge Blatt und Blütenknospen können jetzt durch einen Frost erfrieren und absterben.

Daher ist es wichtig gerade im Frühjahr auf das Wetter zu achten und direkt sobald eine Frostwarnung erscheint oder Kaltphase erkennbar sind, die Pflanzen einzupacken. Bei sehr großen Pflanzen macht dies keinen Sinn und ist auch nicht praxistauglich. Doch bei kleinen frisch gepflanzten Feigen ist diese Maßnahme unausweichlich, wenn verhindert werden soll, dass ein Großteil der Pflanze abstirbt.

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Wann sollten Feigen gepflanzt werden?

Die meisten werden mit dem Thema Feigenbaum im Sommerurlaub konfrontiert werden. Auch werden viele im Hinterkopf haben, dass die beste Pflanzzeit im Frühjahr oder Herbst ist für einzelne Pflanzen.

Doch wie ist es nun bei den Feigen?

Kauft man sich einen schönen Feigenbaum beim Gärtner, dann steht diese praktisch immer in einem Kübel. Sollte es sich hierbei um eine ältere, große Pflanze in einem entsprechend großen Kübel handeln. Dann steht einer Pflanzung zu egal welcher Jahreszeit praktisch nichts im Weg.

Anders schaut es jedoch mit Urlaubsmitbringsel, Stecklingen, Jungpflanzen oder kleinen Pflanzen im 15/17 cm Topf aus. Hier sollte der Pflanzzeitpunkt in den Frühling verlegt werden, da gerade junge und auch wenig bewurzelte Pflanzen über die Wintermonate Schwierigkeiten haben können. Natürlich ist dies auch vom Winterabhängig. In sehr milden Regionen wäre eine Pflanzung auf direkt möglich, würde ich jedoch so nicht empfehlen. Ein kühler bis kalter Standort im Kübel bis zum Frühjahr, sollte bevorzugt werden. So dass die noch junge Pflanze den ersten Winter geschützt gut übersteht und dann im Frühjahr direkt los wachsen und sich einwurzeln kann.

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Wie sollten Feigen gepflanzt werden?

Die neue Feigenpflanze ist gekauft, sie ist sehr schön gewachsen und soll nun im Garten ausgepflanzt werden. Doch wie genau geht man hier vor?

Wichtig ist ein Feige sollte als Strauch kultiviert werden, dies hat neben einer besseren winterhärte, noch einen weiteren Vorteil. Je mehr Triebe vorhanden sind, umso mehr Feigen können geerntet werden.

Das Pflanzloch für die Feigen sollte circa 15 cm Tiefer sein, als die Oberkante des aktuellen Wurzelballens.

Welche Vorteile soll dies bringen?

Auch wenn einzelne Feigensorten sehr winterhart sind, kann durch eine tiefere Pflanzung die Feige noch deutlich besser geschützt werden. Selbst bei starken Frösten, erreicht dieser so den Wurzelbereich praktisch nicht und die Feige kann, auch bei komplett abgefrorenem Spross wieder aus den Wurzeln neu austreiben.

Wie bei anderen Gartenpflanzen auch, sorgt in der kalten Jahreszeit eine dicke Mulchschicht für weiteren Schutz.

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Feigenbaum oder Feigenstrauch?

Auf die Wuchsform kommt es an.

Jeder kennt den Begriff Feigenbaum. Er ist gang und gebe und einfach typisch für die Echte Feige (Ficus carica). Doch so einfach ist es nicht, auch wenn Feigenbäume teilweise mit einem Stamm verkauft werden. Trügt dieses Bild über die Eigenschaft der Feigen hinweg zahlreiche Triebe aus dem Wurzelbereich auszutreiben. Diese Verhalten ist typisch für Sträucher.

Der wichtigste Faktor, dass eine Feige die Baumform behält ist eine gesunde Krone. Nur so wird der Austrieb der ruhenden Knospen im Wurzelbereich dauerhaft unterdrückt. Erst wenn etwas mit dem oberirdischen Spross nicht i m Gleichgewicht ist, kann es den Austrieb aus dem Wurzelbereich begünstigen.

Wie wuchsfreudig eine Feige ist bezogen auf den Austrieb aus dem Wurzelbereich kann durchaus abhängig von der Sorte, dem Standort und der Nährstoffversorgung sein.

Selbst Pflanzen, die über viele Jahre als Baum gewachsen sind können zum Strauch werden. Ein Strauch jedoch kann nicht zum Baum werden.

Gibt es bei der Winterhärte Unterschiede bezogen auf die Wuchsform?

Ein Baum hat im Vergleich zu einem Strauch einen entscheidenden Nachteil, diesen finden wir im Stamm. Der Stamm ist der exponierteste und ungeschützte Teil der gesamten Pflanze.

Hier kann die Witterung starken Einfluss nehmen. Auch befindet sich der Großteil des Sprosses im Bereich der Baumkrone. Bedeutet der Stamm ist das Bindeglied zwischen den Wurzeln und der Krone. Passiert irgendetwas mit dem Stamm, kann man nur noch hoffen, dass die Feige aus dem Wurzelbereich austreibt.

Bei einem Strauch ist dies anders. Hier gibt es kein Bindeglied zwischen Spross und Wurzelbereich. Hier gibt es einen fließenden Übergang und unzählige Triebe, die einzeln betrachtet als eigenständiger Stamm funktioniert. Bedeutet, dass wenn hier ein Trieb abstirbt, durch zum Beispiel Frost, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass einer der anderen Triebe es überstanden hat. Auch schützen sich die Triebe gegenseitig. Während die äußeren der Witterung stärker ausgesetzt sind, werden die innenliegenden durch diese geschützt. Von diesem Vorteil kann ein einzelner Stamm nicht profitieren. Je besser der Wurzelbereich ausgebildet ist, umso mehr Möglichkeiten ergeben sich, dass dieser weitere Triebe ausbildet und die Pflanze so am Leben gehalten wird.